22.12.13 14:48 Uhr
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Dosensammeln als Beruf - Eduard Lüning verdient an drei Tagen Wacken 2.400 Euro

Der NDR hat beim Wacken Open Air 2013 den Dosensammler Eduard Lüning begleitet. Bei dem Festival konnte er an drei Tagen 2.400 Euro Pfand zusammen sammeln.

Lüning machte seine Dosen-Sammelei zum Beruf und bezahlt sogar Steuern dafür. Lüning, der früher Sozialpädagoge war, konnte sich unter anderem aufgrund seines neuen Berufes ein Wohnmobil für 52.000 Euro kaufen.

Lüning steht morgens und vier Uhr auf und sammelt dann für 13 Stunden pro Tag Dosen. Dabei bückt er sich durchschnittlich 180 Mal pro Tag.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Beruf, Wacken, Dosenpfand
Quelle: www.metal-hammer.de

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75 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2013 14:53 Uhr von Jerryberlin
 
+19 | -2
 
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Wacker!
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22.12.2013 15:03 Uhr von NiGakki
 
+62 | -15
 
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Netter Verdienst, aber ganz ehrlich?

Dafür muss man dann auch noch Steuern zahlen? Fürs Pfandflaschen abgeben??? Das ist ja wohl das allerletzte, nun muss man bald schon die Pfandbons wenn man sie an der Kasse abgibt Quittieren lassen, um dies dem Finanzamt zu melden.

Es wurde dafür zuzüglich zur Mwst ja eine Gebühr, das Pfand bezahlt. Wenn man das Pfand nun zurückgibt, soll man das auch noch versteuern?

Mir würd einfallen, nicht einen einzigen Cent würde das Finanzamt an meiner Stelle davon sehen, das get die doch nen feuchten Kehrricht an wenn ich mit PFANDFLASCHEN Geld verdiene.

[ nachträglich editiert von NiGakki ]
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22.12.2013 15:11 Uhr von Endgegner
 
+26 | -18
 
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Und was macht er wenn Wacken vorbei ist? Oder wenn ihn die Wacken Security ein Platzverbot erteilt, weil Pfandflaschen sammeln auf dem Festivalgelände nicht erlaubt ist?

Der Kerl der meint mit Pfandflaschen sammeln kann man sich vom ersten Monatsgehalt ein 52.000 Euro Wohnmobil kaufen sollte weniger schreiben und mehr Flaschen sammeln!

Er findet also 180 Dosen/Becher pro Tag. Wenn er jeden Tag 800€ verdient macht da 4€ Pfand pro Becher, nicht schlecht! Falls er mit konventionellen Dosen (0,25€) arbeitet muss er in einer 13 Stunden Schicht jede Minute 4 Dosen sammeln um den Betrag zu erreichen.

Irgendwas stimmt an der Geschichte nicht, vermutlich hat Eduard maßlos übertrieben.
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22.12.2013 15:16 Uhr von Schmollschwund
 
+29 | -9
 
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@NiGakki_

Schon irgendwie lustig: Bekommst MInuse für deine Meinung. Dabei stimmt es voll und ganz was du da schreibst. Mit welchem Recht erhebt man Steuern auf Pfand?

Natürlich lebt er davon und scheint ganz gut damit zu verdienen, dann sei´s ihm bitte schon gegönnt. Er tut ja auch genug dafür. Und überall muss der Staat garantiert nicht seine Hände aufhalten.

In den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts zahlte man grad mal 13% an den Staat. Heute sind das weit über 50 %. Also, dann lasst diesem Menschen sein verdammtes und hart erlaufenes Geld.

Beim Hoeneß sagt keiner was, und da geht´s um Millionen. Aber da?
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22.12.2013 15:21 Uhr von NiGakki
 
+16 | -0
 
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Auf Festivals gibt es oftmals dickwändige Plastikbecher, da ist saftig Pfand drauf. War vor etlichen Jahren auch auf einem Open Air Festival, da war ich vllt 8 Jahre alt. Am Morgen nach dem letzten veranstaltungstag lagen eben diese Becher überall rum, ich habe da auch knapp 200DM eingesammelt, in nicht einmal einer Stunde "Arbeit". Als kleiner Dotz hat man das gemacht, weil es Spass macht. Als "professioneller" Sammler, der dann mit klarem Kopf früh aufsteht bevor irgendjemand mit seinem Megakater aufwacht und klar denken und geradeauslaufen kann, kann da mit sicherheit ordentlich was einkassieren.

