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Bund verweigert Gemälde-Rückgabe an jüdische Erbberechtigte

Der Bund weigert sich, während der Nazi-Zeit geraubte Kunstgegenstände zurückzugeben.

Das Ministerium verweigert die Rückgabe an die Erbberechtigten vermutlich aus dem Grund, da es Angst vor einem Lawineneffekt gibt. Denn mehr Personen könnten Entschädigungen verlangen.

Nach Schätzungen von Vertretern der Erbberechtigten wird von bis zu 1.000 Werken ausgegangen, deren Herkunft nicht eindeutig geklärt ist.


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WebReporter: amareZZa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bund, Gemälde, Rückgabe, Verweigerung, Jüdische Gemeinde
Quelle: www.spiegel.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2013 16:22 Uhr von Patreo
 
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@tuepscha was clementis damit gemeint haben könnte wäre unter anderem folgende Passage


,,Bis heute ist zudem fraglich, ob Max Emden selbst diese Summe überhaupt erhalten hat."

In der Quelle wird darauf hingewiesen, dass es einen Unterschied zwischen Raubkunst und Fluchtkunst gibt.

Letztere hat keinen Anspruch, womit die Ansprüche der Familie nicht legitim wären.

Der einzige somit verbliebene Punkt wäre nicht, ob der betroffene Mann unter den Nazis gelitten habe, denn das hat er nachweislich durch den Verlust seines Vermögens, auch nicht, ob das Bild ihm geraubt worden wäre, denn auch das ist scheinbar nicht der Fall, sondern, ob dafür ein Betrag bezahlt worden sei oder nicht.

Sollte letzter Punkt zutreffen und es nicht zu einer Vergütung gekommen sein bezüglich des Bildes, wäre es keine Flucht -sondern Raubkunst.

Aber dies ist noch nicht erwiesen und der Beweis sollte von der Familie erbracht werden.

Insofern, da es zunächst als Fluchtkunst klassifiziert ist, hat die Familie erst einmal keinen Anspruch auf das Werk.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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23.12.2013 15:55 Uhr von Patreo
 
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Hibbelig ich denke die Frage warum er kein Geld bekommen hat und dies damals strafrechtlich durchgegangen ist, ergibt sich aus dem Unrechtstaat des 3. Reiches, womit die Vermutung nahe läge es sei keine Fluchtkunst sondern Raubkunst.
Nur dies muss erstmal nachgewiesen werden.

Zur Tuepschas ideologisch motiviertem Doppeldenk ist anzumerken, dass Tuepscha auf der anderen Seite keinerlei Probleme hat die Rosenberg-Tagebücher zurück zu verlangen (Tuepscha wohlgemerkt, nicht im Namen der Erben bzw. Nachkommen von Rosenberg, noch die Erben selbst, sondern hier nur Tuepscha aus eigener Motivation her)

Zitat von Tuepscha:
,,Es handelt sich hier um Raubkunst und ich verlange die vollständige Rückgabe dieser Tagebücher an die Erben ....

Aber das "Holocaust-Museum" hat ja wieder einen "Sonderstatus" ... während sie selbst beim Fordern an vorderster Stelle stehen, stellen sie Raubkunst nach Gutdünken aus und auf die Idee der Rückgabe kommen die erst gar nicht ....

Aber das kennt man ja!"
http://www.shortnews.de/...

Hier anzumerken noch, dass Tuepscha nicht nachweisen konnte, DASS das Holocaust Museum in vorerderster Stelle irgend etwas gefordert hat im Bezug auf Raubkunst (mag sein dass sie es haben aber wo ist der Beweis), noch dass die Veröffentlichung und Ausstellung besagter Tagebücher gegen den Willen der Erben stattfinden würde.

Dabei erfindet Tuepscha den Fakt, dass die BRD der tatsächliche Erbe sei und erklärt sich selbst scheinbar zum Stellvertreter der Regierung, da Tuepscha hier etwas fordert und nicht die offiziell gewählten und bestimmten Repräsentanten des Landes.
Wenn also laut Tuepscha die BRD die wahren Erben wären von den Tagebüchern und diese öffentlich ausgestellt werde und die BRD als Erbe diese nicht zurückfordert, wo soll also der Strafbestand bestehen?
Was genau hat dann Tuepscha zu verlangen?
Die Antwort darauf wie auch die Antwort auf den Grad der Kenntnisse der Sachlage sind in beiden Fällen die Zahl 0


[ nachträglich editiert von Patreo ]

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