21.12.13 10:39 Uhr
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Die Wissenschaft dahinter, warum wir uns an Weihnachten die Bäuche vollschlagen

Die Vielfalt des Angebots der Speisen gerade an Weihnachten ist besonders groß. Dies weckt den Instinkt der spezifischen sensorischen Sättigung (SSS) in uns. Je mehr man von einem bestimmten Produkt isst, desto weniger Verlangen verspürt man, davon weiter zu essen.

Man richtet sein Verlangen dann, trotz vielleicht gestilltem Hungergefühl, auf ein anderes Lebensmittel aus, soweit es denn angeboten wird. SSS hat den entwicklungsgeschichtlichen Hintergrund, sich als Allesfresser möglichst nicht einseitig zu ernähren.

Der Effekt zeigte sich bei einer Studie, in der Personen Fritten aßen. Sollten sie mit dem Essen fertig sein und man stellte eine Flasche Ketchup auf den Tisch, aßen die Betroffenen weiter. Eine ältere Studie kam zu dem gleichen Resultat mit verschiedenfarbigen, aber identisch schmeckenden, Smarties.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Essen, Weihnachten, Instinkt
Quelle: www.theguardian.com

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