[ nachträglich editiert von NiGakki ]
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22.12.2013 15:29 Uhr von Perisecor
 
+22 | -20
 
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@ NiGakki

"Dafür muss man dann auch noch Steuern zahlen? Fürs Pfandflaschen abgeben???"

Wenn du das beruflich machst, natürlich. Die Steuern zahlt man aber nicht auf das Abgeben von Pfandflaschen, sondern im Rahmen der ganz normalen Einkommenssteuer.



"Wenn man das Pfand nun zurückgibt, soll man das auch noch versteuern?"

Nur, wenn du Flaschensammler von Beruf bist. Wenn du Flaschen aus dem Eigengebrauch zurückgibst, musst du das natürlich nicht als "Einnahme" angeben.



"...das get die doch nen feuchten Kehrricht an wenn ich mit PFANDFLASCHEN Geld verdiene."

Glückwunsch, du scheinst das gesamte Steuersystem nicht verstanden zu haben. Arbeitest du auch schwarz auf dem Bau oder als Koch? Weil das ja alle einen "feuchten Kehrricht" angeht wie du dein Geld verdienst?




@ Schmollschwund

Natürlich stimmt nicht, was NiGakki schreibt.



"Mit welchem Recht erhebt man Steuern auf Pfand?"

Man erhebt keine Steuern auf Pfand. Es geht hier um Einkommenssteuer.



"...dann sei´s ihm bitte schon gegönnt. Er tut ja auch genug dafür. Und überall muss der Staat garantiert nicht seine Hände aufhalten."

Ich arbeite auch total hart im Büro und so. Deiner Meinung nach müsste ich also auch keine Steuern zahlen?



"In den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts zahlte man grad mal 13% an den Staat. Heute sind das weit über 50 %."

Dafür bekommt man ja auch eine ganze Menge geboten.
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22.12.2013 15:32 Uhr von Samsara
 
+2 | -13
 
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22.12.2013 16:07 Uhr von Crazyhound
 
+5 | -0
 
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Auf dem Finanzamt erwartet Lüning ein freundlicher Herr mit einem Veranlagungsformular. "Damit war ich total überfordert. Also habe ich den Typ gebeten, den Kram für mich auszufüllen", sagt Lüning. Prompt folgt die Quittung: Zwar hält sich die Steuernachzahlung in Grenzen, dafür will die Rentenversicherung 4000 Euro zurückhaben und ihm in Zukunft die Erwerbsunfähigkeits-Rente streichen. "Ich wollte doch nur Flaschen sammeln. Es kann doch nicht sein, dass ich zum Sozialfall werde, bloß weil ich zu ein bisschen Geld gekommen bin", sagt Lüning.

Es klingt trotzig. Mit seinen breiten Schultern und den raspelkurzen Haaren wirkt er wie der starke Mann aus der Meister-Proper-Werbung, nicht wie einer, der alles mitmacht. Seinem Rentenbescheid konnte er mit ärztlichen Gutachten, dem Steuerbescheid mit einer Steuerberaterin widersprechen.

http://www.sueddeutsche.de/...
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22.12.2013 16:31 Uhr von Schmollschwund
 
+4 | -5
 
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@ Perisecor
Natürlich stimmt nicht, was NiGakki schreibt.

"Mit welchem Recht erhebt man Steuern auf Pfand?"

Man erhebt keine Steuern auf Pfand. Es geht hier um Einkommenssteuer.
---
Seh ich ein, OK.
---

"...dann sei´s ihm bitte schon gegönnt. Er tut ja auch genug dafür. Und überall muss der Staat garantiert nicht seine Hände aufhalten."

