27.12.13 20:58 Uhr
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Alternative für Deutschland: Interner Kleinkrieg

In der Partei Alternative für Deutschland (AfD) herrscht seit Monaten Streit. Abstruse Thesen im Internet, Streit um Titel und interne Anfeindungen schaden massiv der AfD. Parteichef Bernd Lucke muss immer wieder schlichtend eingreifen.

Parteichef und Wirtschaftsprofessor Lucke räumte jetzt ein, die Aufgabe unterschätzt zu haben. Die AfD hatte bei der Bundestagswahl auf Anhieb 4,7 Prozent geschafft, aber ihr droht jetzt ein ähnliches Schicksal wie den Piraten.

Problematisch sieht Lucke auch den Umgang von AfD-Mitgliedern und Anhängern mit dem Internet. Sie sind bei Kommentaren auf Nachrichtenseiten und auf Facebook sehr aktiv, wobei es allerdings häufig zu Unsachlichkeiten und ausfallenden Kommentaren kommt. Lucke mahnt die Basis hier zu mehr Zurückhaltung.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Partei, Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, Kleinkrieg
Quelle: www.spiegel.de

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27.12.2013 20:59 Uhr von Borgir
 
+5 | -5
 
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In jeder Partei versuchen sich einige zu profilieren und nehmen dabei in Kauf, dass die Partei Schaden nimmt, die Piraten können da ein Lied von singen. Wobei mir die Bewerbung von Lucke für Europa nicht gefällt. Das hat so einen Touch von Absahnen im undurchsichtigen EU-Dschungel. Macht ihn ein wenig unglaubwürdig.
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27.12.2013 21:16 Uhr von kingoftf
 
+3 | -4
 
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Sie hinterlassen eine Lücke, die sie vollständig ersetzt.
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27.12.2013 21:58 Uhr von TendenzRot
 
+7 | -2
 
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>> Problematisch sieht Lucke auch den Umgang von AfD-Mitgliedern
>> und Anhängern mit dem Internet. Sie sind bei Kommentaren
>> auf Nachrichtenseiten und auf Facebook sehr aktiv, wobei es
>> allerdings häufig zu Unsachlichkeiten und ausfallenden
>> Kommentaren kommt. Lucke mahnt die Basis hier zu mehr
>> Zurückhaltung.

Das war hier auf SN vor der Wahl ja auch sehr gut zu beobachten.
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28.12.2013 02:44 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
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Aus der Süddeutschen:

Außerdem zitiert die Zeitung aus einer Mail von Lucke an Bartz, in der er ihn zum Rücktritt auffordert. Der Parteichef legt dem Funktionär nahe, auch an seine Familie zu denken. Lucke erwähnt Informationen über angebliche berufliche Verfehlungen von Bartz, die ihm zugespielt worden seien. Die Vorwürfe könnten "gravierender" werden, schreibt der Parteichef der FAZ zufolge. Eine "öffentliche Beschädigung" könnte sich auswirken auf die Frau von Bartz und seine Kinder.

Bartz´ Antwort ist ein Zitat seiner Frau: "Arbeitet so nicht die Mafia?"

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