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Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer - Mindestlohn braucht Ausnahmen

Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer hat sich gegen einen flächendeckenden Mindestlohn in Deutschland ausgesprochen. Grund dafür seien zu hohe Sozialabgaben. Man müsse deshalb Ausnahmen zulassen.

"Sorgen bereiten mir die Pläne der Regierungskoalition, den Arbeitsmarkt mit bürokratischen Regulierungen weniger flexibel zu machen und Arbeitnehmer und Arbeitgeber durch hohe Sozialbeiträge weiter zu belasten", so Kramer.

Vor allen Dingen vom Mindestlohn betroffen sei der Mittelstand im Osten der Republik. Dort müsse es dann auch die Ausnahmen geben, so VDA-Präsident Matthias Wissmann. Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag einen Mindestlohn von 8,50 Euro vereinbart.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Osten, Mindestlohn, Ingo Kramer, Arbeitnehmer-Präsident, Matthias Wissmann
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2013 14:41 Uhr von frederichards
 
+20 | -2
 
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Immer dieses Nachgeplapper, ehrenamtliche Tätigkeiten fallen gar nie nicht unter einen vertragliche Bezahlung sprich Mindestlohn - daher brauchts dafür keine Ausnahme.

Ausnahmen sind nur dafür gut, dass Regelbeschäftigte dann zur Ausnahme gemacht werden oder sie bekomme den Job nicht, also eine Vorgaukelei des Mindestlohns hält Einzug.

Der Mindestlohn funktioniert nur flächendeckend und OHNE Ausnahmen, ansonsten braucht man keinen festsetzen, weil sich dann sowieso keiner mehr daran hält.

Sollen das etwa die Arbeitnehmer dann wieder einklagen?
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29.12.2013 14:51 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -0
 
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@frederichards
"
Immer dieses Nachgeplapper, ehrenamtliche Tätigkeiten fallen gar nie nicht unter einen vertragliche Bezahlung"

Doch und gerade dabei ist die vertragliche Absicherung wichtig.
2400 € absolut steuerfrei, eigentlich der perfekte Nebenjob.
http://www.bundesfinanzministerium.de/...
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29.12.2013 14:52 Uhr von majorpain
 
+4 | -6
 
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Finde auch Politiker 4€ reicht für die Scheiße rauslabern.

Was Langzeitarbeitslose angeht na ja finde 8,50 € eher als Antrieb für die Arbeit wo ich denke sorry wenn ich Fahrtweg, mehrkosten durch Mittagessen etc. schon Harz4 Nivo ist.

Denke das sie auch noch bei Behinderten Arbeitsstätten eine ausnahme macen da diese auch nur für ein paar € im Monat arbeiten.
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29.12.2013 15:18 Uhr von Mephisto92
 
+16 | -1
 
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Da frage ich mich. Was hat er an dem Wort "Mindestlohn" nicht verstanden? Wenn es davon Ausnahmen gibt dann ist es kein Mindestlohn

[ nachträglich editiert von Mephisto92 ]
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29.12.2013 15:25 Uhr von TeKILLA100101
 
+9 | -2
 
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Wenn man schon einen Mindestlohn einführen will, so sollte es auf gar keinen Fall Ausnahmen geben.
Falls die Schwemme ab dem 01.01.2014 aus Rumänien zu uns kommen sollte, können wir mit dem Mindestlohn dagegenhalten. Dann wollen die nämlich doch lieber Leute, die deutsch sprechen.
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29.12.2013 16:07 Uhr von Amalek
 
+1 | -1
 
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Warum, Löhne nicht gleich ganz abschaffen...?
soll sich der Staat sich um die faulen "Nicht-Arbeitgeber" kümmern...
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29.12.2013 16:13 Uhr von artefaktum
 
+7 | -0
 
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Nur noch lächerlich. Der allgemeine(!) Mindestlohn wird jetzt kommen und gut ist.

Besonders schön finde ich ja immer diese heuchlerische Rhetorik, es gehe Arbeitgebervertretern wie Kramer ja ausschließlich um die Jobchancen gering Qualifizierter.
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29.12.2013 16:48 Uhr von Mephisto92
 
+0 | -0
 
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Ja ich krieg an ALG2 genau 563,94 EUR ab 1.1.2014

Der niedrige Betrag liegt allerdings daran das ich in einer Eigentumswohnung wohne und ich nur die Zinsen erstattet bekomme.

[ nachträglich editiert von Mephisto92 ]
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29.12.2013 17:37 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
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LOCSA_XIII, und dann stellen dier Firmen nur noch billige Migranten ein, um die 2,50 pro Stunde zu sparen...
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29.12.2013 20:21 Uhr von Mephisto92
 
+0 | -0
 
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nun Heizkosten hab ich genau 0 Euro bzw bis die Heiztherme repariert ist werf ich ab und an mal den Heizlüfter an. Da das Strom ist und ich keinen eigenen Zähler dafür habe wird das nicht bezahlt. Allerdings benutz ich den so selten das es auch kaum ins Gewicht fällt

Ich denke das man durchaus davon leben kann aber man muss bereit sein auch viel selbst zu tun. Kochen z.B. und nicht alles Fertig kaufen. Das Problem das ich anfangs hatte war allerdings das ich mich noch nicht Eingeschränkt hatte weil ich dachte ja das mit dem Job kann nicht lange Dauern bla keks.

Dadurch bin ich in ne Spirale gerate aus der ich alleine nicht rausgekommen bin. Daher hab ich mir auf eigenen Wunsch en amtlich bestellten Betreuer besorgt vor 1,5 Jahren und seit dem komm ich auch finanziel wieder auf die Beine.

Wenn ich das Ganze wirklich ins Extrem treiben will könnte ich von 16 Euro im Monat für Lebensmittel leben, dank der Tafel. Ich vertrete allerdings die Ansicht das der Staat nicht das Recht hat die Versorgung seiner hilfsbedürftigen Bevölkerung auf solche Vereine abzuwälzen.Daher versuch ich den Besuch bei der Tafel zu vermeiden was aber nicht heist das ich deren Arbeit weniger schätze.

Ohne Tafel kann man für Lebensmittel durchaus 150-200 Euro rechnen. Es gibt aber auch da immense Einsparungsmöglichkeiten die allerdings nur dann funktionieren wenn man in der Lage ist auf Vorrat zu kaufen und dementsprechend Sonderangebote nutzt. Also sollte man damit anfangen bevor man in die oben beschriebene Spirale reinkommt.

[ nachträglich editiert von Mephisto92 ]

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