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Google zwingt die Autoindustrie zum Handeln

Vor etwa drei Jahren stellte der Internetkonzern Google seine Flotte selbst fahrender Autos vor und erwischte damit die gesamte Autobranche kalt. Damals gaben sich die Automanager noch gelassen, aber hinter den Kulissen herrschte scheinbar Hektik bei der Entwicklung.

Drei Jahre später, 2013, präsentieren große Autokonzerne wie Daimler auch selbst fahrende Fahrzeuge. Volvo möchte bis 2017 mindestens 100 selbst fahrende Autos in den Stadtverkehr von Göteborg bringen. Im Gegensatz zu Google können die Autokonzerne auf eigene Entwicklungsabteilungen zurück greifen.

Der Fahrer soll aber keinesfalls komplett entmündigt werden. Continental-Entwickler Senger sagte: "Der Mensch am Steuer wird jederzeit die Möglichkeit haben, die Kontrolle zu übernehmen" außerdem ist die Frage der Haftung noch unklar, wie der Renault- und Nissanchef Carlos Ghosn einräumte.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Google, Entwickler, Autoindustrie
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.12.2013 13:10 Uhr von FrankCostello
 
+8 | -2
 
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Die Haftung übernimmt der Autokonzern da das Autonome System ihre Entwicklung ist .

Ist das Logisch ehrlich gefragt ?
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24.12.2013 13:16 Uhr von ewin12000
 
+2 | -0
 
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@ FrankCostello

übernimmt der Konzern auch die Haftung, wenn ich jemanden trotz Bremsassistent umfahre oder trotz Einparkhilfe die anderen beiden Fahrzeuge vor und hinter meiner Parklücke ramme?

Zur Frage ob sowas gefragt ist, keine Ahnung ich will es nicht, aber andere ja schein bar schon. Im Prinzip ist das eine Weiterentwicklung von Spurassistenten.
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24.12.2013 13:45 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -11
 
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Haben die eigentlich auch mal die Verbraucher gefragt, ob die überhaupt so ein Auto wollen.

Also ich kenne keinen. Und die Meinungen im Internet sind ja auch ganz klar gegen Selbstfahrende Autos.
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24.12.2013 13:59 Uhr von Jonchaos
 
+9 | -1
 
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Schonmal daran gedacht, dass auch wenn die Meinungen nach eigenem Empfinden klar dagegen sind es durchaus Leute gibt die so ein Auto gerne kaufen würden?

Ich zb habe die Möglichkeit auch remote zu arbeiten.
Die Stunde die ich jeden Tag unterwegs bin könnte ich dann auch sinnvoll nutzen.

Macht aufs Jahr gerechnet 220 Stunden Zeit die ich für mich als Freizeit gewinne oder als Überstunden vergütet bekommen würde.


Schön wenn einige selbst fahren wollen - sollen sie ja auch dürfen und können sie ja auch.

Nur gibt es Leute die sich die Fahrtzeiten gerne sparen würden weil sie am Autofahren nicht soo viel Spass haben wie andere.
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24.12.2013 14:27 Uhr von pokolm
 
+2 | -1
 
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Einsteigen und nochmal abschalten bis man in der Arbeit ist !!!!!!
Guter Gedanke.
Trotzdem ist das Haftungsthema ein großes Problem.
Die Konzerne werden sicher nicht alle Schäden im "Automodus" decken.
Und nachdem der Fahrer ja jederzeit eingreifen kann hat er dann auch die Möglichkeit einen Unfall zu verhindern.
Also haftet der Fahrer.
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24.12.2013 15:04 Uhr von SeriousAndi
 
+1 | -3
 
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Seit ich ein kleines Kind war, wollte ich schon immer ein K.I.T.T. haben.
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24.12.2013 16:40 Uhr von Arne 67
 
+1 | -1
 
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Das Auto will ich auch haben ! Aber ! ! ! Nur wenn es voll gepanzert ist !
Bau ich einen Unfall, bin ich selber schuld ! Baut mein Auto einen Unfall, dann war es nur technisches Versagen. . . Das macht sich dann bestimmt gut auf meinem Grabstein.

