28.12.13 09:13 Uhr
 1.253
 

Krach in der Großen Koalition: Ausnahmen beim Mindestlohn

Die Unterschriften unter dem Koalitionsvertrag sind noch nicht wirklich getrocknet, da steht schon der erste Ärger ins Haus. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Union dazu aufgefordert, sich an den Vertrag zu halten und den Mindestlohn auf den Weg zu bringen.

Gabriel reagiert damit auf Forderungen von Seiten der Union, Ausnahmen in Sachen Mindestlohn zuzulassen. CSU-Chef Horst Seehofer hatte sich schon vor Weihnachten dafür ausgesprochen, beim Mindestlohn Ausnahmen zu genehmigen.

"Die SPD sollte offen sein für handfeste und überzeugende Argumente", so Julia Klöckner von der CDU. Gabriel wollte Ausnahmen entgegen der Forderung der Union nur bei Auszubildenden und Schülerpraktikanten zulassen. Vereinbart sind 8.50 Euro als Lohnuntergrenze.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, CDU, Koalition, Horst Seehofer, Mindestlohn, Sigmar Gabriel, Krach
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hans Söllner bezeichnet Horst Seehofer und Norbert Hofer in neuem Song als Nazis
SPD: Obergrenzen-Drohung von Horst Seehofer unglaubwürdig
Bayern: Horst Seehofer lädt Donald Trump zum Besuch nach Bayern ein

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.12.2013 09:13 Uhr von Borgir
 
+26 | -2
 
ANZEIGEN
Lächerlich. Entweder man beschließt einen Mindestlohn der dann auch für alle gilt, oder man lässt es bleiben. Aber einen Vertrag zu schließen und dann zu fordern man müsse flexibel sein ist unseriös und zeigt, dass die Merkel nur regieren will, wie und mit wem ist dieser Frau vollkommen egal. Genauso wie Vereinbarungen oder Wahlversprechen, das interessiert diese Dame genauso wenig wie ihre Wähler, die sie verrät und verkauft. Und das jeden einzelnen Tag ihrer Regierung.
Kommentar ansehen
28.12.2013 09:21 Uhr von ILoveXenuuu
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
Mindestlohn wenn für ALLE ansonsten können sie sich den scheiss inn den arsch stecken ..ioch seh dat schon kommen demnächst macht jeder dann eine "Ausbildung" um unter 8.50(was schon krass zuwenig ist um zu LEBEN nicht um zu überleben...) zu verdienen...

[ nachträglich editiert von ILoveXenuuu ]
Kommentar ansehen
28.12.2013 09:35 Uhr von Ms.Ria
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
Ich bin sehr gespannt wie diese Mindestlohn-Farce jetzt weitergeht, schließlich wird ja schon seit Jahren drüber diskutiert. Es ist trotz Koalitionsverträgen und Versprechungen weiterhin ein ungelegtes Ei.

Und ich bin gespannt ob die bald einreisenden "Fachkräfte" aus dem Ostblock dann auch 8,50€ Mindestlohn bekommen oder ob sie auch eine Ausnahme bilden und diejenigen sein werden, die für 5€ brutto/Std. die Hilfsarbeiterjobs machen und die Wirtschaft an ihnen Personalkosten spart.

Das ist ein gut durchdachtes Spiel... die Billiglöhner kommen und arbeiten für ne Scheibe Brot - und der einheimische Arbeiter kann sich drauf feiern dass er mit läppischen 8,50€ über ihnen steht.

Das ist so verlogen, dass ich mich frage ob man als Politiker und Wirtschaftsboss bei Amtsantritt sein Gewissen abgibt. Wie sonst kann man so abgezockt sein.
Kommentar ansehen
28.12.2013 09:45 Uhr von xdamix
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Will die CSU einen auf FDP machen?
Ich wette jetzt schon mal drauf, dass die Hotelbranche unter diese Ausnahme fällt. Wieso sollte man auch Putzfrauen 8,5€ geben? Sie machen ja nur körperliche Arbeit und sitzen nicht auf einem Stuhl und erstellen Excel-Dateien...
Azubis und Praktikanten sollten auf jeden Fall einen monatlichen Mindestlohn kriegen. Es kann nicht sein, dass einige min. 180h im Monat arbeiten und dann nur 325€ bekommen!
Wenn die SPD sich da noch auf Kompromisse einlässt, können sie direkt die Auflösung der Partei beschließen!
Kommentar ansehen
28.12.2013 09:59 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
@xdamix
EIn Praktikant oder Auszubildener soll also genausoviel verdienen wie eine gelernte Fachkraft?

