19.12.13 14:20 Uhr
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Wuppertal: 87-Jährige Schwarzfahrerin aus Armut aus Gefängnis entlassen

Eine 87-Jährige aus Wuppertal wurde wegen wiederholten Schwarzfahrens ins Gefängnis gesteckt und der Fall empörte die Öffentlichkeit.

Die als "Oma Gertrud" bezeichnete Frau ist nun jedoch wieder auf freiem Fuß: "Das Verfahren wird ausgesetzt", so der zuständige Richter Markus Schlosser.

Die Rentnerin fuhr aus Altersarmutsgründen ohne Ticket.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Entlassung, Wuppertal, Armut, Schwarzfahrer
Quelle: www1.wdr.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2013 14:30 Uhr von syndikatM
 
+9 | -18
 
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weiß jetzt nicht ob es in der quelle steht, aber aus einer anderen news ist bekannt, dass die frau immerhin noch das große geld für luxuriöse und menschenschädliche zigaretten hat.
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19.12.2013 14:54 Uhr von hxmbrsel
 
+14 | -5
 
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@ syndikatM
Du bist jemand der anderen nicht mal die Butter auf das Brot gönnt, du bist schäbig, aber ich Liebe dich dennoch!
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25.12.2013 12:31 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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Ich bin hier geteilter Meinung.
Einerseits finde auch ich es natürlich nicht gut, eine alte Oma wegen so einer Kleinigkeit ins Gefängnis zu stecken.
Andererseits muss man aber wohl schon sehr oft schwarzgefahren und dabei erwischt worden sein, um im Gefängnis zu landen. Wer meint, Ermahnungen konsequent ignorieren zu müssen und sich darauf verlässt, dass einer alten Oma schon nichts tun wird, muss eben auch mal mit den Konsequenzen leben.

@ guobing
Sorry, aber: populistischer Schwachsinn.
Wenn jemandem ein Mord *nachgewiesen* werden kann, wird er ins Gefängnis oder (bei Schuldunfähigkeit) in die Psychiatrie gesteckt.
Eine Ausnahme sind strafunmündige (unter 14) - das allerdings unabhängig von der Herkunft.

@ hxmbrsel
Das hat mit Gönnen nichts zu tun. Unabhängig davon, ob das nun der eigenen Gesundheit und der anderer zuträglich ist oder nicht: ein Seniorenticket bei den öffentlichen kostet in der Regel weniger als Leute fürs Rauchen ausgeben. Wenn man sich nicht beides leisten kann, sollte man entweder das Rauchen aufgeben oder sich anderweitig fortbewegen.

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