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Queen Elizabeth II. begnadigt homosexuellen Computer-Pionier Alan Turing

Die Britische Königin hat ihr königliches Vorrecht genutzt und den vor 60 Jahren verstorbenen Computer-Pionier Alan Turing begnadigt.

Turing, der wegen seiner zur damaligen Zeit als Straftat eingestufte Homosexualität verurteilt wurde, hatte wegweisende Ideen und hat zum grundlegenden Computerverständnis heutzutage beigetragen. Außerdem war er maßgeblich an der Entschlüsselung des Enigma-Codes im Zweiten Weltkrieg beteiligt.

Turing wurde nach seiner Verurteilung chemisch kastriert. Dies belastete ihn seelisch so schwer, dass er vor 60 Jahren Selbstmord beging.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Computer, Homosexualität, Queen, Königin, Begnadigung, Pionier, Queen Elizabeth II, Alan Turing
Quelle: www.gamestar.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2013 15:25 Uhr von shadow#
 
+10 | -2
 
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Das wurde auch verdammt noch mal Zeit!
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25.12.2013 19:17 Uhr von sullyjake78
 
+10 | -0
 
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Das hätten die sich auch nun sparen können, war bestimmt nur ein Grund um für Sympathiestimmen zu sorgen, ein wenig bedauern ausdrücken, paar tränchen vergiessen, aber das da ein Mensch zwangskastriert wurde und sich daraufhin vor 60 Jahren das leben genommen hat nur weil er Homosexuell war ist eine schande für eigentlich Zivilisierte Europäer.
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25.12.2013 23:14 Uhr von tutnix
 
+9 | -0
 
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begnadigen ist leider der falsche weg, eine rehabilitation wäre richtig gewesen. so sieht es immer noch so aus, als wenn er ein verbrechen begangen hätte.
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08.04.2014 20:30 Uhr von willi_wurst
 
+3 | -0
 
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... naja, zum damaligen Zeitpunkt hat er in der Augen der Briten auch ein "Verbrechen" begangen, also konnte sie ihn nur "Begnadigen" und nicht "rehabilitieren". Rehabilitieren hieße: er war bewiesenermaßen keine Schwuler, als es unter Strafe stand und rückwirkend "unschuldig". Klar, aus heutiger Sicht kaum Verständlich das ganze, aber so war es nun mal.

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