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Heavy-Metal-Band "Iron Maiden" begegnen Filesharer-Problem auf originelle Weise

Die Heavy-Metal-Band "Iron Maiden" hat einen originellen Lösungsansatz entdeckt, das illegale Herunterladen von Musik zu unterbinden. Die Band fand heraus, dass vor allen Dingen in Südamerika viel Musik der Band illegal erworben wird.

Allerdings haben "Iron Maiden" nicht angefangen, Anwälte einzuschalten, sondern haben damit angefangen, umfangreich in den Ländern zu touren. Ergebnis: Ausverkaufte Konzerte und viel Umsatz mit Merchandising-Artikeln.

Innerhalb von einem Jahr konnte die Band die Zahl ihrer Fans in sozialen Netzwerken von 3,1 auf satte acht Millionen steigern. So seien viele Filesharer zu zahlenden Fans geworden.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Umsatz, Problem, Lösung, Filesharing, Südamerika, Filesharer, Iron Maiden
Quelle: www.gamestar.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2013 14:46 Uhr von _Legacy_
 
+124 | -2
 
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Guter Lösungsansatz, da könnten sich viele andere Musiker eine Scheibe von abschneiden ;)
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25.12.2013 14:55 Uhr von matoro
 
+35 | -0
 
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das ist allerdings bekannt, mit cd´s machen die eh nur wenig geld
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25.12.2013 15:36 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -11
 
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Nur sehr bekannte Bands haben die Möglichkeit Merchandising-Artikel zu verkaufen.
Und viele Interpreten benutzen live und im Studio ständig wechselnde Begleitmusiker und schreiben auch ihre Songs nicht selbst. Auch entsteht eine neue Kultur von Musikern, die live gar nicht auftreten können.
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25.12.2013 16:24 Uhr von keakzzz
 
+2 | -5
 
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die News ist echt ziemlich miserabel. denn ob die Band jetzt anderweitig an den neu gewonnenen Fans verdient hat doch überhaupt nichts damit zu tun, irgendwelche Downloads zu unterbinden?!

(im Gegenteil es scheint ja sogar so zu sein, als würde der Band das vergleichsweise egal sein, ob Leute etwas runterladen oder nicht. siehe deren Taktik: dafür kaufen sie dann vielleicht ein Shirt)
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25.12.2013 17:32 Uhr von umb17
 
+13 | -1
 
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Musiker, die nicht live auftreten können?
Du meinst Knöpfchendreher oder so?
Das sind eh keine richtigen Musiker - Mal ganz abgesehen von Leuten, die ihre Begleitmusiker wechseln und die Songs nicht selbst schreiben!
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25.12.2013 18:13 Uhr von CrazyWolf1981
 
+3 | -0
 
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Ich denke auch das Verkaufen von Musik geht gut wenn mans richtig macht. Einfach gute Preise machen. Sieht man ja z.B. auch in den App Stores. Bei App-Preisen von 1 € oder 1,50 € ist es für viele schon mehr Aufwand es illegal runterzuladen als zu kaufen. Bei so Beträgen denken viele halt da auch nicht mehr nach. Bei Musik genauso. Ich hab früher auch mehr auf anderem Weg bezogen. Aber seit man z.B. über Amazon MP3s in guter Qualität, ohne DRM (war vorher der Knackpunkt) und zu angemessenen Preisen bekommt, hab ich glaub so viel Musik gekauft wie noch nie zuvor.
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25.12.2013 18:58 Uhr von GroundHound
 
+4 | -1
 
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Darauf wäre ich niiiieeeee gekommen!
Wie genial!

Ironie beiseite. Das ist doch genau das, was die Gegner dieses Urheberrechtswahns immer gesagt haben. Das was jedem intelligenten Menschen klar sein müsste.
Nur Lobbyisten haben den Menschen eingeredet, dass Filesharing böse und schlecht ist.
Ist es auch,aber nur für die Parasitenindustire, die an den Künstlern hängt und sie aussaugt.
Für alle anderen ist Filesharing eine geniale Sache.
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25.12.2013 19:06 Uhr von Justus5
 
+0 | -1
 
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Fazit: Aus der Untugend eine Einnahmequelle machen.

Deshalb explodieren auch so die Eintrittspreise in entsprechende Konzerte.

Muss man halt leben damit....
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25.12.2013 19:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -9
 
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@umb17
Musiker die nicht live auftreten können:
- Filmkomponisten, Komponisten die für zahllose Leute Musik komponieren. Die bleiben im Hintergrund.
Oder Klassische Komponisten von Orchesterwerken.
Interpreten mit wechselnden Musikern:
Alle Schlagersänger, Völksmusiksänger, Madonna, Lady Gaga usw. aber auch Alice Cooper usw.
Und 99% der großen Bands und Songs entstehen übrigens durch die Knöpfchendreher im Studio, weil die den ganzen Song in Form bringen, arrangieren und aufbessern, der vorher einfach nur Kacke klang.
Liebe Grüsse, aus dem Tonstudio.
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25.12.2013 20:23 Uhr von Zuvo
 
+1 | -0
 
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oh nein wirklich. viele kaufen musik ja auch nur nciht weil sie eifnach schweine teuer sind im laden.
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25.12.2013 21:27 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -1
 
