23.12.13 17:08 Uhr
 11.046
 

Redtube-Porno-Abmahnungen: IP-Adressen sollen korrekt und legal ermittelt worden sein

Der Fall um die Porno-Abmahnungen der Website Redtube könnte eine neue Wendung nehmen. Bislang wurde vermutet, dass die IP-Adressen auf zweifelhafte Art und Weise ermittelt wurden.

Doch jetzt hat sich der Rechteinhaber selbst, die The Archieve AG, dazu zu Wort gemeldet. Ein Verantwortlicher gab in einem Interview an, dass die angewandte Software GladII 1.1.3 üblichen Internet-Technologien entspreche.

Auch Vertipper-Domains, wie sie in den Browser-Historien vieler abgemahnter aufgetaucht waren, seien seiner Ansicht nach ausgeschlossen. Nachprüfbare Erklärungen konnte er aber auch nicht anbieten. Generell träte man den Vorwürfen der unrechtmäßigen Datenerhebung entschieden gegenüber.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Miietzii
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Porno, Anklage, Ermittlung, Anzeige, IP-Adresse, Redtube, The Archieve AG
Quelle: www.t-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Cyber-Kriminalität: Deutsche fürchten Identitätsklau beim Onlineshopping
Windows 10 Update kann Internetzugang verhindern
Bluetooth 5.0: Finale Version verabschiedet

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.12.2013 17:38 Uhr von bpd_oliver
 
+16 | -2
 
ANZEIGEN
>> basiere "auf üblichen Internet-Technologien"

Und welchen genau? Aber wahrscheinlich ist das nur das übliche Bullshit-Bingo für "diese Software existiert nicht, wir haben uns alles nur ausgedacht und die IPs über Weiterleitungen von unserer eigenen Domain erfasst".
Kommentar ansehen
23.12.2013 17:39 Uhr von Xanoskar
 
+22 | -3
 
ANZEIGEN
Dem Amtsgerichtköln liegen mehrere Gutachten vor das das Beschriebene Programm nicht die genannte Arbeitsweise haben könne... einfach ignorieren. Streamen ist und bleibt vorerst nicht Strafbar.
Kommentar ansehen
23.12.2013 17:53 Uhr von Humpelstilzchen
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Willst du die Quelle finden, musst du gegen den Strom schwimmen!
Kommentar ansehen
23.12.2013 18:01 Uhr von micha0815
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
die werden das bis zum schluss leugnen!

was sollen die auch jetzt tun? etwa alles zugeben und das freiwillig?

[ nachträglich editiert von micha0815 ]
Kommentar ansehen
23.12.2013 18:02 Uhr von micha0815
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
ist doch die berühmte "salami-technik" es wird nur zugegeben was bewiesen wurde.
Kommentar ansehen
23.12.2013 18:12 Uhr von Marco Werner
 
+23 | -1
 
ANZEIGEN
@bpd_oliver
Gutachter ist hier in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung. Jeder Dödel,der meint, 1+1 zusammenzählen zu können,darf sich "Gutachter" nennen. Insofern sind die ominösen Gutachten,mit denen die Abzocker so gerne wedeln,nicht die Bohne wert. Erschwerend kommt hinzu,daß seltsamerweise in keinem einzigen Fall irgendjemand schon jemals von diesen Gutachtern gehört hat,womit die Vermutung naheliegt,daß es diese genausowenig gibt wie die "Ermittlungssoftware" selbst.
Schauen wir uns doch mal die Details an: Die Firma ITGuards Inc. wurde am 21.3.2013 im US-Bundesstaat Delaware registriert (ist ne Briefkastenadresse...wie fast jede Firmenadresse dort). Schon einen Tag später wurde das Gutachten für die angebliche eigenentwickelte Software GladII 1.1.3 von der Kanzlei Diehl & Partner in Umlauf gebracht. Und bis zur Version 1.1.3 ist die Software an diesem einen Tag auch gleich gereift :-D Ja ne,is klar. Das lässt nur 3 Schlüsse zu:
a) die Firma gabs vorher schon unter einem anderen Namen,d.h. die haben einfach die nächste Firma gegründet und die Software mitgenommen. Da will wohl jemand was vertuschen,was ?
b) die Software ist keine Eigenentwicklung. Dann sollte man im Internet allerdings auch andernorts auf diese Software treffen...tut man aber nicht,sie tritt erstmal sin Zusammenhang mit den Redtube-Abmahnungen auf.
c) die Software existiert gar nicht und die Daten wurden auf andere Art und Weise beschafft, was ich persönlich für die wahrscheinlichste Erklärung halte.
Kommentar ansehen
23.12.2013 19:14 Uhr von Borgir
 
+2 | -11
 
ANZEIGEN
Was soll man dazu noch sagen. Es wird rauskommen, dass die Abmahnungen zurecht geschehen sind und die Leute alle zahlen müssen. Zumindest würde mich das nicht wundern
Kommentar ansehen
23.12.2013 19:15 Uhr von Eleanor_Rigby
 
+15 | -1
 
ANZEIGEN
Wenn die Ermittlung angeblich so korrekt und legal gelaufen sein soll, würde mich nun aber ganz besonders interessieren, wieso der mir vorgeworfene Tatzeitpunkt ausgerechnet in meiner Arbeitszeit liegt?!

Ich war zu dem im Brief angegebenen Zeitpunkt nachweislich nicht zu Hause!
Kommentar ansehen
23.12.2013 19:27 Uhr von TimeyPizza
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Das ist doch alt. Das es so eine Erklärung (unter Eid) gab wonach dieses GLADII total korrekt sei, gab es schon direkt bei bekannt werden der Abmahnwelle. Darum ermittelt doch momentan die Staatsanwaltschaft dagegen.

