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Freiburg: Künstler Florian Mehnert darf weiter ungestraft den Wald "verwanzen"

Aus Protest gegen den NSA-Skandal hatte der Künstler Florian Mehnert deutsche Wälder abgehört und auf seiner Homepage die Waldprotokolle allen angeboten, die vom Abhörwahn der NSA noch nicht genug abgeschreckt waren. Prompt wurde er angezeigt.

Die Staatsanwaltschaft Freiburg leitete ein Ermittlungsverfahren wegen "Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes" ein und lud Florian Mehnert vor (ShortNews berichtete). Nun wurde gemäß § 152 Abs. 2 StPo von einem Ermittlungsverfahren abgesehen.

Der Paragraph besagt, dass die Staatsanwaltschaft bei jeder verfolgbaren Straftat einschreiten muss, wenn ausreichend Anhaltspunkte vorliegen. Offenbar lagen nicht genügend Anhaltspunkte vor.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Künstler, Wald, NSA
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2013 11:54 Uhr von Joeiiii
 
+8 | -8
 
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Langsam aber sicher reicht es mir mit sogenannten "Künstlern". Kann man nicht mal mehr in den Wald gehen, ohne daß man befürchten muß, daß man gefilmt, abgehört und sonst was wird?

Als "Künstler" hat er für seine "Kunst" wahrscheinlich auch noch Förderung bekommen, ist also vom Staat und somit von den Steuerzahlern für so einen Schwachsinn bezahlt worden. Und dann gibt man ihm auch noch recht. Man faßt es nicht!!!
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28.12.2013 12:17 Uhr von Rulfy
 
+5 | -2
 
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@Joeiiii:
Klar da kann man sich wieder drüber aufregen über diese kreative Form des Protestes!!
Aber wenn hochrangige Wirschaftsleute und Politker, oder gar man selbst auf dem Klo mit dem Smartphone sitzt und dabei bald abgehört wird, interessiert es niemanden. Es ist ja nur zum Schutz vor dem pösen Terrorismus.
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28.12.2013 12:20 Uhr von polyphem
 
+4 | -2
 
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Vielleicht sollte er noch seine Toilette abhören, da bekommt man bestimmt zu hören was seine Aktion bringt.
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29.12.2013 13:55 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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"If it disturbs you, it is art." ;)
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30.12.2013 00:49 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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SerienEinzelfall,
das "das ist keine Kunst"-blabla geht kaum weniger auf die Nerven.

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