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Ifo-Chef Sinn bescheinigt Rentensystem in Deutschland Illusions-Status

Hans-Werner Sinn, Ifo-Chef, hat geäußert, dass das Rentensystem in Deutschland auf einer Illusion beruhen würde. Das Rentensystem beruhe auf Kindern und Sparmaßnahmen. Eine nicht sparende Gesellschaft mit nur wenigen Kindern verhungere im Alter, so Sinn.

"Die vorhandene Rentenversicherung sollten wir erhalten und die dort aufgebauten Ansprüche nicht antasten. Doch wird die Rente wegen der rückläufigen Geburtenraten viel zu gering sein. Wir brauchen aufstockende Renten", so Sinn. Man müsse entweder mehr sparen oder mehr Kinder erziehen.

Ein erster Schritt sei die Mütterrente, so Sinn. So würde man die Erziehungsleistung mehr anerkennen. Darüber hinaus müssten Kinder sehr viel mehr berücksichtigt werden als bisher.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Chef, Rente, Sinn, Ifo
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2013 13:51 Uhr von artefaktum
 
+13 | -1
 
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Wer sagt denn, das wir die Rente in den nächsten Jahrzehnten so finanzieren müssen, so wie wir das die letzten Jahrzehnte gemacht haben? Hier lohnt mal ein Blick in die Schweiz.

Kaum geht es um die Rente, verfallen Ökonomen in eine unglaubliche Phantasielosigkeit.
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22.12.2013 14:03 Uhr von FlatFlow
 
+24 | -2
 
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Wie wäre es, wenn Beamte endlich anfangen würden auch in die Rentenkassen einzuzahlen, dann wäre die Situation mit größter Sicherheit anders.
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22.12.2013 15:00 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@FlatFlow
Dein Kommentar zeugt von pauschalem Nichtwissen.
Beamte haben ein deutlich niedrigeres Bruttogehalt weil sie eben nicht in die Rentenkasse einzahlen müssen sondern der Staat die Renten bezahlt. Hierfür muss der Staat Rücklagen anlegen. Die bekommen ihre Pensionen ja auch nicht aus der Rentenkasse. Wenn jetzt Beamte in die Rentenkasse einzahlen sollen muss das Bruttogehalt erhöht werden, dafür fallen die Rücklagen des Staates weg.
Der Vorschlag ist ein Nullsummenspiel was keinen Cent mehr in die Rentenkassen bringt.
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22.12.2013 15:43 Uhr von ewin12000
 
+2 | -3
 
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"Heute sind die jugendlichen mit 14 Jahren Kinder,komisch das meine Generation mit 14 jeden Tag 10 Stunden schuften musste und auch Samstags noch 6 Stunden gehen durfte.
Dafür gab es aber einen satten Lohn von 40 DM im Monat"

Und könnte deine Generation nach 8 Jahren Volksschule mit den heutigen Bildungsstand Realschule mithalten? Wohl eher nicht. Es ist immer sehr leicht zu sagen: "Wir früher wir haben alles besser gemacht" Aber wenn dem wirklich so wäre, dann müßte auf der Welt alles super gut sein dem ist nicht so, also hat "deine Generation" auch nen ganzen Arsch voll Fehler gemacht. Und das baden spätere Generationen nun aus.....Die Zeiten ändern sich nunmal, die Bildungssysteme und die Anforderungen. Zu Zeiten "deiner Generation" haben 8 Jahre Volksschule gereicht um in Lohn und Brot zu kommen und heute reichen 12 Jahre Schule mit Abitur noch nichtmal aus.....
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22.12.2013 15:58 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@FerrariGTR
Hast Du ein Problem mit der Durchschnittspension für Beamte im Raum Trier?
Ich nicht. Für mich ist das eine Neiddiskussion die mit dem Problem des Rentensystems nichts zu tun hat. Und ob Beamte soviel arbeiten und sowenig Rente (Pension) bekommen steht auch nicht zur Debatte. Beamte erwerben ihre Pension im übrigen genauso wie Arbeitnehmer durch Dienstjahre und -grad. Und wer im Beamtenleben nicht vorwärtskommt bekommt auch keine hohe Pension.
Bei Deinem Lohn von 40 DM im Monat hat halt die halbe Bier auch nur 10 Pfennige gekostet. Wie man das gestern mit dem heute vergleichen kann ist mir auch ein Rätsel.
Die Jugendlichen heute leben ihr Leben so wie wir unseres gelebt haben. Warum sie faul sein sollen erschliesst sich mir aber nicht.
Und wenn es zu Deiner Zeit Mc Donalds und Disco gegeben hätte wärst Du auch hingegangen. Leider waren unsere Eltern nicht so reich dass sie uns ein Hotel Mama bieten konnten - darum mussten wir früh raus. Das ist aber heute auch anders - und das ist gut so.
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22.12.2013 16:01 Uhr von Endgegner
 
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Ein echtes Problem für Deutschland. Kinder sind den meisten einfach "zu teuer". Man sollte noch mehr Steuervorteile schaffen und das sofort. Wer soll sonst in Zukunft Steuer zahlen?

Außerdem die Zahl der Kitaplätze drastisch erhöhen. Die Frauen wollen nämlich alle Karriere machen. Am Ende hat Alice Schwarzer Deutschland auf dem Gewissen.

