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Algen zu Rohöl - Forscher verkürzen Jahrmillionen-Prozess auf eine Stunde

Forschern des Energy´s Pacific Northwest National Laboratory in Washington, USA, ist es gelungen den Produktionsvorgang, um Rohöl aus Algen herzustellen, wesentlich zu beschleunigen. In einer Aneinanderreihung von chemischen Prozessen werden die Algen in weniger als einer Stunde in Rohöl umgewandelt.

Neu ist unter anderem, dass nasse Algen ohne aufwendiges Trocknungsverfahren als Ausgangsmaterial verwendet werden können. Nebenprodukte sind Wasser und eine Flüssigkeit, die Kalium, Stickstoff und Phosphor enthält. Die Substanz kann für die Aufzucht weiterer Algen wiederverwendet werden.

Mit einer zusätzlichen herkömmlichen Raffination kann das Algenrohöl in Kerosin, Benzin oder Dieselkraftstoff umgewandelt werden. Dieser neue, durch seine Vereinfachung wesentlich billigere Produktionsprozess wird nun zur ersten größeren kommerziellen Pilotanlage führen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Prozess, Rohöl, Alge
Quelle: www.pnnl.gov

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2013 20:47 Uhr von Tuvok_
 
+55 | -1
 
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OHOH die armen Scheichs... das wird ihnen aber garnicht schmecken
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18.12.2013 21:23 Uhr von HappyEnd
 
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Endlich wird es Frieden auf unsere Erde geben.
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18.12.2013 21:26 Uhr von fraro
 
+10 | -0
 
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Da wird das Benzin ja wieder teurer: es müssen schliesslich Algen und gaaaaanz teure neue Anlagen gekauft sowie den Scheichs Entschädigungen gezahlt werden
;-)
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18.12.2013 21:32 Uhr von keineahnung13
 
+0 | -0
 
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ach da kann mein Auto noch ein richtig alter Oldie werden und auch noch fahren da es dann noch Sprit geben wird :)
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18.12.2013 21:36 Uhr von oldtime
 
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Dann kann die nächste Algenpest ja kommen.
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18.12.2013 21:51 Uhr von tutnix
 
+3 | -0
 
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die frage ist, ob sich das ganze energietechnisch überhaupt lohnt. das wäre das wirklich interessante gewesen.
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18.12.2013 21:54 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -1
 
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Die entscheidende Frage meines Erachtens:
Was ist der Kosten- und vor allem Energieaufwand zur Herstellung des Rohöls?
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18.12.2013 21:56 Uhr von Quality
 
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"Die Ausbeute lässt sich sehen: Auf einer Fläche von einem Hektar produzieren die Algen innerhalb eines Tages rund ein Barrel Brent, also fünf Fässer zu jeweils 159 Litern Öl.

Mit einem Heizwert von 9.700 kcal/kg ist der gewonnene Kraftstoff ungefähr gleichauf mit Benzin und kann laut BFS zu einem “wettbewerbsfähigen Preis im Vergleich zu bestehenden Energiequellen” angeboten werden. Die aus dem Blue Petroleum gewonnenen Kraftstoffe seien ohne Weiteres in Autos, Flugzeugen, Schiffen oder der Industrie einsetzbar.

Ein weiterer Clou: Zur Produktion eines Barrels des “Blue Petroleum” genannten Bio-Öls werden 2.168 kg klimaschädliches CO2 von den Algen absorbiert. So wird bereits bei der Ölproduktion ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet."

(http://www.vorweggehen.de/...)

damit wäre ja das öl "problem" gelöst... hat wer kritische stimmen dazu? die contras würden mich mal interessieren, falls es welche gibt.


thema energieaufwand für die erzeugung: "Im Auftrag eines Kraftwerksbetreibers auf der Insel Madeira wird bereits an einer Algen-Anlage gebaut, die das CO2 aus einem Kraftwerk in Porto Santo aufnehmen und so neutralisieren soll. Mit dem gewonnenen Bio-Öl soll dann wiederum das Kraftwerk betrieben werden – das sich so selbst erhalten würde."


ich denke, das ist von der technischen seite nur ne frage der zeit bis die das perfektionieren. die politische seite, oh oh, will ich gar nicht ansprechen.

[ nachträglich editiert von Quality ]
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18.12.2013 22:12 Uhr von tutnix
 
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@Quality

die frage ist, wieviel energie man investieren muss. wenn es weit mehr ist, als man letztendlich erhält in form von öl, lohnt sich ganze nicht.
das mit dem co² absorbieren ist auch eine nullrechnung, weil das co² später beim verbrennen wieder freigesetzt wird. ist aber immerhin besser, als zusätzliches co² aus richtigen erdöl freizusetzen.
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18.12.2013 22:17 Uhr von Quality
 
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@ tutnix

ja genau, eben daran wird gearbeitet. da bin ich zuversichtlich.

es wird nur soviel co2 freigesetzt wie zuvor gebunden wurde. die algen brauchen ja co2, die binden das also wieder -> kreislauf.
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18.12.2013 22:27 Uhr von c.montiburns
 