Ich arbeite auch total hart im Büro und so. Deiner Meinung nach müsste ich also auch keine Steuern zahlen?
---
Naja, einen sicheren und bequemen Bürojob mit einem Pfandflaschensammler zu vergleichen ist nicht unbedingt das Wahre. Du zahlst deine Steuern, weil du nicht weißt mit was du sonst deinen Lebensunterhalt begleichen kannst, musst dir eine Arbeit suchen halt. Der sucht sich seinen Lebensunterhalt selbst, ist praktisch selbstständig. Auch da hat man seine Steuern zu bezahlen, klar, aber ich finde, dass das was er macht ja keine Arbeit in dem Sinne ist. Er verdient mit dem Geld was die Leute wegschmeißen. Er nutzt nur, was bereits bezahlt ist. Insofern ist es zumindest fraglich ob man darauf Steuern zahlen muss oder müsste.

Auch wenn es um Einkommenssteuer geht. Da könnte man ja auch zu einem Obdachlosen gehen und von dem Steuern dafür verlangen, dass er kostenlos Essen findet. Der lebt ja schließlich auch davon. Und was den Pfandsammler angeht: Jedesmal wenn er sich was kauft muss er auch Steuern zahlen, also sollte auch irgendwo auch alles im Lot sein. Der Staat kriegt seinen Anteil und gut ist.

Aber so ganz nebenbei: Ich hatte mal aus Lust und Interesse heraus bei GMX eine Frage ins Forum gestellt: "Sollte man Steuern auf Pfandsammeln erheben?" Die Resonanz war: Bist du ein Arsch. Wie kann man nur. Scheinbar lag ich damit aber doch gar nicht mal so falsch....

Es muss halt nur mal EINER da sein, der mehr verdient und schon sind die Leute aus Neid bereit selbst das Pfandflaschen-Sammeln zu versteuern.
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22.12.2013 16:40 Uhr von Perisecor
 
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@ Schwollschwund

"Naja, einen sicheren und bequemen Bürojob mit einem Pfandflaschensammler zu vergleichen ist nicht unbedingt das Wahre."

Job ist Job. Und auch als Selbstständiger muss man Einkommenssteuer abführen. Natürlich wurden die Pfandflaschen bezahlt - aber der Computer, mit dem ich arbeite, und das Konferenzzimmer, in welchem ich meine Meetings abhalte, sind auch bereits bezahlt. Sollte ich also jetzt auch keine Steuern mehr zahlen?



". Der lebt ja schließlich auch davon. "

Wenn der Obdachlose das gefundene Essen in gewerblichem Rahmen weiterverkaufen würde, müsste er darauf natürlich ebenfalls Steuern entrichten.



Nochmal: Nicht das Flaschensammeln wird besteuert, sondern die gewerblichen Einnahmen daraus. Wenn Lise Müller drei Säcke voller Pfandflaschen zu Lidl trägt und dafür 80€ bekommt, dann ist das nicht gewerblich, sofern sie die Pfandflaschen nicht mit Gewinnabsicht eingesammelt hat.
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22.12.2013 16:42 Uhr von Joker01
 
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@ Perisecor
"Nur, wenn du Flaschensammler von Beruf bist. Wenn du Flaschen aus dem Eigengebrauch zurückgibst, musst du das natürlich nicht als "Einnahme" angeben."

lol, was für ein Schwachfug, seit wann ist Flaschensammler als Beruf anerkannt? Niemandem, auch nicht dem Scheiß-Fiskus geht es was an, wieviel Kohle ich mit Flaschen sammeln verdiene, solange ich es unterm Kopfkissen lege.
Und dieser Mann ist so dämlich, dass er dem Fiskus alles offenlegt.
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22.12.2013 17:27 Uhr von fraro
 
+2 | -0
 
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Wenn er so viel verdient, kann er sich bald einen Angestellten leisten, der für ihn sammelt.

Er braucht dann nur noch das Geld zählen ;-)
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22.12.2013 17:31 Uhr von Perisecor
 
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@ joker01

Kleingewerbe o.ä. - nur weil ein Beruf nicht anerkannt ist, entfällt natürlich nicht die Pflicht Steuern zu zahlen.



"Niemandem, auch nicht dem Scheiß-Fiskus geht es was an, wieviel Kohle ich mit Flaschen sammeln verdiene, solange ich es unterm Kopfkissen lege. "

Warst du nicht einer der großen Uli Hoeneß-Kritiker? Und hier propagierst du Steuerhinterziehung? Ist ja spannend.
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22.12.2013 17:32 Uhr von Perisecor
 
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@ FerrariGTR

Nein danke, die genannten Berufe sind für Personen mit weit weniger Bildung gedacht - da halte ich mich gerne raus.

