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KFZ-Versicherer arbeiten an Überwachungstarifen

KFZ-Versicherer arbeiten aktiv an sogenannten Überwachungstarifen. Dabei wird das Fahrverhalten der Fahrzeugnutzer überwacht und an die Versicherung gesendet. Dadurch sollen Versicherungstarife flexibler gestaltet werden. Versicherte könnten so angeblich Prämien einsparen.

Als erster KFZ-Versicherer hatte S-Direkt, eine Sparkassentochter, einen Testlauf für Überwachungstarife gestartet. Jetzt planen Ford und der Versicherer Allianz eine Kooperation diesbezüglich. Bernhard Mattes von Ford-Deutschland bestätigte das.

Die Versicherer gehen dabei unterschiedliche Wege. Bei S-Direkt wird ein Zusatzgerät eingebaut. Dagegen lässt sich bei Ford bereits jetzt eine Software aufspielen, die das Fahrverhalten direkt an die Versicherungsgesellschaft übermitteln kann.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ford, Überwachung, Tarif, Allianz, KFZ, Versicherer, Fahrverhalten
Quelle: www.autobild.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2013 15:04 Uhr von ewin12000
 
+71 | -4
 
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Stasi 2.0 die totale Überwachung. Ich Frage mich ob das wirklich der richtige Weg ist oder sein kann.
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25.12.2013 15:08 Uhr von Borgir
 
+76 | -4
 
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Was soll das denn? Da geht es nicht um Prämien sparen sondern darum, jedem der mal schneller als 70 in der 70er-Zone fährt als Raser zu "entlarven" und das Fahrverhalten somit als risikolastig einzustufen um dann höhere Beiträge zu kassieren. Pack.
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25.12.2013 15:15 Uhr von higher
 
+40 | -3
 
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dann ist sicher auch absehbar, wann die versicherungsstasi,
mit der polizei zusammenarbeitet und daten dorthin übermittelt.

so hat dann in absehbarer zeit, jeder seine stasi überwachung im auto.

die versicherungskonzerne werden sich die datenübermittlung fürstlich bezahlen lassen.

ich denke, dass das auch politisch gewollt ist und jederzeit zustimmung findet. kontrolle und daraus wachsende disziplinierung.
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25.12.2013 15:26 Uhr von ewin12000
 
+30 | -2
 
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@ newsleser54

die Frage ist, ob nicht mal Pflicht für alle wird.

Grundsätzlich will ja unsere Regierung das wir komplett überwacht werden und den Konzernen kann es auch nur Recht sein. Ich denke da wird es in absehbarer Zukunft schon ein paar gute Lobbyisten geben, die dafür Sorge tragen das der Weg politisch und gesetzlich frei gemacht wird. Alles im Sinne von Arbeitsplätzen, Wachstum und zum Schutz der Bürger dieses Landes....
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25.12.2013 15:40 Uhr von tvpit
 
+23 | -0
 
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Wenn das Pflicht wird,wäre das der richtige Zeitpunkt sein Auto
abzumelden,wenn man es nicht unbedingt braucht.
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25.12.2013 15:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -3
 
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Früher hat man mit KFZ-Versicherungen einen ganzen Konzern hochgezogen, obwohl alles an Schreibmaschinen getippt wurde. Heute ist die KFZ-Versicherung trotz Computer nicht mehr gewinnbringend. Morgen müssen wieder zehntausende Angestellte das Fahrprofil auswerten - es wird zum Verlustgeschäft.
Was zieht denn die Versicherung für Rückschlüsse aus den GPS-Daten? Ob ich regelmäßig über gefährliche Kreuzungen fahre? Wer wertet das aus?
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25.12.2013 15:51 Uhr von blaupunkt123
 
+15 | -3
 
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Super Zukunft wirklich.

