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Amerikanische Wissenschaftlervereinigung boykottiert israelische Universitäten

Die amerikanische Wissenschaftlervereinigung ASA hat sich für einen Boykott von israelischen Universitäten entschieden.

Mit diesem Entschluss wollen sie gegen die Palästina-Politik Israels demonstrieren und handelten sich damit sofort Kritik ein.

Der Boykott sei ein Signal für "orwellschen Antisemitismus und moralischen Bankrott", so Ronald Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Israel, Universität, Boykott
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2013 19:57 Uhr von Lornsen
 
+7 | -10
 
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es geht doch!!!
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17.12.2013 20:26 Uhr von Patreo
 
+2 | -3
 
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Presseorgan ich glaube nicht.
Treffen könnte es unter anderem auch arabische Studenten, die in Israel studieren.
Aus meiner Sicht wäre ein sinnvollerer Boykott von Produkten aus besetzten Zonen oder umstrittenen Siedlungen.
So erkenne ich den Nährwert nicht völlig.
Soll damit Druck auf die Universitäten erfolgen, die nicht zwangsläufig etwas mit der Politik haben oder den Hardlinern in der israelischen Politik signalisiert werden, dass es auch Unbeteiligte trifft, wenn sie Scheiße bauen?
Letzteres kann man überdies wunderbar zwecks Stimmungsmache ausnutzen.


[ nachträglich editiert von Patreo ]
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17.12.2013 20:28 Uhr von azru-ino
 
+6 | -5
 
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Verdrehte Welt. Anscheinend ist es wohl rassistisch jemanden wegen seines Rassismus zu kritisieren...
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17.12.2013 20:40 Uhr von Patreo
 
+1 | -5
 
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,,Aha , ja wie sieht das mit einem Boykott von polnischen , tschechischen oder französischen Produkten aus den von ihnen besetzten Gebieten die zu Deutschland gehören aus ?"

Wenn du auf die Grenzen des Dritten Reiches, der Weimarer Republik oder des Kaiserreichs vor dem Beginn des 1. Weltkriegs anspielst, so wäre die Fortführung dieses Diskurses zweifelhafter Natur, als, dass für mich die jetzigen Grenzen der BRD verbindlich sind unabhängig von deinen scheinbar auf ideologischen Ansichten basierende Anmerkung zur deutschen Grenzbildung.

Desweiteren geht es hier nicht um Frankreich, Polen, Tschechien und am aller wenigsten Deutschland von damals, sondern um Israel von heute, wonach viele JETZIGE Siedlungen von der UN äußerst kritisch beurteilt werden.

Einen Boykott der Produkte aus diesen Gebieten könnte ich sogar nachvollziehen, weil in einigen Siedlungen tatsächlich nachweislich Menschen mit radikaler Gesinnung wohnen und es zu rassistisch motivierten Ausschreitungen gegen arabische Ethnien kommt.

Was aber haben direkt die Universitäten mit der Politik Israels zu tun?
Es geht hier ja scheinbar nicht, um die Boykottierung von bestimmten Fächern, die beispielsweise an der militärischen Aufrüstung maßgeblich beteiligt sind, sondern erstmal pauschal um Universitäten an sich.
Die Studenten sind doch nicht pauschal alle schuldig für die Vergehen der Regierung?


[ nachträglich editiert von Patreo ]
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17.12.2013 20:50 Uhr von Patreo
 
+3 | -8
 
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,,Aha , und wieso soll ein Staat anerkannt werden den es NIE gab"
Israel gibt es. Es entstehen neue Staaten.



Es gibt neue Staaten. Die entstehen und werden anerkannt.

Südsudan, Taiwan (auch nicht von allen anerkannt) und nicht zuletzt auch Palästina sind verhältnismäßig neue Staatsbildungen.
http://www.atanango.com/...

Hier hast du ne Liste von 10 ,,jüngeren" Staaten.


,,der keinerlei Identität besitzt "
Das ist deine Ansicht und spiegelt nicht die Realität wieder.
Wenn Israel aus deiner Sicht keine Identität besitzt, ist das deine Sache aber es ist falsch davon auszugehen, dass Bürger Israels keine israelische Identität besitzen und es Menschen gibt (nicht nur Juden, sondern auch Araber), die sich dem Staat verbunden fühlen.

