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Autor fordert explizite Gewaltdarstellung in Videospielen

In einem Interview hat sich der Entwickler und Spiele-Autor Ken Levine zum Thema Gewalt in Videospielen geäußert.

Der Schöpfer der berühmten BioShock-Spiele spricht sich für eine ungeschönte Gewaltdarstellung in Spielen aus.

Aktuelle Berichte über Krieg und Gewalt seien laut Levine nämlich verschleiert. Spiele müssten demnach die Bilder liefern, welche andere Medien nicht veröffentlichen.


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WebReporter: JonnyKnock
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Spiel, Autor, Gewaltdarstellung
Quelle: www.spieleradar.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2013 12:25 Uhr von Dracultepes
 
+19 | -1
 
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Recht hat er.
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18.12.2013 12:29 Uhr von Mauzen
 
+5 | -23
 
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18.12.2013 12:34 Uhr von Dracultepes
 
+14 | -0
 
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@Mauzen
Bei Kinderpornos kommt aber nicht das gefühl auf es sei sauber und alles Friede Freude Eierkuchen.

Aber genau das ist die Intention bei eingebetteter Berichterstattung. Man zeigt nicht den Schrecken des Krieges, den meine Generation zum Glück (noch) nicht erfahren musste. Sondern man zeigt kuschel wuschel Szenen.
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18.12.2013 19:33 Uhr von Xaardas
 
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Das erinnert mich an einen Fall, der mal in einer Dokumentation zum Irakkrieg kam. Da war eine Amerikanische Mutter die nach ganz patriotischer Art den einzug ihres Wonneproppens in den Krieg begleitet hat. Soetwas wie heroisch er doch sei und er wird seinen Teil dazu beitragen die Welt sicher zu machen und solch einen Quark.

Unschöner weise wurde der Junge bei diesem Einsatz zwei Monate später getötet und da sprach die Mutter (natürlich auch in Trauer aufgelöst) davon, dass sie das nicht verstehen kann wie er sterben konnte. Natürlich ist das vielschichtig interpretierbar aber für mich klang das damals so, als wenn die Dame dachte, die Iraker schmeißen mit PET Flaschen und die Amerikanischen Soldaten sind alle unbesiegbar oder sowas.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich denke, dass die USA uns heute schon ein ganz gutes Bild davon geben, wie fehlinformiert man doch über die Schrecken der Gewalt IM ECHTEN LEBEN sein kann. Das im Fernsehen stellenweise Kireg als etwas alltägliches, unspektakuläres und stellenweise auch harmloses dargestellt wird, ist ein ernsthaftes Problem, welches viele Menschen kognitiv garnicht mehr in der Lage sind zu verarbeiten.

Ich für meinen Teil sehe auch etliche Filme in der Verantworung, da sie häufig nur zeigen wie unkaputtbar die/der Held/en sind und nicht über die echten Konsequenzen von Gewalt.

Das Spiele nun Gewalt realistischer und schonungsloser darstellen sollen halte ich für einen ersten Schritt hin zu einer, ja ich sag mal überheblich: neuen Aufklärung der Gesellschaft.



P.s.: Das ist eigentlich auch eine Kritik an die deutschen Rechteverwerter und die Zensur von z.B. Gewaltstellen in Animes/Filmen/Serien (RTL II wer sich noch daran erinnert). In Japan werden schon Kleinkinder über Filme/Serien/Schule über die Konsequenzen von Gewalt aufgeklärt und das auch erfolgreich. Gewalt gehört leider zu unserer Gesellschaft und darum sollte man nicht versuchen eben genau diese in irgendeinem Winkel der Welt zu verstecken.
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18.12.2013 21:07 Uhr von flo-one
 
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nur so funktioniert Abschreckung sollen doch alle mal sehen wie es ist im Auto zu verbrennen oder wie es ist wen alle glietmaßen durch kälte absterben.aber krieg so darzustellen als wär peng und tot ist so ein Schwachsinn.genau diese Verharmlosung macht doch alles nur schlimmer.
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19.12.2013 00:34 Uhr von Mauzen
 
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Wunderbar viele Leute, die nicht verstehen, warum es keinen Sinn macht, Spiele mit mehr Gewalt vollzupacken, um die Leute "aufzuklären".
Klar ist die Berichterstattung über Krieg und co im Fernsehen Müll. Aber wer sich nur im TV informiert ist selber Schuld. Das Internet ist voll mit alternativen Informationsquellen, wenn man will, kann man sich da auch als Video angucken, wie die FSA in Syrien herummetzelt. Klar haben Spiele eine gewisse "Macht" was das angeht, aber fiktive Gewaltszenarios bringen die Spieler doch kein Stück weiter, besonders, wenns sie ihnen über Spiele "aufgezwungen" werden. Das kann genau so gut auch wieder fürs Gegenteil missbraucht werden.

Die Idee ist übrigens auch nichts neues. "Ungeschönte" Spiele was die Gewaltdarstellung angeht gibt es schon eine ganze Weile. Siehe z.b. Postal 2, was für seine Zeit wohl die realistischste Gewaltdarstellung hatte, die technisch möglich war. Heute lacht man zwar darüber, was ist also los, wenn solche Spiele uns an die echte Gewalt gewöhnen? Wenn es nicht mehr abstossend ist, wenn jemandem das Gehirn aus den Augenhöhlen fliegt, würde das die Menschen doch irgendwie ziemlich abstumpfen.

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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19.12.2013 01:54 Uhr von Schaumschlaeger
 
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Wer soll denn dann noch freiwillig zum Bund gehen, wenn allgemein bekannt wird, dass nicht jeder, der im Krieg über den Jordan geht, heroisch einen letzten Satz zu seinen Kameraden sagen kann und anschließend gut erkennbar eingekistet in die Heimat geschickt wird?

Edit:

@Mauzen
Mal angenommen du bist kein Troll:

Ok ich geb auf. Wenn du Postal 2 für realistisch hälst ist es wohl besser, wenn du keine realistischeren Spiele bekommst.

[ nachträglich editiert von Schaumschlaeger ]
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19.12.2013 06:58 Uhr von Gribbel
 
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Im hiesigen Regime unvorstellbar. Vereinheitlichte Medien, desinformation, Volksverrat durch Politiker (Porfalla als bestes Beispiel) und das beste zum Schluss: Zensur.
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19.12.2013 08:33 Uhr von mort76
 
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Mauzen,
weder die Stalinisten noch die Nazis oder die roten Khmer brauchten die Hilfe von "abstumpfenden Computerspielen", um ihre Anhänger zu befähigen, "jemandem das Hirn aus den Augenhöhlen fliegen zu lassen".
Wenn ich -alle Jahre mal wieder- sowas wie HalfLife spiele, nimmt MIR das jedenfalls jede Lust, an sowas im RL mal teilnehmen zu dürfen- ohne Savegame.
Man stirbt doch recht oft in solchen Spielen...ich finde das ernüchternd.

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