Dann ist ja bald der Strafzettel der sofort vom Konto abgebucht wird auch nicht mehr weit.....
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25.12.2013 16:55 Uhr von d1pe
 
+10 | -1
 
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Sowas würde mir nicht ins Auto kommen. Keine Versicherung wird sowas zum Wohle des Kunden nutzen. Die wirklich gefährlichen Fahreigenschaften wird es nicht messen können: Mit dem Handy am Ohr telefonieren, Nachrichten schreiben, CDs suchen und wechseln, etc. Wenn man auf einer geraden Landstraße die auf "70" beschränkt ist 100 km/h fährt, ist das viel ungefährlicher als durch irgendetwas abgelenkt zu werden. Außerdem kann so eine Überwachungseinrichtung nie die gesamte Verkehrssituation erfassen, weshalb z.B. ein plötzliches Ausweichmanöver oder Vollbremsungen dem Fahrer wohl negativ angerechnet werden.
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25.12.2013 17:39 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -8
 
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Projekt 2014 der Versicherungen:

Bei fahrendem Auto schaltet sich ein Handystörsender bei nicht benutzter Freisprecheinrichtung ein.

Das ist genauso ein Blödsinn wie der den einige hier gerade verzapfen.

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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25.12.2013 18:27 Uhr von Humpelstilzchen
 
+12 | -1
 
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Ja, es wird immer lustiger! Wenn man die alle so machen lässt, wird alles, aber auch restlos alles überwacht und konttrolliert!!! Das will natürlich keiner, aber irgendwie sind wir auf dem besten Weg dazu!!!!
Und irgendwann könnte dann wieder die berühmte Frage auftauchen die da lautet:"Wie konnte dass bloss alles so weit kommen, kein Mensch kann sich das erklären!!!"
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25.12.2013 18:28 Uhr von GaiusBaltar
 
+4 | -4
 
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Genau Suffkopp! So wie es auch nicht stimmt, dass die NSA jeden abhört. Alles nur Blödsinn. Ach ne halt, stimmt ja doch!
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25.12.2013 18:54 Uhr von Joeiiii
 
+10 | -2
 
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Wenn die Versicherungen die Daten auswerten und gravierende Verstöße, z.B. massive Geschwindigkeitsüberschreitungen, feststellen, dann wird es irgendwann, wenn es nicht schon von Anfang so ist, zur Pflicht werden, daß man die Daten der Polizei übermittelt. Schließlich ist die Versicherungsgesellschaft dann Mitwisser und irgendein Gesetz wird sich schon finden, welches sie zur Übergabe der Daten an die Polizei zwingt. Falls nicht, wird man eines beschließen.

Daß Prämien niedriger werden, kann getrost ausgeschlossen werden, denn wann wurden denn Prämien jemals merklich niedriger? Natürlich werden sie steigen oder bestenfalls gleichbleiben. Wenn man eines sicher nicht zuläßt, dann sind es Gewinneinbußen.
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25.12.2013 19:10 Uhr von Justus5
 
+10 | -1
 
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Dann hat halt jeder die NSA gleich im Auto eingebaut.

Orwells 1984 kommt krasser als das jemals vorstellbar war....
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25.12.2013 19:11 Uhr von dagi
 
+3 | -2
 
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keine versicherung wird so ein gerät einsetzen wenn der kunde damit auch nur ein cent sparen kann !! abzogge pur !!
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25.12.2013 19:50 Uhr von CrazyWolf1981
 
+5 | -1
 
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Dazu dann GPS Daten und Geschwindigkeit direkt an die Polizei übertragen, dann brauchen die nicht mehr zu blitzen sondern nur noch zu kassieren. Am besten pro Fahrzeug mehrfach am Tag.
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25.12.2013 19:51 Uhr von blaupunkt123
 
+13 | -0
 
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@ Rigne

Jetzt musste ich lachen. Ich weiß nicht mehr, ob es ein Film oder eine Doku war.

Da testete die z.B. Toilette den Urin.

Am Ende verlor er seine Krankenversicherung, weil er angegeben hat, dass er keinen Alkolhol trinkt und er so irgendwie auflog.

Die totale Überwachung...
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25.12.2013 20:04 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -1
 
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Ne das können die sich behalten, das wird eh ne billiger, außer das die mehr Gründe haben, am Ende nicht zu bezahlen....

