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Großteil älterer Forschungsarbeiten könnte für immer verschwunden sein

Ein großer Teil heutiger Studien basiert auf dem Vergleich von Daten über gewisse Zeiträume. Doch Stichproben haben ergeben, dass der Zugriff auf frühere Daten mit zunehmenden Alter des Erstellungszeitpunkts nicht mehr möglich war. Zwanzig Jahre alte Studien waren bereits zu 90 Prozent unzugänglich.

Selbst bei kürzlich erstellten Datenerhebungen, so zum Beispiel aus dem Jahr 2011, waren nur 23 Prozent der Studien zu erlangen. Der Hauptgrund für den Verlust der älteren Forschungsergebnisse waren geänderte oder eingestellte E-mail- und Webadressen.

Auch der technische Fortschritt der Speichermedien spielt bei dem Datenverlust eine Rolle. Backups älterer Daten wurden aus Vergesslichkeit oder Inkompatibilität nicht auf aktuelle Systeme übertragen. Studien zusätzlich in Papierform einzureichen, vermeidet diese Art von Datenverlust.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Forschung, Großteil, Datenverlust
Quelle: blogs.smithsonianmag.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2013 09:07 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -1
 
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Würde eher sagen, ein Großteil der Studien wird nur unzureichend zugänglich gemacht. Da sind die schon, aber eben offline.
Die meisten Bibliotheken und Sammelstellen handhaben die Zugänglichmachung nur sehr restriktiv wegen dem Urheberrecht.

Es ist weniger die Tatsache, dass inkompatible Backups eine Rolle spielen. Der Datenverlust durch Migration ist en Bruchteil.
Es ist vielmehr so, dass deutsche Institutionen schon Sorge haben, öffentliche Daten unter GPL-Lizenz zu speichern, weil sie Schiss haben vor rechtlichen Konsequenzen.
Die USA und GB sind nicht so blöd. Und ich bin mir sicher, dass Google, mindestens aber die Waybackmachine diese Studien backuppt.
Bei denen dürfen dann später die deutschen Institutionen teuer die Daten ankaufen.
Deutschland hat sich in Sachen Urheberrecht von der US-Industrie (Warner, EMI, Universal, etc.) derart übertölpeln lassen, dass das sogar Auswirkungen auf die deutsche Forschung hat.
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23.12.2013 11:07 Uhr von Jaegg
 
+4 | -0
 
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Was bitte sollen denn bitte veraltete Email-Adressen mit verlorenen Daten zutun haben? Als würde man die anmailen und vergebens auf eine Antwort warten... Glaueb ich kaum...

@no_trespassing:
Ich glaube du triffst es schon ganz gut mit deiner Einschätzung!
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23.12.2013 12:41 Uhr von Oberhenne1980
 
+2 | -0
 
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Also moderne Speichermedien hin oder her, normalerweise sollte doch jede Abschlussarbeit und jede Studie, die an einer Uni verfasst wurde, in Analogform in der UB, FB oder zumindest im Archiv der Abteilung/Fakultät zugänglich sein.

Wobei aus der News nicht ganz ersichtlich ist, ob es um die Studien selbst, oder um die verwendeten Quellen und Daten geht, die nicht mehr zugänglich sind.

[ nachträglich editiert von Oberhenne1980 ]
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23.12.2013 12:49 Uhr von trakser
 
+1 | -0
 
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Der Artikel http://www.w3.org/... ist seit 14,5 Jahren unter dieser URL verfügbar. Mittlerweile sollte eigentlich jeder Webmaster den Artikel kennen. Aber viele ignorieren ihn noch.

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