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Bundesagentur für Arbeit erwirtschaftet überraschend ein Plus

Ursprünglich erwartete die Behörde im Jahr 2013 ein 665 Millionen Euro starkes Defizit, dank der Kürzungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik wurde daraus aber ein Überschuss von 60 Millionen Euro erwirtschaftet, verkündete BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise.

Für diese positive Entwicklung gibt es Gründe. Einer dieser Gründe ist, dass ein Fonds von 250 Millionen Euro für den Fall einer Wirtschaftskrise musste nicht beansprucht werden musste, zudem wurden auch 800 Millionen Euro weniger in aktive Arbeitsmarktpolitik investiert.

Die Ausgaben für Altersteilzeit, Kurzarbeit und Insolvenzgeld sind ebenfalls niedriger ausgefallen als erwartet.


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WebReporter: TamTamNews
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Plus, Bundesagentur für Arbeit, Bundesagentur
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2013 18:13 Uhr von flo-one
 
+35 | -11
 
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naja klar wen man den arbeitslosen den arsch wegkürzt.find ich total super ...
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26.12.2013 19:56 Uhr von the_reaper
 
+3 | -1
 
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die news ist inhaltlich wie grammatikalisch leider ein grauen:

"...dank der aktiven Arbeitsmarktpolitik wurde daraus aber ein Überschuss".

im nächsten satz heißt es dann allerdings:

"zudem wurden auch 800 Millionen Euro weniger für [sic!] aktive Arbeitsmarktpolitik investiert."

wie kann denn nun dank der "aktiven arbeitsmarktpolitik" ein überschuss entstehen, wenn gerade dort in diesem jahr gespart wurde?

"Einer dieser Gründe ist, dass ein Fonds von 250 Millionen Euro für den Fall einer Wirtschaftskrise musste nicht beansprucht werden..."

?!??
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26.12.2013 19:57 Uhr von salabimm
 
+5 | -1
 
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Zum wie vielten Mal sind wir jetzt alle überrascht? Wartet noch ein Bisschen in den Januar hinein ab, dann haben auch die Krankenversicherungen und weitere im Sozialsystem "überraschende" Milliarden-Überschüsse...
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26.12.2013 20:01 Uhr von TamTamNews
 
+5 | -3
 
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@ the_reaper


"wie kann denn nun dank der "aktiven arbeitsmarktpolitik" ein überschuss entstehen, wenn gerade dort in diesem jahr gespart wurde?"


DESWEGEN vielleicht?

Wenn Du weniger ausgibst, kannst Du mehr für Dich behalten, da ist nichts widersprüchliches.
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26.12.2013 20:30 Uhr von the_reaper
 
+2 | -2
 
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@TamTamNews: dann entsteht der überschuss dank der kürzungen (!) in der aktiven arbeitsmarktpolitik und nicht dank der aktiven arbeitsmarktpolitik. das ist exakt das gegenteil.
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26.12.2013 21:33 Uhr von Jens002
 
+8 | -2
 
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"Bundesagentur für Arbeit erwirtschaftet" NULL, die haben nur weniger verbraucht als geplant.
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26.12.2013 21:38 Uhr von hellboy13
 
+5 | -3
 
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Alles erfüllt seinen Zweck . Und es kommt bstimmt noch schlimmer als das was wir in den letzten Jahen durchleben
durften.Ich Persönlich mit noch Arbeit stelle mich auf das Schlimmste ein. 2014 wird Garantiert kein Jahr mit Sektkorken
knallen.
Deshalb kein Gruss fürs neue!
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26.12.2013 21:41 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -2
 
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Klingt etwas eigenartig, die haben 800 Millionen weniger ausgegeben und sparen nur 60 Millionen?
Irgendwie liest der Bericht sich wie ein Finanzbericht einer Firma aber einer Firma die ihrem Auftrag nicht mehr nachgeht.
Naja eine Gehaltserhöhung in den Chefetagen und die 60 Millionen sind auch weg.
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27.12.2013 12:03 Uhr von artefaktum
 
+7 | -0
 
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"Bundesagentur für Arbeit erwirtschaftet?"

Diese Formulierung ist schon total ideologisch. Eine Behörde ist kein Unternehmen der Privatwirtschaft, dessen Ziel es ist irgend etwas zu "erwirtschaften".

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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27.12.2013 23:15 Uhr von Karl-Paul-Otto
 
+1 | -0
 
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Wo auch immer hier ein angebliches "plus" erwirtschaftet wurde - bei den Beurteilungen durch die abhängigen Arbeitslosen war es definitiv nicht . . . ;)
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08.04.2014 19:35 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -0
 
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Man hat also erfolgreich an der Förderung der Arbeitslosen gespart... ganz toll.
Aber wenn man mal ganz scharf nachdenkt ist das auch gar nicht mal so daneben. Warum sollte man Millionen von Arbeitslosen auf irgendwelche Stellen qualifizieren die es ohnehin nicht am Arbeitsmarkt gibt? Solange nicht die Arbeitszeiten um rund 10% gekürzt werden können auch gar nicht genügend Arbeitsplätze entstehen um alle Arbeitslosen unterzubringen.

Ich für meinen Teil hatte jedenfalls maßloses Schwein und jetzt tatsächlich eine Zertifizierung für etwas daß ich schon seit ewigen Zeiten kann bekommen. Gut, das war jetzt etliche Jahre und mehrere Stellen in fremden Brachen zu spät, aber vielleicht bekomme ich ja tatsächlich wieder einen richtigen Job dadurch. Natürlich hätte man auch bis zu hunderttausend Euro sparen können wenn man mir sowas gleich zugestanden hätte als ich arbeitslos wurde... aber es geht ja nicht ums Geld bei der Bundesagentur für Arbeit.

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