Und wenn man sich die eine News hier anguckt, das der eine Wuppertaler 3 Abmahnungen bekam, in denen im Vorgeworfen wird 3 Filme mit jeweils einer Sekunde Abstand gestreamt zu haben, dann kann man sich auch schon eigenes Bild über die legalität und die "korrektheit" des Verfahrens machen.
Kommentar ansehen
23.12.2013 21:20 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@ Eleanor_Rigby
Auch an diesen Fall haben unsere Politkasper durchaus gedacht,als sie das UrhG geschaffen haben. Das Zauberwort heißt hier Störerhaftung, hinter der sich Abmahner zu gern verstecken. Heißt in der Anwaltslogig nichts anderes als : "Wenn du´s nicht selbst warst,dann war dein Internetanschluß nicht ausreichend gesichert,wodurch die Störerhaftung in Kraft tritt und du trotzdem an der Rechtsverletzung Schuld bist!".
Kommentar ansehen
23.12.2013 23:09 Uhr von CrazyWolf1981
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Es kann gar nicht legal sein. Zum einen kann es nicht sein dass z.B. wie bei dem einen Fall ein Mann 3 Filme innerrhalb von 1 Sekunde angesehen haben soll. Und wenn es um diese Seitenumleitungen geschehen ist, dann hat der Auftraggeber selbst die Leute auf die Seite geleitet um sie dann abzumahnen. Das wär so als würde ich jemanden der an einer Ampel steht auf die Straße schubsen und dann bei der Polizei anzeigen weil er angeblich bei Rot über die Straße ist.
Und wenn dem so wäre, könnten die auch nie nachweisen dass der User den Film wirklich abgespielt hat, oder direkt das Fenster geschlossen hat.
Es wird rauskommen, und ich hoffe dann werden Köpfe rollen.
Kommentar ansehen
24.12.2013 00:11 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -6
 
ANZEIGEN
@Xanoskar
Wenn du schon so mutige Aussagen triffst solltest du sie vielleicht mit Grundsatzurteilen ausstaffieren bevor sich noch irgendjemand auf deine Aussage beruft.

Fakt ist Stream anschauen ist momentan weder erlaubt noch unerlaubt SOLANGE der User nicht sicher sein kann dass ein urheberrecht dadurch verletzt wird.
Muss der User davon ausgehen dass dieses Material urheberrechtlich geschützt ist, ist auch Streaming verboten!
Kommentar ansehen
24.12.2013 00:54 Uhr von ElChefo
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
...in logischer Konsequenz wird demnächst dann auch nicht mehr Youtube angeschrieben, wenn ein Video irgendwelche Rechte berühren sollte, sondern es wird direkt der Zuschauer abgemahnt werden.

...und noch ein wenig weiter gedacht wird dann auch nicht mehr die Werbe-Agentur abgemahnt, wenn sie für Werbeplakate geschützte Inhalte verwendet, sondern derjenige, der demnächst einfach so durch die Fußgängerzone wandert und so dreist ist, sowas wahrzunehmen.

Diese ganze Geschichte ist so absurd, das es zum Himmel stinkt. Normal müsste man annehmen, das da ein Troll hinter sitzt. Diese Anwälte und sogenannten "Rechteeinhaber" glauben aber tatsächlich an den Humbug, den sie verzapfen. Tragische Komödie reloaded.
Kommentar ansehen
24.12.2013 10:15 Uhr von Raubkopierer1911
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Natürlich war das Legal, darum gab es jetzt auch wochenlang dieses hin & her... Zudem bin ich der Weihnachtsmann & steige gleich in meinen Schlitten und verteile Weltweit die Geschenke ;-) aber pssst!
Kommentar ansehen
24.12.2013 16:23 Uhr von Schäff
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
>> basiere "auf üblichen Internet-Technologien"
>Und welchen genau?

@bpd_oliver
Ich tippe auf TCP, HTML etc
Kommentar ansehen
25.12.2013 13:45 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Der Betrüger sagt, es sei alles legal gelaufen? Tolle Wende!
Kommentar ansehen
25.12.2013 14:10 Uhr von lopad
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wie sollen denn die IP Adressen legal erfasst worden sein, wenn der Redtube Betreiber, laut eigener Aussage, mit keiner Behörde zusammengearbeitet hat bzw. niemandem Kundendaten/IP Adressen ausgehändigt hat?
Kommentar ansehen
25.12.2013 16:56 Uhr von AMB
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Vermutlich kam es zu einer Einigung mit dem Hacker, den sie versehentlich auch abgemahnt hatten. Jetzt ist praktisch niemand mehr da, der ihnen das alles nachweisen kann. Wer von den Normalnutzern sollte auch wissen wie das geht.
Kommentar ansehen
26.12.2013 11:20 Uhr von Samael70
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Mit Gladl ist es nicht möglich, IP- Adressen von Webservern abzugreifen, es kann nur IP- Adressen von Filesharing Programmen erfassen.

Die Archieve AG macht sich nur lächerlich und versucht sich jetzt verzweifelt aus der Geschichte herauszuwinden.

[ nachträglich editiert von Samael70 ]

Refresh |<-- <-   1-19/19   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Milliardenkosten - Ölkonzerne müssen alte Bohrinseln abbauen
Fußball/1. Bundesliga: Bayern München schickt Weißwurst-Prämie nach Ingolstadt
Türkei: Doppelanschlag in Istanbul - Mindestens 29 Tote und 166 Verletzte


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?