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Mikro-Müll verunreinigt die Gewässer - nun soll der Bodensee untersucht werden

Sogenannter Mikro-Müll belastet zunehmend die Gewässer. Dabei handelt es sich um Müllteilchen aus Kunststoff, die kleiner als fünf Millimeter sind. Nun widmen sich Forscher dem Problem genauer. Oberflächenwasser und Sediment des Ufers wurden entnommen und derzeit im Labor untersucht.

Alarmierend ist eine Untersuchung des Genfer Sees im Jahr 2012. "In allen Proben wurden Mikro-Kunststoffreste gefunden", so ein Wissenschaftler. Styroporkügelchen, Plastikmembrane, Rückstände von Hygiene- und Kosmetikprodukten und vieles mehr war dort zu finden.

Forscher der Universität Bayreuth fanden in Würmern, Schnecken, Muscheln, Wasserflöhen und Muschelkrebsen des Gardasees ebenfalls extrem viele Kunststoffablagerungen. Die Kunststoffe enthalten oft krebserregende Verbindungen und können durch die Meerestiere auch auf dem Essteller landen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Müll, Bodensee, Gewässer
Quelle: www.badische-zeitung.de

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