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Gregor Gysi (Linke) will zwischen Amazon und Angestellten vermitteln

Seit Sommer dieses Jahres laufen in Deutschland Aufstände der Arbeitnehmer beim Online-Versandhändler Amazon. Der Gewerkschaft ver.di zufolge, welcher viele der Angestellten angehören, sollen die Streiks auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Das primäre Ziel der Streiks ist die Schaffung eines Tarifvertrages für die Angestellten, welchen der Arbeitgeber Amazon jedoch bis heute vehement ablehnt. Diesen Tarifkonflikt zu schlichten bemüht sich nun der Linken-Politiker Gregor Gysi.

Der gelernte Jurist erklärte sich bei einem Besuch der Streikenden in Leipzig bereit, nach Seattle zu reisen, um dort zwischen Amazon und den deutschen Angestellten vermitteln zu können. Gysi: "Es ist eine Frechheit, nicht mit den Gewerkschaften zu verhandeln, wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert."


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WebReporter: Passoplayer96
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik, Amazon, Verhandlung, Gewerkschaft, ver.di, Gregor Gysi
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2013 10:25 Uhr von hochbegabt
 
+4 | -11
 
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21.12.2013 10:32 Uhr von Jlaebbischer
 
+14 | -4
 
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So weit ich weiss, bekommen die "Sklaven" von Amazon mehr Geld, als unsere "Regierung" uns an Mindestlohn zugestehen will...

Also sollte Gregor mal lieber in Berlin Radau machen...
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21.12.2013 10:51 Uhr von rainerj
 
+8 | -1
 
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Die Quelle ist ja schon deutlich umfangreicher als die News hier. Vielleicht hätte der Autor hier auch noch auf die trotz Streik pünktlichen Lieferungen eingehen können...
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21.12.2013 11:10 Uhr von PeterLustig2009
 
+12 | -2
 
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Amazon hat doch einen Tarifvertrag. Nur eben nicht wie wie VER.DI es möchte im Einzelhandel sondern den für Logistiker.

Hinzu kommt dass der Großteil der Beschäftigten übertariflich bezahlt wird.

VER.DI sollte sich lieber um wichtige Dinge kümmern anstatt den Humbug den sie die ganze Zeit verzapfen
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21.12.2013 11:15 Uhr von Jlaebbischer
 
+8 | -1
 
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Und da die Mitarbeiter in den Versandzentren ja nicht verkaufen, sondern eintüten, haben sie auch genau den passenden Tarifvertrag.

Aber wenn Ver.di sich nicht is Rampenlicht rücken kann...

Würde Ver-di diese Energie in den Kampf für einen GERECHTEN Mindestlohn stecken, hätten wir ihn garantiert schon lange.

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
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21.12.2013 12:16 Uhr von El_kritiko
 
+7 | -3
 
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Wir leben im 21. Jahrhundert, da sind Gewerkschaften, Festanstellungen bis zur Rente, die Rente an sich und natürlich hohe Löhne nicht mehr passend. Man muss schon froh sein überhaupt einen Job zu erhalten mit dem man "überleben" kann. Wenn Verdi so weiter macht, dann wird bald von Polen aus alles verschickt.

Vom Streik selber habe ich nichts bemerkt, meine gestern bei Amazon bestellten Artikel sind heute alle pünktlich eingetroffen.
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21.12.2013 20:25 Uhr von artefaktum
 
+0 | -2
 
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@El_kritiko

"Wir leben im 21. Jahrhundert, da sind Gewerkschaften, Festanstellungen bis zur Rente, die Rente an sich und natürlich hohe Löhne nicht mehr passend. Man muss schon froh sein überhaupt einen Job zu erhalten mit dem man "überleben" kann."

Oh! Und Riesengewinne und -rendite passen dann auch nicht mehr ins 21. Jahrhundert? ;-)

Mit solchen Sprüchen lässt sich keiner mehr für dumm verkaufen.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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22.12.2013 12:26 Uhr von svhelden
 
+3 | -0
 
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Also, bei meinem Arbeitgeber werden viele Veränderungen, die zugunsten des Unternehmens und seiner Mitarbeiter (!) wären, vom gewerkschaftsgesteuerten Betriebsrat verhindert.

Bei ihrer Entstehung kämpften Gewerkschaften gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen in den Fabriken. Da es heute aber kaum noch Fabriken mit unmenschlichen Arbeitsbedingungen gibt, kämpfen sie halt gegen irgendwas anderes. Egal wogegen, Hauptsache, gegen irgendwas.

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