[ nachträglich editiert von Endgegner ]
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22.12.2013 18:00 Uhr von LuisedieErste
 
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a)
man kann das Rentensystem bzw. dessen Finanzierung auch umstellen, z.B. auf ein steuerbasiertes System
b)
bei aller Liebe aber Kinder werden schon berücksichtigt: von Kindergeld über höheres Arbeitslosengeld über höhere Förderung bei z.B. Riester über die Steuerklasse über die Kranken bzw. Familienversicherung

wenn man mal so denkt, wie der Autor, dann stellt sich die Frage, wird ein Kind später mal soviel Rentenbeiträge zahlen, wie es in dem Sinn die Gesellschaft vorher gekostet hat

u n d ist das alles: ist das alles, was der Autor in Kindern sieht: hey, guck mal, da geht meine Rente?

c) und ist es nicht auch irgendwo die Verantwortung der Gesellschaft und der Politker, nicht irgendwelche Renten zu versprechen, die es nie geben wird und dafür wird man dann gewählt sondern etwas zu schaffen, was für alle fair und finanzierbar ist?
und nicht dauern die Rentenbeiträge zu erhöhen, für etwas, was es nicht geben wird und damit auch noch die Arbeitgeber bzw. die Wirtschaft zu belasten?

also mit der Illusion hat der Autor schon Recht, wenn es nicht eigentlich sogar eine Art Betrug und Selbstbetrug sind a b e r über die Lösung sollte man noch mal nachdenken
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22.12.2013 21:31 Uhr von fritzel
 
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@FlatFlow Junge wer so wenig Ahnung vom Leben hat, dem sollte generell die Rente wegen Blödheit gestrichen werden.
Für so Typen muss der Rest mitdenken, oh Gott.Aber da du ja bestimmt noch 50 Jahre bis zur Rente hast lernste vielleicht auch noch was dazu!!
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22.12.2013 22:10 Uhr von LuisedieErste
 
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@fritzel

so Unrecht hat er aber nicht...

die Pensionen für Beamte werden über Steuern finanziert

Steuern zahlt auf irgendeine Art jeder, auch der sogenannte "Durchschnittsrentner", der Arbeiter ohne Ausbilung und der Firmenchef

Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Ökosteuer...

also stellt sich die Frage, ab wann wird es unfair und auch nicht mehr nachvollziehbar:

wenn jmd. mit 900 Euro Rente oder Netto im Monat mit seinen Steuern (Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Tabaksteuer) die 3500 Euro Pension plus am besten noch 13. und 14. Pensionszahlung eines Beamten finanzieren muss?

wenn die Mehrheit nur noch 900 Euro Rente oder Netto im Monat bekommt, Beamte aber z.B. 3500 Euro Pension und Weihnachtsgeld?

ok, wenn ich Beamter wäre, würd ich auch keinen Cent freiwillig hergeben, das tut niemand und auch ein Beamter tut das nicht, ist auch ok. wer mag es schon, wenn ihm was weggenommen werden soll?

dann gibt es noch Berufe wie Polizisten, Zöllner: also Personen, die verbeamtet werden oder sind, soweit das noch gemacht wird, weil ihr Beruf gefährlich ist, wenn man das Risiko eingeht, angeschossen oder angegriffen zu werden, sollte man zumindest sicher sein können, dass man danach nicht verhungert

wenn man beim "normalen" Rentengesetz eben Gesetze einfach ändern kann, wenn man z.B. Berufsunfähigkeitsversicherung einfach streichen kann, dann sollte man auch die Gesetze für Beamtenpensionen ändern können

die Beamten sollen ja nicht verhungen, und da man ihnen mal versprochen hat, dass sie prozentual mehr Pension bekommen werden als die Nicht-Beamten an Rente kann man das ja in ein Verhältnis zur Rente setzen und dann bekommen die Beamten eben ein paar Prozent mehr

aber das ist eben der Haken: das Verhältnis von Pension und Rente zueinander und wer was finanziert...

@ich_denke_erst:

wenn 2500 - 3000 netto "ein deutlich niedrigeres Gehalt" sind, dazu noch der Status als Privatversicherter, denn stellt sich die Frage, wie definieren Sie denn einen Hungerlohn oder was sind für Sie dann die 600,700,800 Euro Rente oder netto, die mancher nur bekommt?

vor ca. 9 Jahren hat man z.B. bei der Telekom noch Mitarbeiter verbeamtet, junge Mitarbeiter und auch noch regelmässig einen höheren Beamtenstatus verteilt, irgendwelche Stufen

dabei ist nicht mal mehr nachzuvollziehen, warum es bei der Telekom überhaupt noch Beamte gibt, der kalte Krieg ist vorbei, die Mauer gefallen also...warum müssen Leute bei der Telekom "Staatsdiener" sein?
oder ist der Beruf so gefährlich dass man denen eine gewisse Sicherheit garantieren muss wie z.B. bei Polizisten?

[ nachträglich editiert von LuisedieErste ]
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22.12.2013 23:46 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@Luise die Erste
Im Vergleich zu dem was in der Wirtschaft gezahlt wird sind 2500 - 3000 Euro Netto ein deutlich niedrigeres Gehalt. Ich spreche jetzt nicht von Arbeitern oder Handwerkern oder den Leuten im Einzelhandel sondern vom mittleren Management in der Industrie. Das setzt jedoch einen gewissen Bildungsabschluß voraus - den brauchen die Beamten im übrigen auch.
Die Telekom hat das inzwischen geändert.
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23.12.2013 02:10 Uhr von shadow#
 
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Kommt jetzt noch der Punkt an dem er Arbeiten bis 80 und niedrigere Beiträge für Arbeitgeber, dafür Aufstocken im Alter vorschlägt oder behauptet, der Euro hätte dran Schuld?
Das Rentensystem ist deshalb in diesem Zustand, weil es bei der Union seit 20 Jahren Tradition ist, die Kassen zu plündern.

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