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E.ON setzt den Rotstift an: Preisverfall an Strombörsen macht zu schaffen

E.ON hat vor, weitere Kraftwerke zu schließen, die nicht mehr rentabel sind. In den nächsten zwei Jahren will der Energieriese in Nordrhein-Westfalen Kraftwerksblöcke mit einer Kapazität von insgesamt 1.700 Megawatt vom Netz nehmen. In Ingolstadt sollen Blöcke mit etwa 800 Megawatt stillgelegt werden.

Die Preise an den Strombörsen sind seit 2010 durch den Ökostrom-Ausbau von 60 Euro je Kilowattstunde auf 38 Euro gesunken. Nicht nur E.ON leidet unter dieser Preissenkung.

Auch E.ON-Konkurrent RWE will den Rotstift ansetzen. Allerdings soll der Rotstift nicht als Drohung in Richtung Politik verstanden werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schließung, Kraftwerk, E.ON, Stromversorgung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2013 19:46 Uhr von Borgir
 
+11 | -0
 
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Die Energielobby hat die Politik so bei den besten Stücken, dass eine Drohung in der Tat nicht mehr notwendig ist.
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21.12.2013 09:58 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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...für die Konzerne geht es hier nicht um Verluste, sondern um weniger große Gewinne wie in de Vergangenheit- bis zur Energiewende waren die Stromkonzerne die Unternehmen, die deutschlandweit so ungefähr den größten Profit gemacht haben, den sie dann aber nicht investiert, sondern als Dividende ausgeschüttet haben.

Deswegen ist das Netz nun überlastet und nicht ausreichend ausgebaut. Klar, daran ist natürlich die alternative Energie schuld...

Und diese Zeiten sind nun vorbei...also: immer, wenn DIE jammern, sie hätten Einbußen, ist das "Jammerei auf SEHR hohen Niveau".

Nach wie vor sind die Gewinne groß genug, und wenn man bedenkt, wie stark die hohen, ungerechtfertigten Strompreise vorher die Konjunktur belastet haben, sollte sich das Mitleid doch in Grenzen halten:
Diese Leute haben uns alle ausgeplündert, nun dreht sich der Wind eben...

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