Aber klar, wer "harte Arbeit" ausschließlich mit "körperlicher Arbeit" identifiziert, der hat sich als würdiger Diskussionspartner sowieso schon disqualifiziert.
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22.12.2013 17:35 Uhr von dashandwerk
 
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Man merkt das einige hier nicht viel mit dem Finanzamt zu tun haben.
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22.12.2013 17:58 Uhr von Kantiran82
 
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Man merkt bestimmte Leute werfen das geld einfach weg und Leute wie Eduard Lüning heben das Geld auf und zwar in Form von Dosen und Flaschen. Schade das einige Jugendliche sich Bierflaschen kaufen wo 8 Cent Pfand drauf sind und die dann einfach auf den Boden schmeissen so das dann scherben entstehen das ist ungesund und gefährlich vor allem wenn die Glasscherben auf der Strasse liegen kann es echt zu Unfällen kommen wenn Autofahrer drüberfahren.
Und die Leute die die Pfandflaschen und Pfanddosen aufsammeln sammeln die nur um täglich Überleben zu können da ist nichts mit Gewinn dahinter Hauptsache eine Warme Mahlzeit pro Tag ist in Ordnung.
Und wenn deppen die Pfanddosen kaputtmachen so das die nur noch für den Müll taugen sind die größten Deppen da ihnen das Geld wohl hinterhergeworfen wird. Ich selbst muss jeden Euro 4 Mal umdrehen trotz H4 und meinen Minijob als Zeitungsbote.
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22.12.2013 18:03 Uhr von Mauzen
 
+1 | -5
 
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Was manche von denen da "beruflich" machen, ist Diebstahl, weil viele von denen sich nicht auf weggeworfenen Pfand beschränken, sondern einfach alles nehmen was sie finden ohne zu fragen, selbst wenn jemand direkt daneben sitzt. Und auch wenn es technisch gesehen Müll ist, ist es immernoch Diebstahl, den Pfand von anderen mitzunehmen.

Hab auch schon erlebt, dass Leute die ordentlich sortierten und schon verpackten Pfandsäcke aus Autos und Zelten klauen, oder volle Dosen aufreissen, auskippen, und dann einpacken. Sind meistens die nervigsten Leute auf dem ganzen Festival, besonders wenn sie ihre ganze Familie mitbringen und auch die 4 jährigen Kinder alleine über den Platz geschickt werden.

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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22.12.2013 18:05 Uhr von Perisecor
 
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@ Herrensocke

Lise Müller gibt ihre eigenen Pfandflaschen ab. Ein Pfandsammler macht das als Lebensunterhalt.

§ 1 I GewO stellt des Weiteren klar, dass man erstmal keinen Gewerbeschein braucht. Das Gewerbe muss dem Finanzamt lediglich angezeigt werden (§ 15 GewO).

Das, was du Gewerbeschein nennst, ist lediglich ein Gewerbeanmeldebescheinigung - und der zeigt an, dass man das Gewerbe nach § 15 GewO korrekt angezeigt hat.

Es gibt hierzu natürlich Ausnahmen, z.B. § 34 GewO. Flaschensammler gehört aber nicht dazu.


Daraus folgt:
1) Wer ein Gewerbe nicht anmeldet, der riskiert eine Strafe. (vgl. § 146 II Nr. 1 iVm III GewO).
2) Auch Flaschensammler müssen ihr Gewerbe melden.
3) Ein "Gewerbeschein" ist nicht notwendig.



"Rede nicht so einen Blödsinn"

Wir sind wieder beim üblichen Problem, Herrensocke. Du bist ein Laie ohne Ahnung, ohne fundiertes Wissen, ohne Argumente. Und ich nicht.
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22.12.2013 18:08 Uhr von Schmollschwund
 
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@Persiecor_
Warst du nicht einer der großen Uli Hoeneß-Kritiker? Und hier propagierst du Steuerhinterziehung? Ist ja spannend
-----------------
Was´n daran spannend? Der eine macht´s um noch reicher zu werden, der andere um sein Leben finanzieren zu können.

