19.12.13 12:10 Uhr
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Gesetz gegen steigende Arzneikosten beschlossen

Die Fraktionen im Bundestag haben ein Schnellgesetz gegen drohende Arzneimittel-Mehrkosten von mehreren hundert Millionen Euro beschlossen.

Hätten sich die Abgeordneten nicht auf eine Neuregelung geeinigt, wäre die Preisstopp-Regelung für patentgeschützte Medikamente ausgelaufen.

Dies hätte zu Mehrkosten in Höhe von 500 Millionen Euro geführt. Jetzt muss der Bundesrat diesem Gesetz noch zustimmen, allerdings gilt die Zustimmung als sicher.


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WebReporter: dennis-petersen.net
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesetz, Bundestag, Arzneimittel, Beschluss, Preisstop-Regelung
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2013 13:00 Uhr von Mauzen
 
+5 | -0
 
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Echt arm, wenn man schon ein Gesetz dafür braucht, um die Pharmakonzerne nicht noch mehr abzocken zu lassen. Im Mittelalter hat man solche Leute aus der Stadt gejagt oder gleich aufgehängt.
Offensichtlich geht es ihnen doch auch ohne Presierhöhungen wunderbar, ist doch schließlich eine der florierendsten Wirtschaftszweige hier in Deutschland. Warum also noch mehr Geld verlangen?

20000 Euro für eine Infusion, die für 20 Euro hergestellt wird, und Leute sterben, weil sie sich das nicht leisten können...

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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19.12.2013 13:01 Uhr von Rekommandeur
 
+7 | -0
 
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Bitte das selbe mit Strom Gas und Benzinpreisen machen, Danke...
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19.12.2013 13:18 Uhr von perMagna
 
+2 | -2
 
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"20000 Euro für eine Infusion, die für 20 Euro hergestellt wird"

Das ist aber schon ein bisschen übertrieben. Die wenigsten Biologicals kosten so viel. Zudem steckt die Behandlung mit Antikörpern noch ein wenig in den Kinderschuhen und Forschung/Entwicklung sind nunmal extrem kostenaufwändig.
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19.12.2013 13:27 Uhr von Pils28
 
+5 | -0
 
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Man könnte einfach das Gesetz, das den Wucher stützt zurücknehmen. Wenn ich im Ausland die selben Medis für ein Zehntel des Preises bekomme, dann könnte man vllt mal den europaweiten, freien Handel für Medis erlauben. Preisbindung ist einfach nicht cool, wenn man dem Hersteller den Preis festsetzen lässt. Ich kaufe mittlerweile auch rezeptpflichtige Arzneimittel im EU-Ausland. Zahle nicht einmal die Hälfte der Rezeptgebühr und meine Krankenkasse muss nicht einmal einen Cent zuzahlen, da ich die 1,70€ gerne privat bezahle.

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