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Forscher können möglicherweise Alterungsprozess durch einfaches Koenzym stoppen

Forscher der Harvard Medical School haben mit dem Koenzym Nicotinamidadenindinukleotid (NAD) den Einfluss auf das Altern von Zellen erforscht und dabei festgestellt, dass eine Erhöhung der Zufuhr von NAD den Alterungsprozess der Zellen stoppen und sogar rückgängig machen kann.

Das Experiment wurde an zwei Jahre alten Mäusen durchgeführt, die nach der Behandlung innerhalb von einer Woche ein biologisches Zellalter von nur sechs Monaten aufwiesen. Ob NAD beim menschlichen Organismus die gleichen Verjüngungsprozesse auslöst, ist vorerst noch unerforscht.

In einem Folgeexperiment werden die Wissenschaftler feststellen, ob die einfache Beimengung von NAD in das Trinkwasser der Mäuse einen gleichen positiven Effekt aufweisen wird.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Entdeckung, Stopp, Enzym, Alterung
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2013 19:08 Uhr von hochbegabt
 
+9 | -36
 
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20.12.2013 19:09 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+15 | -1
 
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Sollte es wirklich so einfach sein?
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20.12.2013 19:14 Uhr von Mauzen
 
+3 | -24
 
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20.12.2013 20:27 Uhr von AlexW2666
 
+1 | -10
 
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Um Gottes Willen, stoppt bloß diese Forschung!!!!!!!

Es ist für mich ein unerträglicher Gedanke, dass diese Menschheit nicht nur bereits jetzt den Planeten durch ihre Überbevölkerung zerstört, sondern dann auch noch durch ewiges Leben noch mehr von sich selbst produzieren kann. Ich bin jetzt 47 und sage bereits seit 12 Jahren, dass ich nur noch auf Pump lebe, weil meine Zeit als Mensch eigentlich (von Natur aus betrachtet) mit 35 spätestens hätte enden sollen. Statt dessen hab ich noch einmal munter 4 Kids in der "Pumpzeit" in die Welt gesetzt...

Ist das nicht verrückt genug?
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20.12.2013 20:32 Uhr von Mauzen
 
+2 | -1
 
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@SchlaustesHuhnWoGibt:
Man sollte "nicht altern" nicht mit unsterblichkeit verwechseln. Auch wenn Zellen verjüngt werden, gibt das den Lebewesen keine super-regeneration und macht sie immun gegen Krankheiten und Raubtiere.

Die Schwachen würden immernoch sterben, wahrscheinlich noch nicht mal später als normal, da es in der Natur praktisch keine Toten durch Altersschwäche gibt. Die, die aber so gute Gene haben, dass sie es wirklich bis zur Altersgrenze geschafft haben, könnten mit dem "Unsterblickeitsgen" also weiterhin ihre Gene weitergeben, sie würden also mehr Nachkommen zeugen können, als ihre alternden Kollegen es könnten, und das wäre der evolutionäre Vorteil, wegen dem sich nichtalternde Lebewesen gegenüber alternden durchsetzen müssten, auch wenn sie ansonsten völlig gleich sind.

Würde es irgendwann so viele geben, dass nicht mehr genug Nahrung da ist, würden die alternden genau so wie die nicht alternden verhungern. In dem Fall müssten aber schon viele nichtalternde da sein, sodass auch viele von ihnen überlebt hätten, wenn sich das ganze wieder eingependelt hat, und das ganze geht wieder von vorne los.

Letztendlich kann einfach "nichtaltern" kein evolutionärer nachteil sein, sondern kann sich nur positiv auf die Anzahl der Nachkommen auswirken. Folglich müsste sich das ganze - wie gesagt auch unabhängig von Nahrung - langfristig durchsetzen. Das hat es aber offensichtlich nicht.

Evtl bringt das Enzym nicht nur ewige Jugend, sondern in irgendeiner Form auch Nachteile, die schwerer sind, als die Vorteile. Entweder ist es das, oder es gab tatsächlich nie eine Mutation, die das Enzym vermehrt produziert hätte.