Also mir ist letztere lieber (sorgt wenigstens für sich selbst), der kostet uns alle kein Geld. Die hinterzogenen Steuern von Honeß müssen wir aus- und begleichen.
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22.12.2013 18:13 Uhr von Perisecor
 
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22.12.2013 18:22 Uhr von Perisecor
 
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@ Herrensocke

Das ist Unsinn. Wer mit Einnahmen, egal welcher Quelle, Freibeträge überschreitet, muss dies anzeigen. Wer seinen Lebensunterhalt mit dem Sammeln von Flaschen bestreitet, der führt das gewerblich aus.

Jemand, der gerne Sex hat und dafür Geld nimmt, macht das ja auch gewerblich und nicht als Privatvergnügen. Jemand, der gerne Autos verkauft und dafür Provision bekommt, macht das ja auch nicht als Privatperson etc.



"Und das wichtigste:Er muss es nichtmal zwingend anmelden und begeht somit weder eine Ordnungswidrigkeit,noch eine Straftat.."

Die von mir genannten Gesetze sagen etwas Gegenteiliges.


"Zudem liegt er mit seinem Jahreseinkommen unter der Bemessungsgrenze"

Das befreit ihn nicht davon, sein Gewerbe anzuzeigen. Liegt er innerhalb diverser Freibeträge muss er das Einkommen nicht versteuern.



"Aber was kann man von einem Pseudoami der sich zudem noch als angeblicher Anwalt ausgibt,auch anderes erwarten als solchen Mist"

Och. Sei doch nicht beleidigt, nur weil du - mal wieder - mit Fakten bloßgestellt wurdest. Du bist halt nicht das schärfste Schwert in der Waffenkammer, ist doch auch nicht so schlimm.
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22.12.2013 18:30 Uhr von NiGakki
 
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Klar hab ich schon sozialversicherungspflichtig gearbeitet.

Mir wurde so viel abgezogen an Lohnsteuer, Rentenversicherung, Krankenversicherung, etc, da fragte man sich manchmal Lohnt sich das überhaupt noch?

Das Geld das übrig blieb, fließt dann nochmal zu 19% in die Mehrwertsteuer ein. Dann bekam ich starke Schmerzen, jedes Quartal nochma 10€ Praxisgebühr, und Rezeptzuzahlung. Momeeent, ich bezahle doch schon in die Krankenversicherung ein? Warum werde ich dann noch mehr geschröpft? Wenn jetzt noch die Spritpreise steigen, dann bin ich echt gearscht. Hoppla, wie viel verdient der Staat nochmal am Sprit? Enddiagnose: Osteochondrose, arbeitsunfähig. Nun gibts Grundsicherung, Wohnung wird übernommen. Auf das Geld das ich bekomme muss ich auch keine Steuern Zahlen. Und da der Arbeitsweg wegfällt, brauch ich auch kein Auto mehr, keine Autoversicherung. Hoppla, ich habe auf einmal MEHR Geld zur verfügung als vorher? Kann das stimmen?

Aber ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem, der Staat hat mit meinen Steuern ja schließlich wichtige Projekte verwirklicht, wie zum Beispiel die Melkkuh der EU zu spielen, und die Diäten der Abgeordneten zu erhöhen. Und die armen Banken, die sich verzockt haben brauchen natürlich auch Geld, da buckel ich mich doch gerne mal krumm.
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22.12.2013 18:30 Uhr von Perisecor
 
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@ Herrensocke

"...etwa kein Pfandsammler?"

Doch, es ging in dieser Antwort aber - und das ist aus dem Kontext zu entnehmen - um das Abgeben der EIGENEN Pfandflaschen. Auch eine Abgabe im Auftrag wäre in Ordnung.



"bin ich nicht,da ich ja weiss,wie beschränkt deine geistigen Fähigkeiten sind und wen ich vor mir habe."

Und trotzdem bist du nicht in der Lage, einfachste rechtliche Gebiete argumentativ zu bestreiten. Die von mir genannten Paragraphen stehen nach wie vor.
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22.12.2013 18:31 Uhr von Perisecor
 
+1 | -11
 
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22.12.2013 18:37 Uhr von NiGakki
 
+9 | -0
 
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Ich habe studiert, aber das interessiert heute ja auch niemanden.

Habe ich eben etwa die Studiengebühren vergessen zu erwähnen? Das ist mir glatt entgangen.

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