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Kündigung wegen sieben Tüten Soße: Burger King muss Mitarbeiter wieder einstellen

Ein Mitarbeiter von Burger King in Lünen hatte sieben Tüten Soße mitgehen lassen. Daraufhin wurde ihm fristlos gekündigt.

Das Arbeitsgericht in Dortmund gab dem Arbeitnehmer recht. Die fristlose Kündigung von Burger King war unberechtigt. Deshalb muss der Mitarbeiter wieder eingestellt werden.

Die sieben Tüten Ketchup und Mayonnaise hatten umgerechnet einen Wert von zwei Euro. Dieser Betrag berechtigt nicht zu einer fristlosen Kündigung, entschied das Gericht.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Mitarbeiter, Kündigung, Burger King, Soße
Quelle: www.westline.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2013 18:22 Uhr von Rheinnachrichten
 
+7 | -20
 
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19.12.2013 18:25 Uhr von hochbegabt
 
+56 | -32
 
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Ich finde das Urteil nicht richtig. Diebstahl ist Diebstahl,egal wie hoch der Wert ist.
Wenn ich beim Discounter eine Packung Kaugummis einstecke, bekomme ich auch eine anzeige, und werde bestraft.
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19.12.2013 18:37 Uhr von shadow#
 
+53 | -3
 
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Die Tüten waren mit seinem Essen verpackt wobei nicht klar wurde wie sie da genau zu der Gelegenheit reingekommen sind, als sein Essen kontrolliert wurde und der Mann war "rein zufällig" auch noch Betriebsrat.
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19.12.2013 19:14 Uhr von 100-Prozent
 
+19 | -19
 
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Es fängt immer klein an , heute sind es 7 Tüten - bald sind es 7 Burger , , von daher hätte ich ihn auch entlassen , vielleicht nicht fristlos , aber auf jedenfall entlassen , denn wenn das Schule macht , nehmen alle Mitarbeiter 7 Tüten mit !
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19.12.2013 19:24 Uhr von Bud_Bundyy
 
+14 | -10
 
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Wenn ich jemanden erwische muss ich davon ausgehen das der oder die das regelmäßig macht. Da ist meiner Meinung nach keine ausreichende Basis zur Weiterbeschäftigung vorhanden.
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19.12.2013 19:26 Uhr von keineahnung13
 
+8 | -3
 
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letztens wurde doch eine Kassererin wegen 25cent Pfandbon gekündigt, sehr komisch das Urteil
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19.12.2013 19:28 Uhr von ElMagnifico
 
+9 | -12
 
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Den Verbrecher lassen sie laufen und der ehrenwerte Uli Hoeneß, Träger des bayrischen Verdienstordens, bekommt den Prozess gemacht? Ist das das Land, in dem ich leben möchte, bei dieser Justiz?----Ja!
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19.12.2013 19:44 Uhr von Krambambulli
 
+13 | -14
 
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Gut das Mohamed G.seinen Job wieder hat.Ein Deutscher hätte mit Sicherheit nicht soviel Glück gehabt.
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19.12.2013 20:01 Uhr von bauernkasten
 
+7 | -8
 
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Wie viel darf man denn klauen, bis es nicht mehr ok ist?
Klauen ist eine Prinzipsache: man klaut oder nicht.
Wie soll man ein Unternehmen führen, wenn die Belegschaft mehr oder weniger klaut?
Und nein: keine Kassierin wird wegen 25 Cent gefeuert.
Hier haben alle, scheint mir, ein Problem, die
a) mit korrektem Arbeiten an sich, und
b) mit Klauen Schwierigkeiten haben.
Ansonsten ist der Fall ganz klar!
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19.12.2013 20:16 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -2
 
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@shadow: Danke, das relativiert das Urteil.
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19.12.2013 20:20 Uhr von rolling_a
 
+7 | -3
 
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@bauernkasten
du scheinst auch ganz offensichtlich ein problem mit verhältnismäßigkeit zu haben.
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19.12.2013 20:27 Uhr von shadow#
 
+10 | -1
 
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Ehe ihr noch mehr Bullshit schreibt, einfach mal vorher das hier lesen:

Der Fall:
http://www.derwesten.de/...

Die Hintergründe und neuen Eigentümer:
http://www.handelsblatt.com/...

Bei anderen Betriebsräten ist statt Soße unsichtbares Geld "verschwunden":
http://www.augsburger-allgemeine.de/...

Ein ziemlicher Sauladen...
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19.12.2013 21:03 Uhr von oldtime
 
+11 | -2
 
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Wie Shadow schon schrieb, man muss die ganze Geschichte kennen.

Und einem Angestellten was einzupacken und ihn dann auch noch rein zufällig zu kontrollieren ist so ziemlich der älteste Trick von Unternehmen um unbequeme Mitarbeiter loszuwerden.

Das könnte auch die Sossenpackungen erklären. Etwas größeres wäre dem Mitarbeiter wohl aufgefallen.

Wie man unter den Links von Shadow sehen kann, gibt es bei 90 Filialen einen neuen Besitzer und dort laufen auf einmal 20 Verfahren gegen Betriebsräte. Und der Unternehmensanwalt ist dafür bekannt Betriebsräte aus dem Unternehmen zu eckeln. Der hat sogar ein Buch darüber veröffentlicht.

Kann natürlich sein, dass der wirklich die Sosse geklaut hat, aber merkwürdig ist es schon.
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19.12.2013 22:18 Uhr von dommen
 
+3 | -6
 
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Sorry aber ich bin seit 10 Jahren in einer grossen Drogeriekette tätig. Wenn eine aus der Parfumerieabteilung Tester (keine Kundenpröbchen, ich meine die vollen Flaschen am Regal zum Ausprobieren) klaut mit der Begründung: "Die sind ja eh umsonst" würde Ich auch wollen, dass die rausfliegt. Dererlei Leute klauen meistens auch noch weitere Dinge
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20.12.2013 01:07 Uhr von Brain.exe
 
+6 | -2