20.12.13 19:46 Uhr
 684
 

E.ON setzt den Rotstift an: Preisverfall an Strombörsen macht zu schaffen

E.ON hat vor, weitere Kraftwerke zu schließen, die nicht mehr rentabel sind. In den nächsten zwei Jahren will der Energieriese in Nordrhein-Westfalen Kraftwerksblöcke mit einer Kapazität von insgesamt 1.700 Megawatt vom Netz nehmen. In Ingolstadt sollen Blöcke mit etwa 800 Megawatt stillgelegt werden.

Die Preise an den Strombörsen sind seit 2010 durch den Ökostrom-Ausbau von 60 Euro je Kilowattstunde auf 38 Euro gesunken. Nicht nur E.ON leidet unter dieser Preissenkung.

Auch E.ON-Konkurrent RWE will den Rotstift ansetzen. Allerdings soll der Rotstift nicht als Drohung in Richtung Politik verstanden werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schließung, Kraftwerk, E.ON, Stromversorgung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Forschen bringen Schimpansen das Spiel "Schere, Stein, Papier" bei
USA: Berater treten aus Protest gegen Donald Trump aus Industrierat aus
AirBerlin ist insolvent

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.12.2013 19:46 Uhr von Borgir
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
Die Energielobby hat die Politik so bei den besten Stücken, dass eine Drohung in der Tat nicht mehr notwendig ist.
Kommentar ansehen
21.12.2013 09:58 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
...für die Konzerne geht es hier nicht um Verluste, sondern um weniger große Gewinne wie in de Vergangenheit- bis zur Energiewende waren die Stromkonzerne die Unternehmen, die deutschlandweit so ungefähr den größten Profit gemacht haben, den sie dann aber nicht investiert, sondern als Dividende ausgeschüttet haben.

Deswegen ist das Netz nun überlastet und nicht ausreichend ausgebaut. Klar, daran ist natürlich die alternative Energie schuld...

Und diese Zeiten sind nun vorbei...also: immer, wenn DIE jammern, sie hätten Einbußen, ist das "Jammerei auf SEHR hohen Niveau".

Nach wie vor sind die Gewinne groß genug, und wenn man bedenkt, wie stark die hohen, ungerechtfertigten Strompreise vorher die Konjunktur belastet haben, sollte sich das Mitleid doch in Grenzen halten:
Diese Leute haben uns alle ausgeplündert, nun dreht sich der Wind eben...

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Meineidsverdacht: Immunität von AfD-Chefin Frauke Petry wackelt
Frankreich: 93-Jähriger reißt aus Seniorenheim aus, um sein Date zu treffen
Angela Merkels Lieblingsemoji: "Smiley. Wenn´s gut kommt, noch ein Herzchen"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?