Find ich klasse für den Auszubildenen. Allerdings sollte er sich dann fragen wozu er die Ausbildung überhaupt macht.

Hinzu kommt dass Praktikanten und Auszubildende den Arbeitgeber Geld KOSTEN (das ist auch der Grund warum er nicht voll bezahlt wird.


Finde nicht dass wir bei Azubis und Praktikanten nen Mindestlohn brauchen.
Kommentar ansehen
28.12.2013 10:08 Uhr von hxmbrsel
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
@ Chocobo77
Wann im Leben wurdest du so enttäuscht, das du so Menschenverachtend geworden bist?
Vielleicht solltest du dein Leben noch einmal genauer Betrachten!
Kommentar ansehen
28.12.2013 10:09 Uhr von ILoveXenuuu
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Führer wir gehören dir !
Kommentar ansehen
28.12.2013 10:13 Uhr von Ms.Ria
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
@ xdamix:

Ich finde du missverstehst das ein bißchen. Die 8,50€ sind ein Mindestlohn, auf dem Minderqualifizierte angehoben werden sollen, damit sie wenigstens (bei Vollzeitbeschäftigung) aufs Existenzminimum kommen. Und das betrifft nun mal Leute wie Putzfrauen, Kellner, Aushilfen, etc. - denn ein Excel-Fachmann (dein Beispiel) wird sicherlich keine 8,50€/Std. als Gehalt erhalten, sondern mehr.

Der soziale Gedanke des Mindestlohns war ursprünglich auch Schutz vor Ausbeutung und Anpassung an derzeitige Lebensverhältnisse. Aber das wird erstmal nur ein Wunschgedanke bleiben. Denn bevor er handfest gemacht wird, wird erstmal wieder nach Löchern und Lücken gesucht, wie man ihn umgehen kann.

Oh Mann, Deutschland... wie konntet ihr nur wieder Merkel und ihre Speichellecker an die Macht wählen :|
Kommentar ansehen
28.12.2013 10:17 Uhr von xdamix
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@PeterLustig
Mit monatlichen Mindestlohn meinte ich eher Regionen von 400-500€ oder wieviel auch immer und nicht die 8,5€/h :-D
Ist schon klar, dass dann niemand mehr ausbildet...
Kommentar ansehen
28.12.2013 10:18 Uhr von asianlolihunter
 
+0 | -10
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
28.12.2013 10:33 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Erstmal eine gescheite Quelle:
http://www.spiegel.de/...

Ich hoffe mal das Hochschulpraktikanten unter Schülerpraktikanten fallen, denn sonst würde die Ausbildungsqualität an den Fachhochschulen deutlich leiden.
Kommentar ansehen
28.12.2013 10:36 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
asian,
gibts denn auch Gründe, warum der Mindestlohn zwar in jedem anderen Land gut funktioniert, wo er eingeführt wird, aber hier quasi zum Weltuntergang führen würde?
Kommentar ansehen
28.12.2013 10:37 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
@PeterLustig2009

"Find ich klasse für den Auszubildenen. Allerdings sollte er sich dann fragen wozu er die Ausbildung überhaupt macht."

Jippy einer der mitdenkt! Wie kann man diese Tatsache und die Tatsache der Kosten ignorieren. Wie heiß gebadet muss man da sein? Haben die schon einen Handschlag in ihrem leben gearbeitet? Ich kann es mir nicht vorstellen!

@xdamix
"Mit monatlichen Mindestlohn meinte ich eher Regionen von 400-500€ oder wieviel auch immer und nicht die 8,5€/h :-D "

Da bin ich ja beruhigt, aber meinst du für 300 € nimmt jemand einen 4 Wochen Praktikant? Ich nehme so schon nur ganz selten welche. Das würde nicht funktionieren. Vielleicht bei Praktika die länger als 6 Monate gehen, aber auch dann müsste der Praktikant Produktiv etwas bewirken. Bisher reichen wir die in unserer Firma eher durch die Abteilungen, das sie alles mal gesehen und ausprobiert haben.


