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Ärztemangel: Medizinstudium bald mit Dreier-Abi?

Meldungen der Kassenärzte rufen derzeit den designierte Patientenbeauftragte der Regierung Karl-Josef Laumann auf den Plan.

Vor allem auf dem Land gehen die Ärzte aus und Ansiedlungsversuche sind bisher von Misserfolg überschattet.

Laumann fordert daher, dass die Universitäten nicht nur Einser-Abiturienten annehmen sollen, sondern auch andere, die sich für diesen Beruf begeistern, deren Durchschnitt aber weiter unten liegt.


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WebReporter: Thommyfreak
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Dreier, Abi, Ärztemangel, Medizinstudium
Quelle: www.welt.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2013 13:31 Uhr von Thommyfreak
 
+9 | -10
 
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Für das Land könnten die dann gleich die Tiere mit übernehmen (Ironie)
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28.12.2013 13:35 Uhr von DerFuBär
 
+29 | -0
 
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Genau... und die Studienplätze wachsen derweil auf den Bäumen, die Laumann gepflanzt hat.

Es gibt genügend Bewerber, aber es sind schlicht und einfach viel zu wenige Studienplätze vorhanden, und das ist alles ein Teil der Finanzierung durch unsere Bundesregierung.

Den meisten Fakultäten geht es finanziell sowieso schon sehr schlecht -> siehe z.B. Halle und Gießen.
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28.12.2013 14:08 Uhr von Rheinnachrichten
 
+1 | -2
 
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und nach dem Studium richtig Karriere machen. Nadelstreifen statt Kittel, dazu gibt es viele Angebote, unter anderem das hier:

http://www.koeln-nachrichten.de/...
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28.12.2013 14:08 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+22 | -2
 
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Nicht zu wenig Ärzte bzw. Medizinstudenten sind das Problem, sondern die Arbeitsbedingungen! Kaputtsparen und Raffgier von Politik und Krankenkassen, das ist die Problematik. Mediziner gäbe es genug, wenn die nicht alle ins Ausland abwandern würden wegen der wesentlich besseren Bedingungen bzw. wenn nicht so viele genau deswegen erst von medizinischen Berufen abgehalten würden. Da hilft es auch nicht, den Numerus Clausus zu senken. Das ganze Gesundheitsystem muss radikal geändert werden! Aber das ist ja den überdurchschnittlich verdienenden Privatpatienten (=Politiker) noch egal, für die reicht´s ja noch dicke.
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28.12.2013 14:31 Uhr von Pils28
 
+5 | -0
 
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Jedes Medizinstudium kostet etwa eine viertel Million Euro an Steuergeldern, die leider lieber in die tausendste Jurafakultät gesteckt werden. Momentan wird der Mangel noch notdürftig mit massiver Einwanderung von Ärzten aus Osteuropa kompensiert. Leider ist man dennoch auf über 60 Wochenstunden pro Arzt regelmäßige Arbeitszeit.
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28.12.2013 14:35 Uhr von Pils28
 
+21 | -1
 
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Und die Abiturnote ist absoluter Mumpitz. Der beste Medizinstudent, den ich jemals traf, ist mehrmals sitzengeblieben und nur mit Glück durch das Abitur gekommen. Studium hat nahezu gar nichts mit der Schule zu tun. Weder der Stoff noch die Methodik.
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28.12.2013 14:37 Uhr von Botlike
 
+14 | -0
 
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Bin schon seit langem der Meinung, dass man die Qualifikation nicht von Schulnoten, sondern von Eignungstests abhängig machen sollte. Es gibt genug Medizinstudenten, die es nur wegen der Kohle machen und dementsprechend auch schlechte Ärzte werden. Manche können nicht mit Menschen umgehen, manche sind nicht teamfähig und manche haben ihre Noten in der Schule nicht durch Intelligenz bekommen. Wer aber ein bisschen Pech mit den Lehrern hat, versaut sich dadurch sein 1er-Abi und darf etliche Semester warten, bis die ganzen Einser wieder aufgegeben haben. All das könnte man durch Eignungstests wie an Privaten Unis zumindest eindämmen. Muss ja nicht zu 100% darauf abstellen, es könnte ja eine gewisse Quote geben.
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28.12.2013 16:05 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@ Drachenmagier
Stimmt weil man ja auch wenn man die Zugangshürde senkt das Studium leichter macht.

/Facepalm
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28.12.2013 16:43 Uhr von keineahnung13
 
+0 | -0
 
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@Drachenmagier
sind Ärzte^^,
Es gibt es mindestens ein Metzger der Arzt ist,aber nur nicht im Crashkurs von 8 Wochen^^

Problem liegt eher daran, von der Bezahlung und den Stress die die auf dem Land haben, weil es einfach zu wenige gibt.... fängt ja hier schon in der Stadt an...
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28.12.2013 17:05 Uhr von Bud_Bundyy
 
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Ich verstehe die Logik dahinter nicht, gehen die davon aus das "schlechte" Abiturienten lieber in der Pampa wohnen?
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28.12.2013 17:14 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@Bud_Bundyy

Die Logik dahinter ist erstens mehr Ärzte durch mehr Plätze rauszuspülen. Und da muss man dann den NC senken. Das würde aber keine Dreier Abiturienten betreffen.

