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Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Nein, sagen Arbeitgeber zu dieser Politik

Die neue Arbeitsministerin Andrea Nahles hat am heutigen Mittwoch neue Ideen der Politik vorgestellt, nach denen sich Familie und Beruf besser vereinen lassen sollen. Sie meint, mit dem Anwesenheitswahn müsse Schluss sein und Deutschland brauche generell eine andere Arbeitskultur (ShortNews berichtete).

Doch Arbeitgebervertreter sehen das anders und halten nichts von dem vorgeschlagenen Konzept. Familien mit Kindern Heimarbeit zu ermöglichen, lehnt zum Beispiel Roland Wolf, der Geschäftsführer Arbeitsrecht der Arbeiterlobby BDA, entschieden ab. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag schließt sich diesem an.

"Pauschalvorwürfe dieser Art sind völlig verfehlt", so DIHK-Vize Achim Dercks. Aber es gibt auch andere Meinungen. So meint die Personalleiterin von Trumpf, Deutschland sei anderen Ländern wie Schweden hinterer, was Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. "Das wird auch noch einige Zeit dauern, bis sich das ändert, fürchte ich".


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Familie, Beruf, Arbeitgeber, Andrea Nahles, Arbeitsminister, Vereinbarkeit
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2013 17:47 Uhr von syndikatM
 
+18 | -10
 
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schade, schon wieder so ein fehlgriff der spd. nach hartz IV möchten sie jetzt die teilzeit ausbauen, um weiter die löhne der menschen zu senken.
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18.12.2013 18:25 Uhr von bigpapa
 
+12 | -5
 
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so schlecht ist die Idee doch garnicht.

Der Arbeitgeber hat damit sogar Vorteile. Punkte wie :Arbeitsplatz, Arbeitssicherheit, Raum-/Energiekosten etc. fallen komplett weg.

Einige Hotlines haben ihre Mitarbeiter schon "nach Hause" ausgelagert. Computersysteme und so. überwachen halt die Arbeit(leistung). Das ist in vielen Branchen möglich.

Fakt ist. Durch das Internet und die VPN-Technik ist es in einigen Branchen durchaus möglich. Aber bis das mal bei einen Verband wie der IHK angekommen ist, wird es noch Jahrzehnte dauern. Fairerweise muss ich aber auch sagen, das die produzieren Industrie für Heimarbeit am wenigsten geeignet ist.

Ich denke aber an die Dienstleistungsbranche. Das ist eine Menge Potenzial für Heimarbeit für Frauen mit Kindern.

Gruß

BIGPAPA
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18.12.2013 18:55 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -13
 
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Also irgendwo muss man Arbeitgeber auch verstehen.

Die "Mädchen" in der Politik leben doch wirklich auf einer Traumwolke.

Sollen Männer und Singles dann 80 Stunden arbeiten, und Frauen können arbeiten wann sie wollen.
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18.12.2013 19:25 Uhr von keakzzz
 
+3 | -4
 
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@blaupunkt123
äh... "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" betrifft Männer übrigens auch.


wenn ich bereits Kinder hätte, fände ich es auch daneben, wenn ich durch die Arbeit so eingebunden wäre, daß ich quasi überhaupt nichts von diesen mitbekomme - vor allem wenn es, wie weiter oben schon erwähnt, in einem Bereich ist, in dem Heimarbeit entweder ganz oder zumindest zu einem größeren Teil möglich ist.
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18.12.2013 21:01 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -7
 
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zitat: "Nein, sagen Arbeitgeber zu dieser Politik"

und eine regierung, die eier in der hose hätte, müsste den arbeitgebern dann wiederum entgegnen: "fickt euch!"
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18.12.2013 22:36 Uhr von ichwillmitmachen
 
+4 | -1
 
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Homeoffice ist in der IT schon fast Standard.
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18.12.2013 23:04 Uhr von xHattix
 
+1 | -3
 
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teils eine schöne idee für familien...
in der realität jedoch kaum vernünftig umsetzbar ohne dass es probleme gibt.
klar in manchen branchen wie zb callcenter ist sowas schon möglich.. telefonhuren haben es uns vorgemacht seit jahren!

jedoch wenns um die wirklich sinnigen berufe geht hört der spass dann auf..
wenn man mit solchen kollegen arbeiten muss, ist das dann ein anderes blatt.. da haste eine telekonferenz wo so jmd mit dabei ist und dann hörste am laufenden band nur das gequängel der kinder...

die arbeitszeitunterbrechungen sind auch erheblich höher bei leuten die im homeoffice arbeiten, was heißt, wenn man sie benötigt und mit ihnen kommunizieren will, sind sie aufeinmal nicht erreichbar weil was auch immer...

zu guter letzt ist es wiederum eine benachteiligung für die kinderlosen.. die sollen wohl fröhlich weiter im büro anwesend sein, und die mehrarbeit machen die durch die leute im homeoffice liegen geblieben ist..

der vorschlag ist sehr schick, aber zu ungenau ausformuliert.
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18.12.2013 23:16 Uhr von WalterWhite
 
+2 | -2
 
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Natürlich ist es in der Realität umsetzbar. Zitat von der Quelle: "Länder wie Schweden zeigen, wie es geht. Dort gestattet die Mehrzahl der Arbeitgeber ihren Beschäftigten, Arbeitsbeginn und Arbeitsende flexibel zu gestalten. Wer sich nachmittags um seine Kinder kümmern möchte, bekommt die Gelegenheit dazu. Und das gilt auch für Führungskräfte. Unter anderem funktioniert dies mit Jobsharing-Modellen. Im Klartext: Zwei Mitarbeiter teilen sich eine Führungsposition."
Nur Deutschland ist wie immer hinterher.
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18.12.2013 23:32 Uhr von Yoshi_87
 
+3 | -1
 
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Es muss für jeden Beruf möglich sein eine Familie zu ernähren. Soll heißen: Eine Person arbeitet und die andere kümmert sich um 1-3 Kinder.
Und hier muss ein Mindestlohn her der Alle betrift, den Azubi, die Aushilfe, den Praktikanten, den Zeitarbeiter, den Angestellten, usw. usf.

Auch wenn das vielen nicht schmeckt und sie es nicht hören wollen: die Kinder SIND die Zukunft. Und die Zukunft teilen wir uns eben ALLE!. Wenn es den Kindern dieses Landes schlecht geht dann geht es dir später auch schlecht. Und sei es die nicht vorhandene Rente, was nur die Spitze des Eisberges wäre.


Wenn es in anderen Ländern funktioniert dann kopiert man dieses System eben 1:1, sparen kann man an anderen stellen, z.B. werden alle Ausgaben gestrichen die Geld in andere Länder pumpen. Alles was nicht diesem Land hilft darf nicht bezahlt werden.
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18.12.2013 23:59 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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Die Idee ist gut, umzusetzen ist es in vielen Branchen auch. Natürlich nicht in allen. Eine Krankenschwester kann man nicht nach Hause schicken. Einen Projektmitarbeiter schon.
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19.12.2013 10:08 Uhr von Ruthle
 
+1 | -1
 
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Früher gab es noch sehr viel Heimarbeit und die Mütter konnten von zuhause aus etwas dazu verdienen. Heute gibt es das leider nicht mehr! Da die Firmen alles in China z.B. billig herstellen lassen! Wenn die Väter ausreichend verdienen würden, könnten die Mütter auch zuhause bei ihren Kindern bleiben!!! Es werden aber Kinder "gebraucht"!!!!! Oder wer soll später mal Eure Rente bezahlen???

(Hab´ das zwar schon in einem anderen Thread geschrieben, aber hier paßt´s besser rein)

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