[ nachträglich editiert von Bud_Bundyy ]
Kommentar ansehen
28.12.2013 11:03 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
"Hinzu kommt dass Praktikanten und Auszubildende den Arbeitgeber Geld KOSTEN (das ist auch der Grund warum er nicht voll bezahlt wird."

Hör auf zu jammern. Genau deswegen halten sich viele Betriebe die Lehrlinge, man hat sich wohl ausgerechnet das die Lehrkosten geringer sind als das was man aus die Lehrlinge rausholen kann. Spätestens ab dem 2ten Lehrjahr arbeiten die Lehrlinge voll und der Betrieb spart sich eine Fachkraft. Hab ich an meiner Freundin gesehen, Lehre als Kauffrau im Einzelhandel, da war nichts mehr mit Lernen beim praktischen Arbeiten sondern klotzen. Und so gehts in anderen Firmen auch zu.

Nur für Krauterfirmen die eh Sklavenlöhne zahlen ist so ein Lehrling teurer, für Firmen die hohe Löhne zahlen sind Lehrlinge auf jeden Fall eine billige Alternative Geld zu sparen.

Und genau dem muss ein Riegel vorgeschoben werden. Keine Ausnahmen, weil Ausnahmen bedeuten Schlupflöcher.
Hat ein Betrieb Probleme mit dem Lohn muss er sich persönlich um Zuschüsse bemühen und seine Finanzen offenlegen und nicht seine Subventionen über den Arbeitnehmer reinholen in dem er diesen zum Amt schickt.
Kommentar ansehen
28.12.2013 11:05 Uhr von Azrael_666
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Chocobo77
Ich hoffe jetzt einfach mal zu Deinen Gunsten, dass Dein Beitrag witzig gemeint war. Was nutzt es Langzeitarbeitslosen, wenn Sie zwar für Hungerlöhne "vermittelbar" sind, dann aber nicht von ihrer Arbeit leben können? Sie würden nach wie vor dem Staat auf der Tasche liegen. Nur ein paar Unternehmer könnten sich auf ihrem Buckel weiter dumm und dämlich verdienen.
Kommentar ansehen
28.12.2013 11:17 Uhr von Nasa01
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Beispiel:
Meine Tochter ist in der Ausbildung zur Erzieherin.
Dafür macht sie erst einmal Praktikum im Kindergarten.
2 Jahre. Montag bis Donnerstag im Kindergarten von 8 bis 16:30
Freitag in der Schule.
Dafür bekommt sie 300 Euro pro Monat.
Ist sie mit den 2 Jahren fertig geht die richtige Ausbildung zur Erzieherin los. Die dauert dann noch einmal 3 Jahre.
Mal ausrechnen:
8 Stunden am Tag (halbe Stunde Mittagspause abgezogen)
4 Tage in der Woche sind 32 Stunden.
mal 4 Wochen sind...........
128 Stunden im Monat.
Das sind bei 300 Euro........
2,34 Euro die Stunde.
Würde sie 8,50 die Stunde bekommen.......
würde sie von keinem Kindergarten mehr angestellt.
Darum herrscht auch Fachkräftemangel in Deutschland.
Jede Firma will gut ausgebildete Leute haben.
Nur: Ausbilden will die keiner weil das Geld kostet.
Kommentar ansehen
28.12.2013 12:07 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@CoffeMaker
" Lehre als Kauffrau im Einzelhandel, da war nichts mehr mit Lernen beim praktischen Arbeiten "

Entschuldigung, es gibt auch Ausbildungen bei denen mehr vermittelt wird als Regale einräumen und Kassieren. Bei Aldi bekommen die Azubis im Schnitt 800 €, das ist wenn man die Freistellung für die Berufsschule rein rechnet, ganz ordentlich!
Kommentar ansehen
28.12.2013 12:20 Uhr von 54in7
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
wenn der Mindestlohn nicht so kommt wie vereinbart macht sich die SPD lächerlich denn mit Rot Rot Grün hätten sie regieren und ihn durchsetzten können

die CDU hat leider nix zu verlieren
Kommentar ansehen
28.12.2013 12:48 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Bisher war mir nicht klar, daß der Mindestlohn auch für Azubis gelten soll. Völlig zu recht wird sich da so mancher Arbeiter und/oder ehemaliger Azubi denken: Na toll, der verdient ein Vielfaches von dem, was ich damals bekommen habe.

