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Unterschätzt und schlecht bezahlt: Viele Migranten machen sich selbständig

Zahlreiche Migranten sind Gründer von Unternehmen. Nach Statistiken liegen sie gleichauf mit Einheimischen, obwohl die Bürokratie oft eine hohe Hürde darstellt. Doch vielen bleibt oft keine andere Wahl. Ihre Bewerbungen bleiben oft unberücksichtigt oder sie werden zu miesen Löhnen eingestellt.

Gründer brauchen oft Durchsetzungsvermögen und Risikobereitschaft. Einige haben so den Sprung geschafft. Wie zum Beispiel Carolyn Bendahan. Sie gründete 2006 die Firma Braviange für maßgeschneiderte Dessous. Ksenia Kotina betreibt eine High-Heels-Schule und lehrt den korrekten Gang auf Absätzen.

Wer als Migrant ein Gewerbe gründen will, nicht EU-Bürger ist oder aus Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz kommt, braucht zwingend eine Aufenthaltserlaubnis. Eine Mindestinvestition kann zu dieser führen, doch oft fehlt dazu das notwendige Eigenkapital.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Arbeit, Migranten
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2013 11:00 Uhr von shadow#
 
+4 | -21
 
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23.12.2013 11:02 Uhr von syndikatM
 
+6 | -22
 
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23.12.2013 11:07 Uhr von sooma
 
+20 | -3
 
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Interessant wäre dann ja mal zu wissen, mit welchem (vergleichbaren) Schul- und Berufsabschluß und mit welchen Sprachkenntnissen diese Menschen bei der Bewerberauswahl unberücksicht bleiben und ob Deutschstämmige in den "schlechten" Jobs nicht ebenso unterbezahlt sind...

[ nachträglich editiert von sooma ]
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23.12.2013 11:26 Uhr von CoffeMaker
 
+26 | -6
 
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Hat sich wohl rumgesprochen das wenn man als Ausländer nach Deutschland kommt und auf Selbstständig macht man eine schicke Aufenthaltsgenehmigung bekommt zuzüglich man auch noch mit Sozialhilfe aufstocken kann wenn das Geld was man verdient nicht reicht. Also, wem wunderts?

Mein Chef hat durch sowas schon mit aller Wahrscheinlichkeit einen Auftrag verloren, weil wenn man schon an der Schmerzgrenze kalkuliert, niedrige Löhne zahlt und sogar noch tricksen muss um an den Auftrag zu kommen und dann aber eine "Türkenfirma" kommt die noch preiswerter ist (obwohl diese Firma noch aus Berlin anfahren muss) dann läuft da irgendwas nicht rund.
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23.12.2013 11:52 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -8
 
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@syndikatM: Mit Beleidigungen wie Fascho würde ich an deiner Stelle ganz vorsichtig sein. Haben sich schon Leute wegen geringerer Ausdrücke eine Anzeige eingefangen.
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23.12.2013 14:52 Uhr von Atheistos
 
+4 | -2
 
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Nicht unterschätzt, nicht gewollt. Die Masse machts.
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23.12.2013 15:44 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+1 | -4
 
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"Wer als Migrant ein Gewerbe gründen will, nicht EU-Bürger ist oder aus Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz kommt, braucht zwingend eine Aufenthaltserlaubnis."

Was ist mit Migranten aus der Türkei?

"Ihre Bewerbungen bleiben oft unberücksichtigt oder sie werden zu miesen Löhnen eingestellt. "

Ich habe mal für 3 Monate beim Headhunter gejobbt (Praktikum) und mir wurde gesagt, keine männlichen Araber und Türken anrufen, da wir diese eh nicht an unsere Kunden vermitteln könnten.

Bei Zeitarbeitsfirmen die schlechte Löhne zahlen, sind diese wiederum sehr willkommen.
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23.12.2013 17:55 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+0 | -2
 
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@1-2-3-deins


"Na, was mag wohl der Anlass dafür sein?"

Das habe ich auch gefragt.

"Die Kunden wünschen es so!" war die Antwort, als ich weiter nachfragte "Ist so!", heißt es dann.
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23.12.2013 18:05 Uhr von CrazyWolf1981
 
+4 | -0
 
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Warum will man bestimmte Gruppen denn nicht? Vielleicht dann aus Erfahrung? Wenn diese sich überwiegend mit Gewalt, Integrationsverweigerung und damit fehlenden Sprachkenntnissen, oder respektlosigkeit gegenüber Frauen (können dann ja Kolleginnen oder auch Vorgesetzte sein) einen Namen machen, und sogar Schulen und Arbeitgeber auf die Ausübung ihrer Religion verklagen, dann schließt man solche eben auch immer öfter prinzipiell aus Unternehmen aus.
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24.12.2013 15:59 Uhr von -Count-
 
+1 | -0
 
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Mimimi, die armen Migranten mal wieder...

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