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Nordrhein-Westfalen verbietet Tötung von Eintagsküken

Sogenannte Eintagsküken sind in der Legehennen-Industrie meistens direkt nach dem Schlüpfen geschreddert oder mit Gas getötet worden. In der Industrie sind männliche Küken überflüssig.

Nordrhein-Westfalen hat der Massentötung der Eintagsküken nun einen Riegel vorgeschoben. Der Entscheidung ging eine neue Rechtsauffassung der Staatsanwaltschaft Münster voran. Eintagsküken seien kein Abfallprodukt sondern Lebewesen.

"Wir beschreiten mit diesem Vorgehen in Deutschland einen Pionierweg im Tierschutz. Diese grausame Praxis des Tötens von Küken aus reinen Renditegründen ist seit Jahrzehnten einfach hingenommen worden. Künftig wird diese Praxis in NRW ein Ende haben", so Verbraucherschutzminister Johannes Remmel.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Verbot, Küken, Legehenne
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.12.2013 10:39 Uhr von Borgir
 
+24 | -2
 
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Das ist eine richtungsweisende und vor allen Dingen richtige Entscheidung. Bleibt nur abzuwarten, aber andere Bundesländer nachziehen, was sehr begrüßenswert wäre.
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24.12.2013 11:19 Uhr von blaupunkt123
 
+22 | -2
 
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Ja und was passiert jetzt dann mit den Eintagsküken, wenn man sie angeblich nicht benötigt ?

Kommen sie dann alle in ein Tierheim
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24.12.2013 11:26 Uhr von Allmightyrandom
 
+6 | -3
 
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Nein, die werden gemästet und dann 3 Wochen später geschlachtet...
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24.12.2013 11:59 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+4 | -5
 
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@Allmightyrandom

Gar nicht mal so verkehrt was du da sagst.

Was soll man auch sonst machen, vor allem wer will das bezahlen. Die Preise für eventuelle Kükenhotels zahlen wieder wir verbraucher.

Mal abwarten was da noch kommt.
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24.12.2013 12:04 Uhr von opheltes
 
+1 | -4
 
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Es ist Weihnachten und ich sehe eine News ueber "Schreddern".

Bekomme ich nun hunger oder muss ich kotzen?
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24.12.2013 12:06 Uhr von Danymator
 
+1 | -0
 
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@ blaupunkt - Gute Frage. Das würde mich jetzt auch mal interessieren...
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24.12.2013 13:21 Uhr von quade34
 
+8 | -0
 
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Diese Küken wachsen zu Hähnchen heran, haben weniger Fleisch und brauchen länger bis zur Schlachtreife. Der Kilopreis wird sich verdoppeln und die nicht verkauften Hähnchen landen dann doch im Schredder für Tierfutter. Wo bleibt da diese verlogene Grünen Moral?
Wer regiert NRW?

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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24.12.2013 14:20 Uhr von perMagna
 
+2 | -0
 
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Dann wird der Betrieb eben ins Ausland verlegt.
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24.12.2013 14:23 Uhr von damien2003
 
+1 | -1
 
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Ist doch einfach zu umgehen, werden die küken eben in ein anderes Bundesland oder ins ausland Exportiert, dann darf auch wieder geschreddert werden. Echt Krank die Menschheit.
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24.12.2013 14:28 Uhr von Brain.exe
 
+1 | -1
 
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Weil wir ja keine anderen sorgen im Land haben.
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24.12.2013 15:23 Uhr von Neoliberaler
 
+0 | -0
 
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"Was soll man auch sonst machen, vor allem wer will das bezahlen. Die Preise für eventuelle Kükenhotels zahlen wieder wir verbraucher."

Ich finde es gerecht, dass wenn die Kosten für eine solche Massentierproduktion auch die tragen, die diese Produkte auch konsumieren.
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24.12.2013 15:31 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -0
 
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hier wurde wohl von der politik mal wieder etwas nicht zuende gedacht, wie so oft in diesem land. ist man ja eigentlich schon gewohnt. gut, die küken werden nun nicht vergast und jetzt? was passiert mit ihnen nun? wo sollen sie hin? wer will für sie aufkommen und für platz und nahrung sorgen und mit welchem ziel überhaupt?

ich bin auch kein freund von sinnlosem massenmord an überflüssigen küken, der auch nur eine nebenwirkung unseres profitdenkens ist. aber das problem ist, dass ein verbot dieser praxis nicht funktionieren kann, wenn nicht auch grundlegend das gesamte, dahinterstehende system geändert wird. hier wird wieder mal nur ein symptom bekämpft, aber nicht die ursachen, die dazu führen, dass solche praktiken erst notwendig werden. die bestehen weiterhin. und das reine bekämpfen von symptomen hat bisher meist immer nur zu neuen problemen geführt.

die ganze lebensmittelindustrie und auch die gesamte landwirtschaft müssen dezentralisiert werden. nur dann kommt es gar nicht erst zu solchen problemen und fragen wie: "was soll mit den ganzen küken geschehen, die nicht gebraucht werden?" denn dann gäbe es von vornherein erst gar keine überflüssigen küken, die beseitigt werden müssten.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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25.12.2013 11:47 Uhr von Falap6
 
+0 | -0
 
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@nebelfrost
Es geht darum, Tiere wenigstens einigermaßen erträglich zu behandeln. Es gibt durchaus Alternativen zu dieser Praxis. Dass es dann natürlich nicht mehr für jeden möglich, jeden Tag 10 Eier zu essen, die man für 79 cent im Lidl kauft, ist eine Konsequenz davon.

Ich finde es immer interessant, wie zB auf der einen Seite über genmanipuliertes Gemüse gemeckert wird, dass hier auf der anderen Seite aber über Jahrzehnte hochspezialisiert gezüchtete Legehennen zu einsatz kommen, die hunderte ! Eier pro Jahr legen, scheint viele nicht zu interessieren.

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