Bei 8,5 Euro pro Stunde und einer 40-Stunden-Woche wären das 340 Euro pro Woche, also 1.360 Euro in 4 Wochen (knappes Monat). Brutto 1.360 sind etwa 1.000 Euro netto.

Hallo? 1.000 Euro netto für einen Azubi? Das können sich vielleicht große Firmen leisten, aber kleinere Firmen werden sich dann die Ausbildung nicht mehr leisten können bzw. wollen. Ich habe damals, als Lehrling im Einzelhandel (von 1993 bis 1996) im ersten Lehrjahr knapp 3.800 Schilling verdient, was knappen 280 Euro entspricht.

Hinzu kommt, daß ein Azubi, sagen wir mal er ist 16 Jahre alt, sicher noch keine so hohen Ausgaben hat, da er wahrscheinlich bei den Eltern wohnen wird und somit nicht schon die Hälfte des Verdienten für die Miete draufgeht. Er wird auch nicht selbst einkaufen und kochen müssen, weswegen ihm auch hier viel erspart bleibt. Internet, GEZ-Zwangsabgabe, Strom, Heizung und weiß der Geier was noch alles, werden ebenfalls die Eltern bezahlen.

Es ist ein großer Unterschied, ob jemand mit 1.360 Euro brutto (1.000 Euro netto) sich komplett selbst versorgen muß und vielleicht auch noch eine Familie, oder ob man zuhause bei Mami und Papi lebt und alles bezahlt bekommt, wofür andere viel Geld ausgeben müssen.

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
Kommentar ansehen
28.12.2013 13:01 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Bud_Bundyy

"Entschuldigung, es gibt auch Ausbildungen bei denen mehr vermittelt wird als Regale einräumen und Kassieren."

Entschuldigung, aber wenn du dich mit dem Berufsbild der Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel befasst hättest dann wüsstest du das der Beruf aus mehr als nur Kassieren und Regale vollstopfen besteht.

Aber das nur am Rande. Der Durchschnitt der Kosten für einen Ausbildungsplatz liegt bei ca 16000-17000€ pro Jahr.
Eine Fachkraft für den gleichen Zeitraum kostet dem Betrieb wohl etwas mehr. Und darum ging es in meinem Post. Wo immer ein Betrieb sparen kann da spart er und sowas lockt natürlich auch die schwarzen Schafe an. Was nützt es wenn der Betrieb Ausbildung in Massen betreibt und dadurch Arbeitsplätze vernichtet werden weil kaum Lehrlinge übernommen werden? Gerade im Einzelhandel ist die Arbeitslosenquote unheimlich hoch da nur ausgebildet wird aber nicht eingestellt wird.

Deswegen bin ich der Meinung Mindestlohn für alle , also auch Azubis, und der Betrieb holt sich dann bei Bedarf die Zuschüsse damit diese Lücken nicht umgangen werden.
Kommentar ansehen
28.12.2013 16:53 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@CoffeMaker


Ja aber du musst doch wohl zugeben, der Einzelhandel ist ein Bereich in dem sehr leicht ohne großen Qualitätsverlust auch "angelerntes" Personal eingesetzt werden kann.

"Aber das nur am Rande. Der Durchschnitt der Kosten für einen Ausbildungsplatz liegt bei ca 16000-17000€ pro Jahr."

Das halte ich für den untern Rand der Kosten, als ich vor über 20 Jahren eine Lehre machte, kostete diese meine Firma schon 70.000 DM.
Aber klar ein Azubi kann sich rechnen, sollte es in Kleinbetrieben auch. Denn eine "nur" Kostenfaktor schaffen die nicht zu tragen. Man muss bei allen Berechnungen noch die ca. 60 Berufsschultage im Jahr einkalkulieren.

" Was nützt es wenn der Betrieb Ausbildung in Massen betreibt und dadurch Arbeitsplätze vernichtet werden weil kaum Lehrlinge übernommen werden?"

Das gibt es, aber nur ganz selten, denn die Azubis sind nicht so blöd und wenn so ein Betrieb die "blöden" abgreift dann sind oft nicht wirtschaftlich einzusetzen.