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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20.12.2013 21:09 Uhr von bauernkasten
 
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@mauzen
Du hast recht und auch nicht. Natürlich ist das erste Prinzip der Natur, sich fortzupflanzen. Die Evolution braucht ständige Generationswechsel, um jede Kreatur zu perfektionieren und optimal ihrer Umgebung anzupassen, siehe Delfine oder Krokodile, die seit einigen hundert Millionen Jahren keine nennenswerten Veränderungen mehr durchmachen.
Der Mensch hat sich aber von den Gesetzen der Evolution abgekoppelt. Die menschliche Gesellschaft wird durch gute Exemplare gesichert und auch untaugliche Exemplare schwimmen mit, sind quasi Trittbrettfahrer der Evolution.
Biologische Erinnerungsspeicher sind nicht mehr nötig. Eine alte Gesellschaft bringt keinen Mehrwert, sondern, wie du richtig angeführt hast, Platz- und Ernährungsprobleme. Ein Arzt hat mir einmal gesagt, jeder bekommt einmal tödlichen Krebs, entweder schon im Kindesalter oder erst mit 50 oder 80 oder mit 140 Jahren. Die meisten Menschen sterben an anderen Krankheiten, bevor sie ihn kriegen.
Welchen Antrieb und welchen Ehrgeiz würden 20-Jährige haben, in einer Gesellschaft von 150-Jährigen? Ich selbst gehe auf die 50 zu und merke, dass ich nicht mehr über das lachen kann, worüber ich mit 20 lachen konnte. Das bedaure ich zwar, aber es ist eben eine Tatsache, dass sich auch die Psyche, und nicht nur der Körper verändert. Ich sehe meinen 75-Jährigen Vater und schwöre mir heute, dass ich nie so griesgrämig, geistig langsam und festgefahren wie er sein möchte. Aber was ist, wenn ich selbst so alt bin? Ich weiß es nicht. Ich wollte mit 20 ja auch nicht so sein, wie ich heute bin.
Welchen Mehrwert werden in Zukunft 150-jährige Psychen in einem 30-jährigen Körper bringen? Opas auf Skateboards gibt es heute schon, und die sind jetzt schon lächerlich.
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20.12.2013 22:19 Uhr von Azureon
 
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"Wenn das so leicht wäre, warum haben die letzten paar hundert Millionen Jahre Evolution das Enzym dann noch nicht verstärkt produziert?"

Vermutlich, weil die Natur es nicht vorgesehen hat?
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21.12.2013 07:34 Uhr von hypertrax
 
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Wer sagt das die Knochen bzw. inneren Organe so lange leben? Und wer weiß was mit den Mäusen in ein paar Jahren passiert ist...ob die da noch Leben? Vielleicht gibts ja noch andere Nebenwirkungen, wenn man zu viel von dem Stoff im Kreislauf hat.

Wer weiß schon was das wieder auslösen wird. Dann arbeiten wir halt bis 200, wenn es euch Spass macht :D
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21.12.2013 11:50 Uhr von jonnyswiss
 
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Da gewinnt der dumme Spruch:
"zurückentwickeln und abtreiben"
ja eine ganz neue Bedeutung! ;-)
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21.12.2013 12:45 Uhr von Kantiran82
 
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Da kann ich ja mein Zellaktivator beruhigt zur seite legen den ich von den Onryonen erhalten habe.
´Ironie off*

Spass beiseite und mal ernsthaft werden wie lange versucht man schon das Ewige Leben zu erhalten bestimmt schon seit gut 3000 - 4000 Jahren. Und am Ende sterben wir alle weil selbst die Unsterblichkeit nur Relativ ist
Was nützt die Unsterblichkeit wenn man bei ein Unfall ums leben kommt. Richtig gar nichts.
Ich lese die Heftroman-Reihe Perry Rhodan und da gibt es einige Personen die Unsterblich sind aber nicht Unverwundbar. Ronald Tekkener auch genannt der Smiler war über 3000 Jahre alt und am Ende kam er ums Leben.
Und enfernt man einen Unsterblichen den Zellaktivatorchip dann hat der gute noch 60 Std zu leben bevor die Inneren Organe versagen und er dann stirbt.
Ergo ist es sinnlos länger zu leben.
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24.12.2013 01:11 Uhr von Beergelu
 
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Eigentlich wurde nur gezeigt, dass die Muskeln ein jüngeres Alter haben, da das NAD+ die Kommunikation zwischen den Mitochondrien und dem Zellkern auf DNA-Ebene begünstigt. Im Alter nimmt die NAD+ Konzentration in den Zellen ab und die Kommunikation wird dadurch schlechter, wodurch die Muskeln zum einen weniger Leistungsfähig werden und zum anderen anfälliger für Entzündungsreaktionen werden (einfach ausgedrückt^^).

Das verlängert aber nicht die Lebensspanne, da die Telomere,welche die Lebenszeit von Zellen bestimmen, immer noch bei jeder Teilung kürzer werden.

Zusammengefasst bedeutet das, dass man nicht länger lebt als vorher, aber die Möglichkeit gegeben ist, bis ins hohe Alter Fit zu sein.

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