,,und von dem vor dem Olympiamassaker in München kein Mensch je gehört hat"
Da Israel von der UN anerkannt ist als vollwertiger Staat auch vor 1972 ist es auch wieder deine realitätsferne Meinung, spiegelt aber nicht die tatsächlichen Umstände

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17.12.2013 21:10 Uhr von Patreo
 
+2 | -6
 
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,, wie ein "Palästinensische" Identität oder Sprache oder Kultur gibt es nicht"
Das zu behaupten ist entweder einfach nur Unwissen von dir oder rassistische Lüge.
Es gibt die klare Abgrenzung durch Religion, Riten, arabische Sprache (nicht die Hebräische), gemeinsame Geschichte und somit als einige Faktoren unter Vielen, die in einer bedeutenden Masse an Menschen ein enormes WIR GEFÜHL entstehen lässt und welches sich nach einem unabhängigen Staat sehnt, wie auch historisch von der UN angestrebten arabischen Staat.

,,Das sind Araber , wo zu einen weiteren Arabischen Staat ?"
Das hast du auch nicht zu bestimmen, wie viele ARABISCHE STAATEN die Welt zu haben hat oder nicht:-).

Es ist der Wunsch einer äußerst großen Gemeinschaft unabhängig zu sein. Dieser wurde international anerkannt. Was du als Außenstehender darüber denken magst, ist deine Sache.
Sie ist aber wenig von Bedeutung:-)

,,Wo fängt für dich die Rechtmässigkeit an und wo hört sie auf. Bestimmtst DU jetzt wie Länder entstehen dürfen und wie nicht ?"

Nein tue ich nicht. Habe ich auch nie behauptet.

Ich konstatiere aber die gegebenen Umstände basierend auf internationalen Verträgen, welche verschiedene Staaten untereinander getroffen haben.
Für mich als Bürger der BRD, welches Mitglied der UN ist, sind diese Verträge zwangsläufig bindend, welche die BRD als UN Mitglied akzeptiert.

Es gibt so etwas wie Völkerrecht und internationales Recht. Nur weil dein Kenntnisstand dafür nicht ausreicht, bedeutet es aber nicht, dass dies nicht dennoch international auf einer gewissen Ebene dennoch bindend ist.

,,Nur weil irgendein Engländer nach dem Zerfall des osmanischen Reichs auf eine Karte irgendwelche Striche gezogen hat heisst es noch lange das diese auf ewig gültig sind."
Nein bedeutet es nicht. Es war nicht ,,irgendein Engländer":-) Check your facts, Sir. Deswegen gibt es internationale Verträge, die die Souveränität von Staaten festlegen, akzeptieren und schützen.

Andernfalls könnten bei Staaten einfach nur noch das Recht des Stärkeren gelten.

Auch deswegen ist unter anderem die Conch Republik in Florida kein Staat und Luxenburg oder Andorra schon.

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17.12.2013 21:55 Uhr von Herribert_King
 
+3 | -5
 
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17.12.2013 20:12 Uhr von Halma und @azru

Ein Boycott Israels ist keine Kritik mehr, sondern Antisemitismus, weil diese ASA (gerade mal 5.000 Mitglieder) NUR Israel boycottiert, obwohl es viel schlimmere Staaten gibt (NK, Iran, Suda, Kuba, China etc). Und dann ist das nämlich messen mit zweierlei Maß. DAS nennt man dann Antisemitismus. Einleuchtend oder? ;)

http://www.youtube.com/...

schönes video dazu ;)
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17.12.2013 22:06 Uhr von Patreo
 
+0 | -2
 
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Herribert wie gesagt ich könnte nachvollziehen, wenn bestimmte Institutionen boykottiert werden die maßgeblich beteiligt sind könnte ich mir unter einem gewissen pazifistischen Aspekt sogar vorstellen.
Somit wäre beispielsweise ein Boykott von von der UN als umstritten angesehenen Siedlungen nachvollziehbar.
Aber warum die Universitäten an sich, die überdies multikulturell sind.