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Klingt ja alles super, aber bei der täglichen Ausbeute pro Hektar bräuchte man die 2,5 fache Fläche der Bundesrepublik um den Rohölbedarf der Welt zu decken...
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18.12.2013 22:54 Uhr von Shagg1407
 
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Super wieder keine Chance auf sauberen Kraftstoff, blasen wir also immer weiter den Dreck in die Luft.
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18.12.2013 23:17 Uhr von Gribbel
 
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Fragt sich welche abfälle das ganze produziert und ob das heute schon wirtschaftlich ist. Und ja, es wäre zumindest aus idealistischer sicht erstrebenswert eine andere kraftstoffquelle zu finden/weiterzuentwickeln als Öl. Es sei denn man erfindet die "Saubere" Verbrennung. Das wäre natürlich auch eine Lösung.
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18.12.2013 23:35 Uhr von h3adsh0t
 
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also , wenn dies kein fake ist ..... dann wird es bald jedenfalls nie wieder krieg um öl geben ...ausser das patent verschwindet hinter verschlossenen türen , und deshalb denke sollte man diese meldung mal verbreiten ... :)
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19.12.2013 00:32 Uhr von Alter Mann
 
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warum so umständlich?
Algen trocknen und in den ofen damit....einfacher geht es mit grünschnitt...
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19.12.2013 00:40 Uhr von no_trespassing
 
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Sind schon verdammt clever, die USA.
Bin mir sicher, dass solche Erfindungen schon seit Jahren in der Schublade schlummern. Als das Barrel WTI noch in den 90ern bei 10$ stand, machte es natürlich keinen Sinn, diese zu lancieren.

Jetzt, wo es bei 100$ steht, erfindet man plötzlich Öl aus Algen und hat Zugriff auf Billionen Kubikmeter Schiefergas durch Fracking.

Hätte mir gewünscht, dass auch in Deutschland sich Biosprit durchsetzt. Die Firma Choren Industries hatte ein solches Konzept. Dabei blieb es.

Die Firma Petrotec hat ein super Konzept, aus Speisefettresten Öl zu machen, die Firma hängt am Tropf, weil u.a. sogar Gerüchte gestreut wurden, Öl aus Speisefett setze krebserregende Furane frei, weshalb sich Speditions-LKW-Fahrer geweigert haben, ihre Fahrzeuge damit zu betanken.

Und dann der Schwachsinn mit der Diskussion, man würde Nahrungsmittel vertanken. Wäre vorher an den Zapfsäulen E5 gestanden, hätte niemand sich über E10 beschwert.
Nachdem eine Hysterie geschürt wurde, man würde damit Brot und Mais in den Tank schütten und die Armen in den Entwicklungsländern hätten dadurch nichts mehr zu essen (woher kamen die Gerüchte wohl?!), war derselbe Effekt festzustellen, wie bei Petrotec.

Als wenn auch nur ein einziger Weizenhalm, der nicht zu Biosprit umgewandelt wird, in andere Länder exportiert würde...das lassen die Ein- unf Ausfuhrbestimmungen gar nicht zu.

E85 zu tanken sehe ich als völlig unproblematisch. In Brasilien gang und gäbe. Alles andere ist gezielte Panikmache, um den Ölpreis hochzuhalten.
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19.12.2013 00:51 Uhr von no_trespassing
 
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@ c.montiburns:

Selbst wenn wir die 10-fache Fläche der BRD benötigten, wo ist das Problem?
Namibia ist doppelt so groß wie Dt., Australien ist 10x so groß wie Dt., USA 20x so groß wie Dt.

Wenn 10 flächengroße Länder dafür auch nur einen Bruchteil ihrer Landmasse einsetzen, ist das Problem hinfällig. Da gibt´s eher sogar Anbaukonkurrenz.
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19.12.2013 09:03 Uhr von Azureon
 
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Die Zukunft der beschleunigten Erderwärmung ist also endlich amtlich.
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19.12.2013 09:34 Uhr von Airstream
 
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Ansich doch eine interessante Idee da es um einiges "sauberer" zu sein scheint als das Öl einfach nur aus der Erde zu pumpen...

Lieber wärs mir aber, man würde endlich von der konventionellen Verbrennungstechnik weg gehen... Btw. die ganze Elektrogeschichte ist meiner Meinung nach auch blödsinn! Auch wenn die Fahrzeuge kein Dreck mehr in die Luft blasen, so muss der Strom ja von irgendwo her kommen... Atom, Kohle, Gas und vielleicht hier und da mal ein Windrad, so viel besser also auch nicht!
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19.12.2013 12:22 Uhr von yeah87
 
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Wurde vor einigen Jahren schon in Spanien gemacht.
Aus irgendwelchen Gründen hörte man dann nichts mehr von dennen, dss Prinzip war gleich und auch durch Algen.
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19.12.2013 16:54 Uhr von tom_bola
 
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@Quality

Ein Barrel sind 159l.

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