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Nordrhein-Westfalen: Cybermobbing soll Straftatbestand werden

Der Justizminister von Nordrhein-Westfalen, Thomas Kutschaty, will Cybermobbing als Straftatbestand ins deutsche Strafrecht einbinden.

"Der seelische Schaden dieser Taten ist immens. Gerade junge Menschen können mit den Schmerzen oft nicht umgehen", so Kutschaty. Deswegen sei ein eigener Straftatbestand von Nöten, dass Opfer dies als Straftat anzeigen können.

In den letzten Jahren hatten sich die Berichte über Schüler gehäuft, die mit Bildern erpresst oder mit Beleidigungen im Internet gemobbt worden sind.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Mobbing, Straftat
Quelle: www.rtl.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.12.2013 12:51 Uhr von Borgir
 
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Gute Idee, nur eindeutig zu spät. Sowas müsste man schnell und ohne Kompromisse durchziehen und die Strafen dementsprechend hoch ansetzen. Die möglichen Folgen kennt man ja schon.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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24.12.2013 13:43 Uhr von NilsGH
 
+1 | -0
 
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@ Neu555:

Na genau mit den Mitteln, die du beschreibst: Vorratsdatenspeicherung. Die gibt es ja faktisch bereits.

Nur: Kein Polizist der Welt wird sich dafür interessieren ... und wer soll das überhaupt verfolgen? Die neue Cybercrime-Unit? Eher nicht.

Abgesehen davon ist dieses Cybermobbing ja eben schon eine Straftat, nur eben mit einem bzw. mehreren anderen Namen (kommt auf die Art des Mobbings an). Und wenn es angezeigt wird, dann ist das durchaus auch heute bereits verfolgbar.

Es kommt mir so vor, als würden hier zusätzliche, unnötige Paragraphen erfunden, um den Leuten diese verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung schmackhaft machen wollen. Zugegeben, für die Verfolgung dieser Delikte bräuchte man schon einige Informationen, die durch die Speicherung vorhanden wären. Aber ich sehen nicht, wieso man diese nicht auch nach der Anzeige traditionell ermitteln könnte? Achso, ja stimmt! Dann bräuchte man ja jedes Mal diese blöden richterlichen Beschlüsse und müsste sich Arbeit machen ...

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