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Annette Schavan bezeichnet Doktortitelentzug als "Unrecht"

Die ehemalige Bildungsministerin Annette Schavan musste zurücktreten, weil sie in ihrer Doktorarbeit abgeschrieben hatte und man ihr den Titel entzog.

Die CDU-Politikerin beteuert jedoch nach wie vor, sauber gearbeitet zu haben und bezeichnet den Entzug als "Unrecht". Zwar gäbe es in ihrer wissenschaftlichen Arbeit sicherlich auch schwächere Stellen, aber insgesamt sei die Arbeit nicht zu beanstanden.

Ihr Rücktritt erfolgte, weil man der Öffentlichkeit keine Bildungsministerin nach diesem Eklat vermittelt konnte.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Annette Schavan, Unrecht
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2013 20:55 Uhr von Tauphi
 
+13 | -23
 
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28.12.2013 21:01 Uhr von NilsGH
 
+21 | -4
 
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Zitat: "Zwar gäbe es in ihrer wissenschaftlichen Arbeit sicherlich auch schwächere Stellen, aber insgesamt sei die Arbeit nicht zu beanstanden."

Genau, copy&paste als "schwächere Stellen zu bezeichnen grenzt schon an Selbstleugnung und Geistes...schwachheit.

Entweder sie hat in der Tat abgeschrieben (was ihr ja an mehreren Stellen bewiesen wurde) oder eben nicht. Wenn man ehrlich gearbeitet hat, finden sich in Arbeiten immer mal "schwächere Stellen". Diese Schwächen rühren her von mäßigen Formulierungen oder einer schwachen Beweisführung für eine These. Dennoch hat all dies nichts mit Abschreiben zu tun.

Wir sind hier nicht mehr in der Grundschule. Gerade bei einer Doktorarbeit ist sauber zu arbeiten. Das lernt der Student im ersten Semester, bereits bei Hausarbeiten. Und wenn ich da beim KLAU geistigen Eigentums erwischt werde, dann kann man mir auch im Nachhinein noch einen Titel aberkennen.

Und, liebe Frau Schavan, wir reden hier ja nicht von zwei vergessenen Anführungszeichen bei einem Zitat. Das ist Ihnen offensichtlich mehrfach und über weite Teile Ihrer Arbeit "passiert". Und sowas nennt man dann eben ... nunja ... Plagiat. Lesen Sie ihre Arbeit doch vielleicht einfach nochmal. Evtl. fällt es Ihnen dann ja auch auf.

Schreiben Sie doch die Arbeit einfach nochmal, Frau Schavan. Wenn ihre Kompetenz derart groß ist, wie Sie es scheinbar als gegeben erachten, dann sollte das doch kein Problem darstellen. Nun haben Sie ja die Zeit ...
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28.12.2013 22:03 Uhr von GaiusBaltar
 
+17 | -2
 
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Mit den schwächeren Stellen meint sie bestimmt ihre eigenen. Die "Plagiatsstellen" waren halt die guten Stellen.
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28.12.2013 23:04 Uhr von cantstopfapping
 
+6 | -1
 
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So dreist muss man erstmal sein... Aber solche Leute kennen halt auch kein Schamgefühl.
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29.12.2013 00:16 Uhr von antiSith
 
+2 | -2
 
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es sollten wriklich nochmal ALLE Arbeiten der Politiker durchgenommen werden... mal gucken wie viele noch fliegen würden
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29.12.2013 00:26 Uhr von Bierpumpe1
 
+3 | -0
 
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Menno!!! Ich hab nicht abgeschrieben, Die andern haben es laut vorgelesen,mir blieb keine andere Wahl als mitzuschreiben....

[ nachträglich editiert von Bierpumpe1 ]
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29.12.2013 02:37 Uhr von polyphem
 
+3 | -2
 
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Uneinsichtig auch noch.
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29.12.2013 03:15 Uhr von schlammungeheuer
 
+1 | -3
 
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@NilsGH "Genau, copy&paste als "schwächere Stellen zu bezeichnen grenzt schon an Selbstleugnung und Geistes...schwachheit. "
1980 war es nicht so einfach mit copy&paste
"Wir sind hier nicht mehr in der Grundschule. Gerade bei einer Doktorarbeit ist sauber zu arbeiten. Das lernt der Student im ersten Semester, bereits bei Hausarbeiten. Und wenn ich da beim KLAU geistigen Eigentums erwischt werde, dann kann man mir auch im Nachhinein noch einen Titel aberkennen. "
Die Klauerei war ja nicht gar so plump es geht um umformulierte Sekundärliteratur nur wurden die Fehler mit übernommen.
Nur wen man mal so wirklich alte dissertationen so aus den 50gern anschaut dan entspricht das heute einer 3- in der mittelstufe
http://schavanplag.wordpress.com/
Aber hallo die Frau wurde mit deutlichen Zugewinn wieder in der bundestag gewählt
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29.12.2013 11:03 Uhr von Borgir
 
+1 | -1
 
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Genau, alle unschuldig....die glauben das auch noch selbst, was sie da von sich geben.....
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29.12.2013 11:19 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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Ich zitiere mal die studierte katholische Theologin selbst:

"Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit."

Auch witzig: "Der Titel ihrer interdisziplinären Dissertation ist Person und Gewissen – Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung." (Wiki)
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29.12.2013 12:06 Uhr von Krambambulli
 
+0 | -1
 
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allzugerne würde die in Merkels Weiberwirtschaft mitmischen.
Die muss sich vorkommen wie ein kleines Kind das nicht mitspielen darf.
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29.12.2013 12:12 Uhr von hellboy13
 
+0 | -1
 
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Diese Titel sind nichts Wert !Egal wie und was !
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29.12.2013 12:52 Uhr von HyperSurf
 
+1 | -1
 
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Ich finde es lächerlich, 30 Jahre später die Doktorarbeiten irgendwelcher Politiker erneut zu prüfen. Was war denn mit der damaligen Prüfungskomission? Warum hat die die angeblichen abgeschriebenen Stellen nicht aufgezeigt und die Doktorarbeit durchgewunken? Warum werden diese Leute nicht zur Rechenschaft gezogen?
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29.12.2013 13:22 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -1
 
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Weil es zu der Zeit noch keine Hochleistungscomputer gab mit denen man solche Abgleiche führen kann. Oder meist Du heute vergleicht das einer mit der Hand?

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