Da lass ich lieber auf meinem Handy die Dashcam laufen, weil da hab ich ein Bild noch und im Ernstfall sieht man da mehr und nicht das man vielleicht 5 zu schnell war, sondern was wirklich passiert ist.
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25.12.2013 20:08 Uhr von Omashooter
 
+5 | -3
 
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Wie lange wollen wir uns diese Bespitzelei noch gefallen lassen? Wir leben ja angeblich in einem freien Land, wo die Würde des Menschen unantastbar sein soll und die Lüge so langsam zur Staatsdoktrin wird, nicht wahr Frau M.? Schön, dass ich einen Job und ein Dach über´n Kopf habe, dafür darf ich mir dann auch die Rosette auf Links drehen lassen. Wenn ich könnte, wie ich wollte... ach ich hör lieber auf zu träumen.
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25.12.2013 20:45 Uhr von turmfalke
 
+7 | -4
 
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Verlogene Kapitalistenärsche sind das und nichts anderes und dieses Pack regt sich über die Stasi auf ! Ich verstehe nicht warum ein normaler deutscher Bürger sich das gefallen lässt, haut dieses Gesindel in Schutt und Asche, die haben es sich redlich verdient. Wo ist die RAF wenn man sie braucht!
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25.12.2013 21:15 Uhr von asianlolihunter
 
+4 | -13
 
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Mein gott sind hier wieder einige paranoid
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25.12.2013 21:49 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+4 | -6
 
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Mhhh, so eine totalüberwachung wie sie hier einige bezeichnen wäre echt traumhaft für mich als Autofahrer.

Keine drängelnden Raser mehr die auf- und abblenden, auch muss ich nicht ständig abbremsen weil die überholspur missbraucht wird, Taxifahrer nerven einen in der Stadt nicht mehr wenn man vor dem einfahren auf eine Vorfahrtstraße erstmal guckt ob man jemandem Vorfahrt gewähren muss, keine 60 fahrenden telefonierenden Idioten auf der Mittelspur der Autobahn.

Also ich fände das echt traumhaft, ist auch nicht ironisch gemeint, leider Verstößt es gegen unsere Grundrechte und ist allein deswegen schon nicht möglich. Also guten Morgen an alle die so etwas befürchten, das ist Politisch nicht machbar.
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25.12.2013 22:11 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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@ Child_of_Sun_24:
Das dürfen die Versicherungen garnicht an die Polizei weitergeben, denn das kannst du ja als unzulässiges Beweismittel vor gericht anfechten.

Insofern ist nichtmal damit was gewonnen.
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25.12.2013 22:29 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -4
 
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@Gorli

Ebend, die Polizei bräuchte da schon einen Richterlichen Beschluss der ja erst bei begründetem Verdacht im einzelfall ausgestellt wird und wie du schon sagtest bleibt dann noch die Frage ob diese Daten dann vor Gericht verwertbar sind.

Für Menschen die sich wirklich an die Verkehrsregeln halten ist das ja wirklich eine gute Sache um kosten zu sparen, ich persönlich würde es nicht machen da ich eine abneigung dagegen habe das meine Standortdaten ständig preisgegeben werden, es geht meine Versicherung nichts an wo ich mich gerade, wie lange aufhalte.

Auch habe ich nicht genug Vertrauen in unsere Deutsche Wirtschaft das ich sagen kann das die Daten nicht weitergegeben werden (z.B. zu Werbezwecken).
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25.12.2013 22:29 Uhr von ewin12000
 
+2 | -2
 
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@ Child_of_Sun_24

"Also ich fände das echt traumhaft, ist auch nicht ironisch gemeint, leider Verstößt es gegen unsere Grundrechte und ist allein deswegen schon nicht möglich. Also guten Morgen an alle die so etwas befürchten, das ist Politisch nicht machbar."

Es ist vielleicht im Moment gesetzlich nicht machbar,zumindest nicht gegen deinen Willen. Wenn du aber so einen Vertrag abschliest, ist es sehr wohl machbar.

Die Politik kann natürlich Gesetze auch ändern und wie wir wissen wird der Datenschutz in Deutschland gar nicht so Hoch bewertet, wie einige immer so schön annehmen. Melderegisterauskunft wäre z.b. ein schönes Stichwort, wie schnell man den Datenschutz gesetzlich Schwächen kann....http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]
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25.12.2013 22:38 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -0
 
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@ewin12000

Man kann das Grundgesetz nicht einfach so nach belieben ändern. Und auch beim Meldegesetz musste man aufgrund der Verletzung der Grundrechte wieder zurückrudern.

http://www.zeit.de/...

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