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Berlin: Drei Jugendliche wollten 45-Jährigen "abziehen" - Er erstach einen Angreifer

Weil der 20-jährige Maurerlehrling Benjamin J. aus Berlin-Reinickendorf im Februar dieses Jahres mit zwei seiner Freunde in den "Soda"-Klub wollte, die Jungs aber kein Geld dafür hatten, beschlossen sie einen Passanten "abzuziehen". Zufällig lief ihnen da der 45-jährige Gerhard P. über den Weg.

Zusammen mit seinem 18-jährigen Freund Maximilian H. umzingelt Benjamin J. den 45-Jährigen, sie fordern von ihm Geld und seinen MP3-Player. "Ich habe nichts, lasst mich zufrieden", ruft Gerhard P., doch die jungen Männer wollen nicht aufgeben und zerren an dem 45-Jährigen und bedrängen ihn immer mehr.

Doch Gerhard P. führt aus Sicherheitsgründen immer ein Messer mit sich, so sticht er zu und verletzt den 18-jährigen Maximilian tödlich. Bis heute macht er sich deshalb Vorwürfe und leidet an Depressionen. Benjamin J. muss wegen räuberischer Erpressung vierzig Freizeitarbeitsstunden leisten.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Jugendliche, Angreifer
Quelle: www.bild.de

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54 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2013 10:17 Uhr von blade31
 
+188 | -37
 
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Weil es Deutsche Täter sind kann man ja nicht oft genug die Namen erwähnen....

Das sieht echt lächerlich aus
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18.12.2013 10:29 Uhr von CrazyWolf1981
 
+138 | -4
 
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Zum Glück hat es den richtigen Erwischt. Ich sehe das als Notwehr, denn man weiß ja wie solche Typen sind wenn sie nicht bekommen was sie wollen. Und sich erst wehren wenn man ein Messer im Rücken hat hilft auch nicht. Ich hoffe er bekommt dafür keine Strafe.
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18.12.2013 10:30 Uhr von Kamimaze
 
+17 | -3
 
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Das mit dem "Angreife" in der Überschrift hab ich glaub ich nicht so eingeliefert, Korrekturauftrag ging bereits an die Checker - sorry... ;)
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18.12.2013 10:30 Uhr von dagi
 
+66 | -25
 
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jawohl, nur noch bewaffnet aus dem haus gehen, das haben uns die zuwanderung und grenzöffnungen gelernt !! bravo gerhard!
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18.12.2013 10:33 Uhr von grotesK
 
+77 | -2
 
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Ich hoffe, daß er sich von seinen Depressionen so gut als möglich erholt. Er hat den Umständen entsprechend richtig gehandelt, denn die Schuld tragen andere. Einer hat es bitter bezahlt und der andere kommt mit lächerlichen 40 Stunden weg. DER sollte Depressionen haben, denn an seinen Händen klebt das Blut seines Komplizen/Freundes.
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18.12.2013 10:33 Uhr von Kamimaze
 
+19 | -26
 
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@dagi

> "jawohl, nur noch bewaffnet aus dem haus gehen, das haben uns die zuwanderung und grenzöffnungen gelernt !!"

Ah ja..., und wir haben dabei offenbar die deutsche Sprache verlernt, nicht wahr, dagi...??? ;)
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18.12.2013 10:42 Uhr von Hirnfurz
 
+46 | -2
 
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Traurig, dass man in bestimmten Gegenden wohl nur noch mit dem Messer aus dem Haus kann.

Wie mans macht, wäre es nicht richtig gewesen: Vielleicht halbtot geschlagen und bis ans Lebensende Depressionen, weil man nur noch eingeschränkt funktionert, körperlich und seelisch, oder Depressionen, weil man einen abgestochen hat, der mit sowas hätte rechnen müssen.

Ich finde, der Mann hat richtig gehandelt. Es war Notwehr, weil er um Leib und Leben fürchtete und zuvor noch gesagt hatte, dass man ihn in Ruhe lassen soll. Ausserdem war es sicher keine Absicht, den Angreifer tödlich zu verletzen, sondern einfach dumm gelaufen.

PS: Das Strafmass von 40 Stunden ist ja mal lächerlich!
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18.12.2013 10:51 Uhr von cantstopfapping
 
+39 | -0
 
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Gut dass das Opfer nicht in den Knast muss. Kein Mitleid mit dem Täter.
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18.12.2013 10:52 Uhr von azru-ino
 
+18 | -48
 
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18.12.2013 10:55 Uhr von carpet1
 
+36 | -5
 
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Gut gelöst !

Ich finde, gerade in Deutschland ist das "Berufsrisiko" für Verbrecher zu gering. Wenn mehr Leute wie Gerhard rumlaufen würden, würden wir zumindest teilweise von diesem Dreck befreit werden. Keine teuren Knastaufenthalte, teure Rehabiliationsmaßnahmen, Wiederholungstäter und weitere Opfer.
Dem Mann kann man keine Vorwürfe machen. Immerhin hat er es zuerst versucht mit Worten zu regeln. Er wäre ja nicht der erste, der wegen ein paar Euros auf der Straße krepieren müsste.
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18.12.2013 11:08 Uhr von Kamimaze
 
+6 | -11
 
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@wok!

> "Na toll. Wenigstens einer weniger."