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respektable aktion, allerdings ist diese praktik im metalbereich standard. für viele metalbands sind touren/konzerte, sowie merchandiseartikel (z.b. t-shirts) die primäre einnahmequelle. erst an zweiter stelle kommen die verkauften platten. obendrein juckt es die meisten metalbands eh nicht, ob deren musik runtergeladen wird oder nicht. die verlassen sich auf ihre treuen fans, von denen sie wissen, dass sie die alben eh kaufen. das ist eigentlich ein ziemlich konstanter stamm. prozentual gesehen werden die meisten alben zudem an merchandiseständen im rahmen von festivals und konzerten verkauft, eher weniger in läden oder onlineshops.

kurz noch was zu iron maiden: ich war schon immer der meinung und bleibe auch nach vielen jahren dabei -> iron maiden sind eine völlig überbewertete band. ich höre seit vielen jahren metal und ich kenne sehr sehr viele bands aus allen möglichen stilen, habe also ausreichend vergleichsspektrum. von daher kann ich mit fug und recht behaupten, dass iron maiden nur musikalisch durchschnittliche kost abliefern.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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25.12.2013 21:36 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -1
 
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nachtrag:
und ich bin mir ziemlich sicher, dass noch viel mehr leute diverse bands gegenüber iron maiden bevorzugen würden. das problem ist nur, dass diese leute diese anderen bands nicht kennen. was man nicht kennt, kann man auch nicht als vergleich heranziehen oder in irgendeiner weise bewerten, logisch. und da die masse der iron maiden hörer auch nur ein oder zwei hand voll bands kennt, was dann meist die bekanntesten sind, ist klar, dass auch nur diese bands favorisiert werden können. das merkt man auch daran, dass diejenigen, die tiefer im metal drin stecken und viele bands kennen, in deren persönlicher favoritenliste nirgends mehr bands wie iron maiden oder bspw. metallica auftauchen, da das im grunde nur oberflächenwasser ist.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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25.12.2013 21:46 Uhr von Nebelfrost
 
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@thomashambrecht (kommentar von 15:36)

also auf den metalbereich trifft das, was du hier schilderst, definitiv nicht zu. da es hier aber um eine metalband geht, ist dein besagter kommentar unpassend bzw. schießt am thema vorbei. falls du es dennoch auf metalbands bezogen haben solltest, ist das ganz grober unfug.
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25.12.2013 21:58 Uhr von Gorli
 
+0 | -1
 
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3 € von Itunes vs 70-100€ für ein Konzertticket? ist das euer ernst? :D
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25.12.2013 22:18 Uhr von sno0oper
 
+2 | -0
 
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Gute Idee eigentlich... da sollte sich die Pornoindustrie auch mal eine Scheibe von abschneiden ;D
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25.12.2013 22:34 Uhr von Baststar
 
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@thomashambrecht
Du sprichst doch sicherlich von Auftragsarbeit?! Also Musiker, bzw. die im Hintergrund arbeiten haben ja echt nen Sinn für Arbeit, muss man schon sagen... Oder sprichst du von Kunst? Die ist so viel Wert wie man bereit ist, dafür zu bezahlen! Mach einfach einen richtigen Job und beschwere dich nicht über die Technik und verlange bloß keine Totalüberwachung, damit auch jaaa jeder Filesharer in den Bau kommt! Oder wie stellst du dir das konsequent vor??? Einfach so wie jetzt es weiterlaufen lassen, wo die, die sich nicht schützen können von Abmahnanwälten bedrängt werden?
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26.12.2013 09:11 Uhr von CoffeMaker
 
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@ThomasHambrecht nu übertreib nicht.
Filmkomponisten verkaufen ihre Musik mit den Filmen genau wie die extra für Werbejingle hergestellte Musik.
Klassische Musik, da läd doch kaum einer runter da es ein ganz anders Publikum ist.

Wenn ich mich nicht irre seid ihr doch gute Vertreter des Kapitalismus, d.h. eine Ware die in unbegrenzten Volumen auf den Markt kommt ist nichts wert. Man verkauft sie aber (auf Grund das zu viele zuviel an dem Verkauf verdienen wollen) weit über ihrem eigentlichen Wert und das sehen viele nicht ein (und ich auch nicht). Wenn man nicht bereit ist 20 Euro für die CD hinzulegen aber 150 Euro für ein Konzert dann zeigt es das bei der Preisgestaltung etwas nicht stimmt. Der CD-Preis ist extrem überteuert während der Konzertpreis ,obwohl weit höher, doch angemessen erscheint da ein Konzert der Gruppe eben nur an einem Tag in einer Stadt stadtfinden kann und nicht unbegrenzt von Zeit und Raum.

Die Musiker sollen sich endlich besinnen wieder ihr Geld so zu verdienen wie es die Musiker vor 100 Jahren getan haben und nicht wie heute das man eine Aufnahme macht vom Lied die sich selbst verkauft und man dann in Malibu am Strand liegt und nichts tut.

Und wer nicht singen kann sollte die Finger eh davon lassen und nicht jammern wenn seine Schummel-CD´s nicht gekauft sondern runtergeladen werden.
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26.12.2013 11:48 Uhr von oldtime
 
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Das können doch auch nur Bands machen die völlig eigenständig sind.

Sobald eine Plattenfirma dahinter steht werden die es nicht zulassen das die Leute einfach die Lieder runterladen. Denn dann verdienen sie nicht mehr so viel Geld. Und da können die Musiker wohl kaum was dran ändern.

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