Und es geht darum jemandem den Vorzug zu geben der sagt er möchte Hausarzt werden, auch wenn sein Schnitt schlechter ist als von Karla Karriereschlampe.
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28.12.2013 19:16 Uhr von heinzinger
 
+2 | -0
 
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Ein Landarzt wird halt auch nur pro Patient bezahlt (plus die paar Kröten für den Sprit), nur leider hat auch für ihn der Tag nur 24 Stunden.
Ein niedergelassener Arzt in der Praxis kann halt Patienten wie am Fließband behandeln. Mehr Patienten, mehr Umsatz...
traurig.
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28.12.2013 22:08 Uhr von DerFuBär
 
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An zahlreichen Fakultäten gibt es bereits die Möglichkeit, seine Chancen auf einen Studienplatz erheblich zu verbessern. Dazu nimmt man an einem Test für medizinische Studiengänge (kurz TMS) teil. Dieser wird mit 39% auf eine Gesamtpunktzahl angerechnet, die sich aus (jeweils maximal) 51% Abitur, 39% TMS, und 10% sonstige Leistungen (z.B. gute Platzierung bei "Jugend forscht" oder der Chemieolympiade) zusammensetzt.

Nur 20% der Studienplätze werden über die Abiturbestenquote vergeben, und ich finde die Zahl geht völlig in Ordnung. Irgendein Anreiz muss es für ein gutes Abitur ja geben.

Ach, und an all die Leute, die immer meinen "ein gutes Abitur ist ja ganz einfach, man muss nur genug schleimen" oder "Ich würde das auch locker hinbekommen..." und "Noten sagen rein gar nichts aus, ich kenne 12309123120941294 Leute die schlauer als unsere Abiturbesten sind..."


Na dann machts doch einfach :P
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28.12.2013 22:51 Uhr von Elto
 
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Meine Meinung:

Das Problem ist ja nicht, dass nur "einser Abiturienten" genommen werden. Das Problem ist, dass nicht genügend Studienplätze vorhanden sind um jeden einen Platz zu Gewährleisten. Daher ist es logisch das man sich für die besten der besten entscheidet (diese sind nunmal die einser Abiturienten).

Wenn ihr das nicht glaubt, dann informiert euch bei diversen Universitäten oder Hochschulen wo der NC für die verschiedenen Studiengänge liegt und vergleicht diese mal mit dem Vorjahr. Ihr werdet schnell feststellen das einige Studeingänge gar keinen NC mehr besitzen, da sie sonst den Raum "nicht vollkriegen".

[ nachträglich editiert von Elto ]
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29.12.2013 12:20 Uhr von Borgir
 
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Es gibt keinen Ärztemangel. Schwachsinnige Panikmache. Bezahlt die Ärzte auf dem Land vernünftig dann werden auch wieder Mediziner auf´s Land gehen und nicht in den Städten bleiben oder gar ins Ausland abwandern.
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29.12.2013 13:19 Uhr von DerFuBär
 
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@ Anonimaj

Studienplätze online anbieten funktioniert in der Medizin nicht.

Um die Anatomie systematisch und mit ihren topographischen Details lernen zu können muss man zwingend an das Präparat. (Körperspender oder Plastinate)

Des weiteren muss es Praktikas geben, um Grund- und erweiterte Kenntnisse im Labor zu vermitteln, sowie experimentelles Arbeiten und Forschen zu lernen und lehren. (Das betrifft mehrere Fächer: z.B. Biochemie, Physiologie...)

Und das wären allein Themengebiete der Vorklinik..
von der klinischen Ausbildung wollen wir hier nicht anfangen, das sollte selbsterklärend sein, warum das nicht funktionieren KANN.

Zu deinen weiteren Punkten:

Also entweder du willst dir dein schlechtes Abi schönreden, oder den Berufsstand an sich schlechtreden.

Nein, das kann eben nicht "jeder Trottel".
Man muss in unwahrscheinlich kurzer Zeit erhebliches Wissen lernen, das erfordert nicht nur eine gute Auffassungsgabe, Fleiß, sondern auch ein großes Maß an Disziplin. Jeder, der in einem der Teile Defizite hat, wird bei den zahlreichen Prüfungen früher oder später erhebliche Probleme bekommen.

Du gibst dich hier ganz schön hochmütig, ohne wirklich eine Ahnung von der Materie zu haben..schade.

[ nachträglich editiert von DerFuBär ]
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29.12.2013 14:34 Uhr von RainerKoeln
 
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Alle Medizinplätze sind belegt.
Das ist der Grund, warum nur die Besten genommen werden, weil so das System funktioniert.

Wo ist der Sinn anstatt 100 Studenten mit 1er Abi zu nehmen, wenn man plötzlich 100 Studenten mit 3er Abi ausbildet?

Sinn machen mehr Studienplätze.

Setzen, sechs.
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29.12.2013 17:13 Uhr von DigitalKeeper
 
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Ja, klar! Immer her damit!

Wir haben ja schon lügende und betrügende Politiker en Mass!

Also fallen so ein paar Deppen im Arztkittel auch net mehr auf. Ist doch eh egal, solange die Kohle stimmt, kann ja jeder Trottel alles machen. Mal abgesehen davon, das man die Typen und Typinnen mit Ihrem gebrochenen Deutsch eh nich versteht.

Und das das so ist, sieht man ja jeden Tag im Bundestag und in Brüssel!!!

....
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29.12.2013 18:22 Uhr von perMagna
 
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Ja aber das Abitur ist im Vergleich zum ersten Staatsexamen witziger Mumpitz. Wer nicht mal das vernünftig hinkriegt, scheitert auch am ersten Staatsexamen. Warum sollte man diese Kandidaten noch 4-6 Semester rumstudieren lassen?

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