Hilfssysteme sind zwar prinzipiell als gut anzusehen, aber wer übernimmt die Folgekosten? Oder den Technischen Support ? Wer schützt so ein System vor den Hackern, die nur mal so zum spaß dann ein paar Fremdfahrzeuge steuern wollen. . .

Sorry, da wo ich mein leben verlieren kann will ich auch noch ein wenig Kontrolle haben.
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24.12.2013 18:19 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -1
 
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@Jonchaos
>>Ich zb habe die Möglichkeit auch remote zu arbeiten.
Die Stunde die ich jeden Tag unterwegs bin könnte ich dann auch sinnvoll nutzen. Macht aufs Jahr gerechnet 220 Stunden Zeit die ich für mich als Freizeit gewinne oder als Überstunden vergütet bekommen würde.<<

Das hilft dir aber auch nichts, wenn du dann tot bist, weil das Auto, aus welchen Gründen auch immer, von der Straße abkommt, von einem anderen Auto gerammt wird oder sonstwas passiert. Wenn du im Auto arbeitest, wirst du ja sicher nicht auf die Straße schauen und deswegen auch nicht eingreifen (können).

Jeder wie er will, aber ich würde das nicht wollen.
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24.12.2013 22:39 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -0
 
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@ewin12000
wenn der ein Parkassistent komplett vollautomatisch ist dann wäre der der Hersteller haftbar, aber soweit ich weiß muss bis jetzt immer noch der fahrer das Gas geben und bremsen, es lenkt nur, da das der Fahrer anscheinden selber nicht hinbekommt^^

und wenn wenn das Auto komplett ohne Fahrer fahren kann, wäre der Hersteller haftbar ;) aber solang das nur was halbautomatisches ist, dann wird der Fahrer schuld sein ;) wie beim Einparkassistent.

@The_Insaint
seit wann ist Wegzeit schon Arbeitszeit??? Schön wäre das... also ich habe davon noch nie was gehört.... naja bei mir wärs eh nur Freizeit im Auto wenns alleine Fahren würde, da ich nicht im Büro arbeite^^

[ nachträglich editiert von keineahnung13 ]
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25.12.2013 05:54 Uhr von Götterspötter
 
+0 | -1
 
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Selbstfahrende Autos ???? NÖ :D auf keinen Fall

Wie will ich denn dann nervende SN-Kommentatoren überfahren können, wenn sie mir auf den Sack gegangen sind :D

:D
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25.12.2013 10:59 Uhr von Yoshi_87
 
+3 | -0
 
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Wenn man sich anschaut wie die meisten Menschen so fahren wären komplett Computergesteuerte Autos auf jeden Fall sicherer.
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25.12.2013 12:32 Uhr von jonnyswiss
 
+2 | -0
 
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Nun, wie die 3 Jahre Erfahrung von Google mit selbstfahrenden Autos in Kalifornien aussagt, sind diese Fahrzeuge viel sicherer wie der Mensch - mit all den Fahrzeugen, die Google in Kalifornien eingesetzt haben, war bisher nur ein einziges Fahrzeug in einen Unfall verwickelt gewesen - und da ist ein anderes Fahrzeug (mit Selbstlenker) in das Google-Auto reingeknallt!

Ich denke, bei Null Prozent Selbstverschulden werden nur die Einen nicht mehr zufrieden sein: man könnte die Unfallversicherungen abschaffen, ein Milliarden-Abzockergeschäft weniger, aber auch Notfallstationen in Spitäler könnten (zusammen mit Gesundheitskosten) reduziert werden!

Ich kenne all die Zahlen nicht, aber ich denke, mit solche Autos - und den Argumenten weiter oben beschrieben - könnte der Bürger sicher einige hundert - wenn nicht sogar Tausende vor Euros jährlich einsparen (sofern die Regierungen das nicht als weitere Steuer-Einnahmensquelle missbrachen!)

Ok, wer immer noch selber steuern will, der soll das alles dann halt weiterhin auch selber finanzieren!

Klar, die Automobilhersteller dürfen dann die Lenker auch nicht mehr als Alpha- und Beta-Tester missbrauchen, also gewinnen würde da vor allem der Nutzer!

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