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Kaiserslautern: Polizei kontrolliert Auto und findet Toten auf dem Beifahrersitz

Am Samstagmorgen fiel Polizisten die unsichere Fahrweise eines Autofahrers auf. Als die Beamten den 34-jährigen Mann stoppten und kontrollierten, entdeckten sie im Auto eine Leiche. Sie saß auf dem Beifahrersitz.

Der Fahrer wurde festgenommen. Bei der Autopsie des Toten wurde festgestellt, dass der Mann einem Kapitalverbrechen zum Opfer fiel.

Der Festgenommene sowie der Tote gehören dem US Militär an. Deshalb wurden sie der US-Gerichtsbarkeit übergeben.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Polizei, Auto, Toter, Kaiserslautern
Quelle: www.t-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2013 08:41 Uhr von Mecando
 
+7 | -0
 
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@jischling
Ich zitier mal Wiki:

"Kapitalverbrechen

Kapitalverbrechen ist ein historisch begründeter, mittlerweile nur noch umgangssprachlicher Begriff für eine besonders schwere, nach damaligem Recht mit dem Tode zu ahndende Straftat.
Mit Kapital im Sinne von Geld hat der Begriff nichts zu tun, er wird also nicht für Wirtschaftskriminalität verwendet.

Wortherkunft

Die Bezeichnung leitet sich vom lateinischen capitalis – deutsch: hauptsächlich; das Haupt, den Kopf (caput) betreffend – ab. Ein Kapitalverbrechen ist also per Wortbedeutung ein Haupt- oder Kopfverbrechen – eben eines, das den Kopf kosten kann und zur Dekapitation (Enthauptung) führt.

Heutige Verwendung

Da der Begriff Kapitalverbrechen in der heutigen Kriminalistik und Rechtswissenschaft nicht mehr verwendet wird, existiert keine klare Definition. Der Duden definiert ein Kapitalverbrechen als „schwere Straftat wie Mord, schwerer Raub o. Ä.“"
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18.12.2013 09:00 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -3
 
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> Der Festgenommene sowie der Tote gehören dem US Militär
> an. Deshalb wurden sie der US-Gerichtsbarkeit übergeben.

Gehts eigentlich noch? Wir sind hier in Deutschland! Hier gelten deutsche Gesetze! Und nur weil das Arschloch aus den USA kommt, heißt das noch lange nicht, dass ein anderer Maßstab angelegt werden darf! Darf ein Holländer in Deutschland jetzt bekifft autofahren? Darf ein Pole jetzt fleißig Polackenböller mitbringen? Darf ein Schweizer jetzt seine Armeewaffe auf dem Rücksitz transportieren?

Deutschland ist ein Land voll Liberalistenscheißern! Das kotzt einfach nurnoch an!
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18.12.2013 09:06 Uhr von blade31
 
+5 | -0
 
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@Rechtschreiber

es geht ja um Militär angehörige und die regeln das unter sich die haben eigene Strafverfolgungsbehörden. Noch nie NCIS gesehen?
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18.12.2013 09:24 Uhr von Mecando
 
+1 | -1
 
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@Rechtschreiber
Deiner Logik folgend könnte ich auch in das Land XYZ reisen, jemanden töten, und wieder schnell ab nach Deutschland. Sofern kein Auslieferungsabkommen bestünde, wäre ich fein raus. zumindest deiner Logik folgend.

Dem ist aber nicht so. Als deutscher Staatsbürger ist deutsches Recht für mich international gültig.
Ähnliches gibt es auch in anderen Ländern.

Warum sollte sich Deutschland also mit einem vermeintlichen Mord unter Staatsbürgern anderer Nationen beschäftigen, wenn dies deren Gerichtsbarkeit eh macht?
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18.12.2013 09:53 Uhr von Rechtschreiber
 
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@Mecando: Weil diese Straftaten auf deutschem Boden passiert sind, damit Deutschen Gesetzen unterliegen, und nach deutschem Recht geahndet gehören.

Deiner Logik folgend ist die massenhafte Spionage des NSA in Deutschland also legitim, weil es ja eine amerikanische Institution ist und damit amerikanisches Recht gilt.
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18.12.2013 10:01 Uhr von blade31
 
+3 | -0
 
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@Rechtschreiber

Soldaten der Streitkräfte der Vereinigten Staaten unterliegen einem besonderen Wehrstrafrecht, dem Uniform Code of Military Justice (UCMJ), woraus sich die Legitimation für eigenständige militärische Ermittlungsbehörden ergibt.
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18.12.2013 10:22 Uhr von Mecando
 
+1 | -0
 
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@Rechtschreiber
"Deiner Logik folgend ist die massenhafte Spionage des NSA in Deutschland also legitim, weil es ja eine amerikanische Institution ist und damit amerikanisches Recht gilt."