Was in der von mir verwendeten Quelle steht, aber nicht mehr in die News passte:

"Ist der Junge ins Messer gelaufen? Hat der Überfallene zugestochen? Für Gerhard P. sind beide Szenarien nur schwer zu ertragen. Seit Maximilian vor seinen Augen starb, leidet er unter Depressionen, kann nicht mehr arbeiten. Jeden Tag wirft er sich vor: „Hätte ich mich doch bloß ausrauben lassen. Dann würde der Junge noch leben.“ "
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18.12.2013 11:11 Uhr von Rechtschreiber
 
+32 | -7
 
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> Benjamin J. muss wegen räuberischer Erpressung vierzig Freizeitarbeitsstunden leisten.

Das ist alles? Dann hätte das Messer ruhig noch ein zweites Mal fliegen stechen dürfen.
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18.12.2013 11:23 Uhr von psycoman
 
+22 | -1
 
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"Abziehen" und "räuberische Erpressung". Also früher war so etwas ein Raub.

Mein Mitleid für den getöteten hält sich in Grenzen, denn er ist selbst schuld, hätte er nicht versucht den Mann auszurauben, würde er noch leben.

Zum Gück wurde das Überfallopfer frei gesprochen, weil klar Notwehr vorlag.
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18.12.2013 11:51 Uhr von ILoveXenuuu
 
+14 | -1
 
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Ich hoffe das der Mann seine Depressionen überwinden kann ...traurig : /

Btw kein Mitleid für die Täter...und dat der eine nur 40 stunden bekommen hat ....hammer
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18.12.2013 11:54 Uhr von Darkness2013
 
+9 | -1
 
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Wäre ich an seiner stelle könnte ich ruhiger schlafen, es ist auch egal welcher Nationalität die Täter angehören, die sind selber schuld.
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18.12.2013 12:09 Uhr von Sarkast
 
+8 | -5
 
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Wie wären die Kommentare hier wohl ausgefallen, wenn das Opfer nicht Gerhard, sondern Murat geheißen hätte?
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18.12.2013 12:10 Uhr von ILoveXenuuu
 
+15 | -1
 
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Dann würde der Staatsschutz ermitteln.Is doch klar ; )
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18.12.2013 12:15 Uhr von Xerces
 
+1 | -37
 
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18.12.2013 12:35 Uhr von lopad
 
+19 | -1
 
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Na hoffentlich überwindet er seine Depressionen.

Tragisch für die Eltern und sonstige Hinterbliebenen. Der kriminelle Bengel ist ansonsten aber kein Verlust.

Xerces
"Der Mann trägt lt. Meldung immer ein Messer bei sich. Warum? "

Vermutlich weil gerade in Großstädten wie Berlin solch Vorfälle zur Tagesordnung gehören?

"Ohne seine Bewaffnung wäre die Sache anders ausgegangen."

Wenn man von anderen Fälle ausgeht wäre er vermutlich tod oder lebenslang ein Pflegefall aufgrund seiner Verletzungen.

[ nachträglich editiert von lopad ]
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18.12.2013 12:39 Uhr von azru-ino
 
+9 | -9
 
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Jauchegrube, du bist krank.
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18.12.2013 12:39 Uhr von kr3
 
+19 | -1
 
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@Xerces
Es war KEINE Selbstjustiz sondern Notwehr. Er hat sich ja nicht an denen gerächt sondern direkt in der Situation gehandelt.
Ob man jetzt immer mit dem Messer aus dem Haus gehen sollte kann ich nicht sagen. In manchen Gegenden ist es vielleicht besser so.
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18.12.2013 12:46 Uhr von Xerces
 
+6 | -10
 
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@Jauchegrube:

"Es gibt auch Immigranten,
die bei Einreise zur "Integration" einen deutschklingenden Vornamen bekommen !!"

Besonders beliebt ist dabei wohl "Jauche".

Wo hast du das denn her?
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18.12.2013 12:49 Uhr von Xerces
 
+0 | -15
 
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18.12.2013 13:30 Uhr von Prachtmops
 
+11 | -3
 
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keiner regt sich darüber auf, das es deutsche täter waren, sondern es geht darum wie oft man die namen in der news untergebracht hat.
das deutsche sowas auch können ist doch normal.
trotzdem sind es eben nunmal meist nicht deutsche die sowas machen.

na egal, der täter hat seine gerechte strafe bekommen und das opfer soll sich mal keine vorwürfe machen.
er hat richtig gehandelt.
am ende wäre nämlich er derjenige gewesen der ins gras gebissen hätte.
aber einige hier scheinen sich wohl echt lieber umbringen zu lassen als sich zu wehren.

wenn 3 leute auf mich zugehen und mich bedrängen, dann muß ich damit rechnen das sie bis zum äußersten gehen.
also notwehr.
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18.12.2013 13:32 Uhr von yeah87
 
+3 | -1
 
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Naja wie viele werden von solchen jungen Leuten Überfallen.
Oft wird geprügelt ausgebraut und all das da es für die Jugendlichen wenn sie überhaupt erwischt auch so gut wie keine konsequentz gibt.

Viel schlimmer is wohl das jemand zur Sicherheit eine Waffe mit sich führt und in dem Fall hat er sich wohl auch damit prügel erspart.

Ich denke aber das er natürlich auch nicht den Tod einer Person wollte aber es ist so gesehen Notwehr.

Im großen und ganzen sollte es die Gedanken in einem hochrufen das da in Berlin was ganz und gar nicht stimmt.
Diese fälle treten einfach zu oft auf, in München sind solche Delikte so gut wie nie vorhanden.

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