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Studie: Ägypten und der Menschenhandel - Die Hölle von Sinai

Die Studie "The Human Trafficking Cycle: Sinai and Beyond" hat die Unmenschlichkeit des Sinai-Menschenhandelszyklus dargestellt. In einem sudanesischen Flüchtlingslager wurde ein Mann mit seinen beiden Töchtern entführt und auf die Sinai-Halbinsel gebracht.

Dort wurden sie gefoltert, die Töchter vergewaltigt. Die Menschenhändler lassen nach der Lösegeldzahlung die Mädchen in der Wüste frei und dort werden sie dann von ägyptischen Sicherheitskräften verhaftet und in ein Gefängnis gesteckt. Dort wird dann wieder Geld für die Deportation gebraucht.

Insgesamt wurden seit dem Jahr 2009 schon etwa 30.000 Flüchtlinge in die Sinai-Wüste entführt. Das Lösegeld beträgt bis zu 40.000 Dollar pro Person. Unter den Entführten befinden sich auch Schwangere oder Kinder. Die Gefangenen sind nicht mehr als Ware und werden wie Sklaven behandelt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Studie, Ägypten, Hölle, Menschenhandel, Sinai-Halbinsel
Quelle: derstandard.at

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23.12.2013 10:19 Uhr von Gierin
 
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@Hibbelig
Zitat aus der Quelle: "Über 90 Prozent der Betroffenen stammen aus der Militärdiktatur Eritrea. Der Großteil will gar nicht nach Israel, sondern wird aus Flüchtlingslagern im Sudan entführt."
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23.12.2013 14:24 Uhr von langweiler48
 
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23.12.2013 09:49 Uhr von Hibbelig

Und die Gebäude Bauweise um ungebetene Gäste unterzubringen haben sie vor 70 Jahen in Deutschland bauen gelernt. Wo bleiben denn da die Institutionen, die solche Machenschaften unterbinden sollen? Sind dies auch Beamte auf Lebzeit wie in der EU, die sich nur in ihrem Büro vor ihrer Frau oder Familie schützen wollen?.

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