Dein logischer Verständnis scheint, zumindest in diesem Fall, gelinde gesagt für´n Arsch zu sein. Und deine Kenntnis bezüglich der Rechtslage(n) ebenfalls.

Bezogen auf mein Beispiel vom Vorpost: Sicher ist das Verbrechen, welches in Land XYZ begangen wurde auch im Land XYZ strafbar. Aber in dem Beispiel bin ich nun mal schon in Deutschland und damit den Behörden von Land XYZ nicht mehr zugänglich.
In dem Beispiel habe ich mich nach Gesetzen des Landes XYZ und der deutschen Gesetze (weil: deutscher Staatsbürger) strafbar gemacht.
Die meisten Gerichtsbarkeiten sehen aber eine doppelte Ahndung von Straftaten nicht vor, daher wird zumeist nur in einem Land bestraft oder sogar Strafen aufgeteilt.

Auf die News bezogen: Ob die vermeintliche Straftat auf deutschem Boden passiert ist, geht weder aus der News hervor, noch aus den Quellen. Ich bezweifle auch, dass dies nach derzeitigem Stand der Ermittlungen klar ist. Also schiebt Deutschland die Arbeit erstmal dem Staat zu, dem die beiden angehören.

Anders formuliert: Was sollen sich die deutschen Gerichte mit Dingen plagen die zwischen Ausländern ablaufen, wenn es dafür doch Abkommen gibt?
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18.12.2013 10:35 Uhr von Rechtschreiber
 
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@Mecando:

Wenn mein Rechtsverständnis fürn Arsch ist, dann erkläre mir mal folgende Urteile:

- Onkel eines Bekannten. Wegen Drogenschmuggeln auf den Philippinen zu 25 Jahren Haft verurteilt - nicht in Deutschland.
- Ami beißt Australier die Unterlippe ab: Verurteilt in Deutschland zu einer Bewährungsstrafe.

> Ob die vermeintliche Straftat auf deutschem Boden
> passiert ist, geht weder aus der News hervor, noch aus den
> Quellen.

Wenn die Polizei kontrolliert und den Typen festnimmt um ihn dann an die MP zu übergeben, gehe ich schon fast davon aus, dass es sich um deutschen Boden gehandelt hat.

> Uniform Code of Military Justice (UCMJ),

Na da bin ich aber beruhigt, dass sich der Ami selbst die Erlaubnis gegeben hat.
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18.12.2013 11:16 Uhr von Mecando
 
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"Wenn die Polizei kontrolliert und den Typen festnimmt um ihn dann an die MP zu übergeben, gehe ich schon fast davon aus, dass es sich um deutschen Boden gehandelt hat."

Du gehst davon aus. Das ist natürlich ein stichhaltiger Fakt. *facepalm*
Zum Glück wird hier zu Lande meist noch ermittelt und nicht nur ´davon ausgegangen´.

Die Zuständigkeiten auf exterritorialen Gebieten sind etwas komplizierter, Wiki hilft auch hier weiter.

"Onkel eines Bekannten. Wegen Drogenschmuggeln auf den Philippinen zu 25 Jahren Haft verurteilt - nicht in Deutschland."

Simpel: Er hat Gesetze eines anderen Landes missachtet und dieses Land ahndet dies nun. Wo ist das unverständlich?
Oder fragst du dich, wieso er nicht nach Deutschland überstellt wird und die deutsche Justiz dies ahndet? Naja, evtl. wollen das die Philippinen ja nicht und bestrafen lieber selbst. Und wenn es keine Abkommen gibt, dann kann Deutschland nicht mehr als bitten und verhandeln...
Zudem, nach deutschem Gesetz hat er sich dort auch strafbar gemacht, aber sollte er 25 Jahre auf den Philippinen absetzen so kann dies angerechnet werden und er muss wohl nicht nochmal in Haft. ;)

"Ami beißt Australier die Unterlippe ab: Verurteilt in Deutschland zu einer Bewährungsstrafe."
Wenn weder USA noch Australien sich mit so einem Schrott befassen wollen, und entsprechende Abkommen eine ´Abwälzung´ der Arbeit nicht hergeben, dann hat Deutschland die Möglichkeit selber zu ahnden.


Anmerkung: Der UCMJ ist grundsätzlich das selbe wie das deutsche Wehrstrafgesetz. Mit dem Problem der Zuständigkeit hat das nur sehr sehr wenig zu tun.
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18.12.2013 14:07 Uhr von yeah87
 
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Na is egal vor dem Us Militärgericht gibs keine 15 Jahre oder so ein Spaß.
Kapitalverbrechen zieht dort in vielen Staaten die Todesstrafe nach sich bei Glück bekommt er nur 100 Jahre
Der wird sich wünschen in Deutschland verurteilt zu werden vom deutschen Gericht.
Außerdem spart sich das Gericht damit Geld ein die man für schwere Verbrecher die Cannabis Konsumieren verwenden kann.

[ nachträglich editiert von yeah87 ]

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