[ nachträglich editiert von Bud_Bundyy ]
Kommentar ansehen
28.12.2013 16:58 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@tweety1982
" Das sie überhaupt kein plan haben, was richtig hart arbeiten bedeutet,sieht man ja an seinem kommentar (nur regale vollstopfen und kassieren)."

ey Baby, hab ich irgendwo gesagt das das locker ist?
Es ist nur so das es nicht zwingend einer Ausbildung dazu bedarf! Aber der Satz ist wahrscheinlich wieder zu kompliziert für dich.

" Der sitz sicher den ganzen tag in seinem büro, klimpert auf seinem computer rum und läßt andere für sich arbeiten."

Ja das ist das Ziel!
Kommentar ansehen
28.12.2013 19:50 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nasa,
Mindestlohn gilt für alle ausgebildeten Arbeiter, und die Arbeit MUSS gemacht werden.
Also- wer würde denn dann statt deiner Tochter dort arbeiten?

Deine Tochter würde den Mindestlohn bekommen, da sich die Arbeit nunmal nicht von selbst erledigt, und genau dafür sind Fachkräfte ja nunmal da- um für gutes Geld kompetent zu arbeiten, wo ist da das Problem?
Es geht doch darum, anständig bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen, und nicht darum, die zu verteidigen, von denen man nicht leben kann- es ging ja nun vorher auch OHNE staatlich gefördertes Lohndumping auf Steuerzahlerkosten?
Kommentar ansehen
28.12.2013 19:51 Uhr von Fomas
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Seehofer sollte wirklich einfach mal die Klappe halten. Immer ist er gegen alles, was gut und recht ist.

Als die Finanzkrise aufkam war er der erste, der forderte, die Bürger sollten NICHT MEHR das Recht haben, bei der Bankenfinanzaufsicht (BaFin) Einsicht in die Unterlagen zu erhalten, was das Recht jeden Bürgers ist. Wirklich, die CSU im Allgemeinen ist nicht nur konservativ, sondern wirklich Anti-Human und wirtschaftshörig. Bitte ihr Bayern, hört auf diese Leute mit ihrer verbrecherischen Politik, die stets zugunsten der Wirtschaft und gegen die Bürger gerichtet ist, zu wählen.

Zum Thema: Der Mindestlohn funktioniert auch in anderen Ländern gut und daher besteht überhaupt gar kein Anlass für Ausnahmen. Gäbe es diese Ausnahmen, vor allem bei "Langzeitarbeitslosen" (nach einem Jahr Arbeitslosigkeit wird man schon als solcher geführt), würden Firmen nur noch diese Billiglohnsklaven einstellen und nach einer Zeit wieder feuern, damit sie auch schön wieder arbeitslos sind und später WIEDER für einen Appel und ein Ei schuften dürfen, wovon nicht einmal die Miete, Heizkosten etc. bezahlbar sind. Das sorgt für eine ewige Arbeitslosigkeit bei einer bestimmten Bevölkerungsschicht. Auch die Berufstätigen profitieren nicht davon, da Billiglohnsklaven ihnen vorgezogen werden und sie so selbst arbeitslos werden könnten und somit selbst ein Billiglohnsklave.

Die, die immer auf Arbeitslose geschimpft haben (ungeachtet der Tatsache, dass es gar nicht für alle Leute Jobs gibt), könnten dann ihr blaues Wunder erleben und selbst dazugehören. Dann können sie mal sehen, wie das ist.
Kommentar ansehen
28.12.2013 20:32 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@mort76
"Deine Tochter würde den Mindestlohn bekommen, da sich die Arbeit nunmal nicht von selbst erledigt, und genau dafür sind Fachkräfte ja nunmal da"

mmmmh seit wann sind Azubis oder Vorpraktikanten eine Fachkraft?

Ich glaube du verstehst den Sinn und die Funktion von Ausbildungen nicht?

Refresh |<-- <-   1-25/28   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hans Söllner bezeichnet Horst Seehofer und Norbert Hofer in neuem Song als Nazis
SPD: Obergrenzen-Drohung von Horst Seehofer unglaubwürdig
Bayern: Horst Seehofer lädt Donald Trump zum Besuch nach Bayern ein


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?