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17.12.2013 22:09 Uhr von Herribert_King
 
+2 | -3
 
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@patreo

just a joke, aber nur um zu verdeutlichen das ich von Pazifismus grundsätzlich nix halte:

Diskutieren mit pazifistischen Israelkritikern

1. Fragen, ob militärische Reaktionen auf Terrorangriffe angemessen sein können.
2. Fällt in der Antwort das Wort “Gewaltspriale” oder “Eskalation”: Sofort Ohrfeige!
3. Im Fall physischer Gegenwehr: Erklären, dass solches Benehmen die Fronten nur verhärtet.
4. Erneute Ohrfeige.
5. Wiederhole 4. und 3. bis zur Einsicht.
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18.12.2013 01:01 Uhr von fakusaman
 
+0 | -3
 
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Leider kann und darf man auf diesem planeten namens erde nichts gegen die juden sagen ...
deshalb sooooory ich denke mein teil....das reicht mir...
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18.12.2013 01:38 Uhr von xarxes
 
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Also Antisemitismus ist das bestimmt nicht.
Würden die jetzt wirklich nur gegen Juden boykottieren, dann ja, aber zu Israel gehören nun einmal Juden, Araber, Christen etc. und spätestens jetzt sollte jedem klar werden, dass die Aktion aus politischen Gründen entstanden ist.

Und Presseorgan hat schon recht, auch wenn ihr es momentan vielleicht falsch auffasst.
Palästina hat nie als autonome Einheit existiert und "deren" Kultur, ist die Kultur von vielen arabischen Ländern und nicht eine, die sich die Palästiner aufgebaut haben. Ebenfalls gibt es dort keine eigene Sprache (Die sprechen Arabisch).
Auch nach dem Ende des jüdischen Staates und vor der britischen Herrschaft war Palästina lediglich eine Verwaltungsgrenze und kein Staat.
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18.12.2013 09:18 Uhr von Patreo
 
+0 | -3
 
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Xarxes

,,"deren" Kultur, ist die Kultur von vielen arabischen Ländern und nicht eine"


Das Land Eritrea besteht seit Anfang der 90er, hat neun verschiedene ethnische Gruppen und auch somit neun verschiedene Nationalsprachen.
Also scheint dies scheinbar kein Ausschlusskriterium für Unabhängigkeit zu sein

Palau (existiert seit 1994) hat 7 Ethnien.

Kosovo seit 2008 existierend hat ebenfalls 9 verschiedene Ethnien 10 wenn man bei den Roma die Ursprünge dazuzählt.
Dennoch hat Kosovo sowas wie eine Kultur.
Kinder in den Schulen lernen die Geschichte Kosovos, feiern Nationalfeiertage, Erwachsene wählen Volksvertreter und zahlen Steuern, halten sich an die dortigen Gesetze.


Xarxes Presseorgan argumentiert ohne Sinn und vor allem ohne Kenntnisse.
Für ihn haben Palästinenser keine Kultur, also haben scheinbar Palästinenser keine Kultur.
Was rassistische Idiotie ist, denn natürlich haben sie diese durch Musik, Literatur, Malerei, gemeinsame Geschichte, gemeinsame Traditionen, Feste, ein Gemeinschaftsgefühl zu dieser Gruppe über Geburt und Identität zu gehören.

Letzen Punkt streitet ja Presseorgan auch wieder ohne Verstand wie ein Kleinkind den Israelis ab, weil er meint in Israel gäbe es keine Identität, was auch nicht zu beweisender Schwachsinn ist.


,, "deren" Kultur, ist die Kultur von vielen arabischen Ländern und nicht eine"
Diese Vielen verstehen sich aber als Palästinenser.
Wenn du von unterschiedlichen Einflüssen sprichst, so gibt es die in Deutschland auch: Wir feiern als Deutsche Halloween hier (eine amerikanisierte Version), wir haben Anglizismen, wir nutzen arabische Ziffern und lateinische Lettern.
Wir haben Menschen mit polnischem, türkischem, russischem und belgischem Migrationshintergrund, die sich dennoch als DEUTSCHE sehen.
Diese Pluralität ist durchaus nicht ungewöhnlich und ist seltsamerweise bei anderen Ländern kein Ausschlusskriterium.
Fast alle afrikanischen Staaten haben mehrere Ethnien, Indonesien oder Phillipinen besitzten dutzende.

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18.12.2013 12:23 Uhr von Herribert_King
 
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18.12.2013 01:38 Uhr von xarxes

Dir ist schon klar, dass israel (trotz seiner Minderheiten) per definition der jüdische (!) Staat ist?!

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