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Filesharing: Schwede muss auch wegen schlechter Film-Qualität zahlen

Ein 28 Jahre alter Schwede wurde jetzt wegen des Verbreitens von illegaler Filmkopien im Internet von einem Gericht zu einer vergleichsweise milden Bewährungsstrafe und 160 gemeinnützige Stunden verurteilt.

Der Mann hatte damals 517 Filme auf dem bereits im Jahr 2011 geschlossenen Filesharing-Portal "Swebits" bereitgestellt und wurde dabei erwischt. Höher fiel die Schadensersatzsumme aus, die den Rechteinhabern zugesprochen wurden.

Der Mann muss 666.000 Euro zahlen. Interessant dabei ist, dass davon etwa 45.000 Euro dafür als Schadensersatz ausgesprochen wurde, weil die angebotenen Filme eine schlechte Qualität hatten. Dies sei, laut dem Gericht, schädlich für den Produzenten gewesen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Film, Schwede, Qualität, Filesharing
Quelle: winfuture.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2013 07:59 Uhr von Rechtschreiber
 
+28 | -0
 
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>Dies sei, laut dem Gericht, schädlich für den Produzenten
> gewesen.

Kopf... Wand... Plonk plonk plonk...

Aber schön zu lesen, dass Juristen anderswo auch nicht fünf Gramm mehr Hirn im Schädel haben.
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19.12.2013 08:11 Uhr von jschling
 
+18 | -2
 
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28 Jahre + 666.000 Euro = Sinn des Lebens bereits geklärt :-((

Also wenn der nicht Manager oder Banker ist bzw wird, wird er sein Leben lang dafür zahlen dürfen.
Fazit: da kann man besser kleine Kinder poppen, das ruiniert zumindest nicht das ganze Leben :-((
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19.12.2013 08:32 Uhr von Hirnfurz
 
+15 | -1
 
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666.000 - Die Zahl des Teufels mal 1000! :O Eine echt satanische Strafe!

Mal im Ernst: Das mit der miesen Qualität geschieht ihm recht! Wenn ich nen Film runterlade, dann soll er wenigstens gescheite Quali haben! xD
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19.12.2013 09:13 Uhr von SHA-KA-REE
 
+6 | -3
 
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Ja genau: Deswegen sauge ich nichts unter HD1080p! Man will ja nicht wegen der schlechten Qualität der Filmsammlung draufzahlen! ;-)
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19.12.2013 09:21 Uhr von SHA-KA-REE
 
+9 | -0
 
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@Chocobo77

>... und Deutsche beschweren sich schon, wenn sie 1000 Euro für einen Film zahlen müssen!

Ähm... der hat im Internet gewerbsmäßig illegale Filmkopien verteilt, vermutlich also der Kopf einer Release-Group oder ein ambitionierter Einzeltäter. Dass man dafür schon mal etwas höhere Strafen bekommen kann (übrigens auch in Deutschland) sollte kein Geheimnis sein.
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19.12.2013 09:43 Uhr von Yukan
 
+7 | -1
 
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Man mag sich über die Preise streiten wie man will Fakt ist, dass die Schäden nie so hoch sind, wie hier gerechnet wird.

Leute, die sich Spiele, Filme und Musik aus dem netz laden, hatten in 95% der Fälle nie vor gehabt, wirklich Geld dafür auszugeben..
Deswegen sind diese ganzen Schadensberechnungen Schwachsinnig, weil es nur theoretisches Geld ist.

Und zweitens: Beweis nummer XY, dass Geld die Welt regiert
und er mit Kindesmisshandlung glimpflicher davon gekommen wäre.

Bei Geld kennt man halt kein Spaß!
Bei nem Kind kann man nochmal nen Auge zu drücken.

[ nachträglich editiert von Yukan ]
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19.12.2013 09:50 Uhr von SHA-KA-REE
 
+2 | -3
 
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Am Minus zu meinem ersten Beitrag erkenne ich, dass einige hier Sarkasmus nicht mal dann verstehen, wenn man ihn deutlich kennzeichnet.
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19.12.2013 10:00 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -1
 
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Also bei einer halben Million Strafe würde ich einfach auswandern. Ich würde einen Schönen Brief an den Prozessgewinner schreiben, in dem nur "Fick Dich" steht, und gehen. Das Geld verdient er eh niemals mehr.
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19.12.2013 11:20 Uhr von jschling
 
+0 | -0
 
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gute Idee, dann kannste irgendwo in Angola, oder Thailand glücklich werden :-((
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19.12.2013 11:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Laut Quelle "aktivster einzelner Film-Pirat". Das Geld wird wohl nie jemand erhalten. In Deutschland würde dann halt lebenslang das Konto bis zum Pfändungssatz gepfändet.
Aber warum stellt jemand 517 Filme bereit? Welchen irren Sinn macht das - man weiß doch heute, dass es viele erwischt. Man kann sich doch ausrechnen, wie teuer eine solche sinnlose Aktion ist.
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19.12.2013 12:16 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -0
 
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Vielleicht hatte er auch einfach nur seine ganzen Filme im P2P Ordner drinnen gelassen. Da kommt über die Jahre bei aktiven Saugern schon einiges zusammen.
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19.12.2013 12:27 Uhr von Mauzen
 
+2 | -0
 
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Was sind schon 1000 Euro für jeden der Filmproduzenten? Das interessiert die einen Scheiß. Aber der "Verbrecher" wird die Schulden sein Leben lang nicht mehr los.
Erfolgreich ein weiteres Leben zerstört durch sinnlose Geldgier.
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19.12.2013 13:59 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
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@ThomasHambrecht

>Aber warum stellt jemand 517 Filme bereit?

Geltungssucht. Solche Massen-Uploader suchen Anerkennung, und sie fühlen sich bestätigt wenn sie für ihre Uploads viel Lob bekommen. Ich denke mitunter sind das Leute, die im wahren Leben keine Anerkennung bekommen.
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19.12.2013 15:30 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
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@The_Insaint:

>Ist vielleicht eher ein einsamer Kämpfer gegen den Kapitalismus und den ungerechten "Rechteverwerten", die mit ihrem absurden Verhalten alle Menschen schädigen. Ein Aufruf zum Kampf gegen diesen Irrsinn. Ein Idealist, der, egal was kommen mag, sein Ding durchzieht.

Also dazu hätte ich nun "Möglich, aber unwahrscheinlich." gesagt. ;-)

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