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Sydney: Rechtsstreit um Schaf in seinem Garten machte Mann arm

Ein in Melbourne lebender Vietnamese hatte sich vor mehr als sechs Jahren ein Schaf gekauft. Es sollte sich in seinem Garten und rings um seine Werkstatt dem Rasen widmen, um Zeit und Geld des Besitzers zu sparen. Immerhin hatte das Schaf umgerechnet nur 42 Euro gekostet.

Die Behörden machten dem Schafhalter jedoch Probleme und stellten ihm seit 2007 ständig Bußgeldbescheide zu. Das Tier hätte zu wenig Fläche und Auslauf, was gegen die Viehzucht verstöße. Der Vietnamese widersprach damit, dass es sich um ein Haustier handle, es sei also kein Vieh.

Ein zuletzt im Rechtsstreit ergangenes Urteil beim Obersten Gerichtshof in Canberra verweigerte dem Beklagten nun eine Revision. Der Fall gelte damit als abgeschlossen. Inzwischen hatte der arbeitslose Automechaniker Gerichts- und Prozesskosten in Höhe von 140.000 Euro angehäuft. Ihm droht nun der Bankrott.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Garten, Schaf, Rechtsstreit, Sydney
Quelle: www.tz.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2013 17:16 Uhr von Rammar
 
+2 | -5
 
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mal ein bsp aus der deutschen tierschutz

http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/...

wer keine lust hat zu lesen:

schafe dürfen nicht allein und nicht in wohnungen gehalten werden
denke mal bei den amis ist es ähnlich... man darf ja auch keine pferde in der badewanne halten! ;)
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17.12.2013 17:23 Uhr von DelphiKing
 
+3 | -0
 
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Die Überschrift sollte eher lauten "Sturheit und nicht artgerechte Tierhaltung machte Mann arm"…
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17.12.2013 17:27 Uhr von jschling
 
+2 | -0
 
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was soll man dazu sagen ? andere Länder, andere Sitten *g*
also irgendwie muss der Vietnamese doch nicht ganz frisch sein, wenn er tatsächlich so eine Summe hat auflaufen lassen für sein Schaf
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18.12.2013 08:32 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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@jchling ....

Ich denke da jetzt mal für den Kläger, also für den Vietnamesen. Das Gericht hätte vorher mal seine finanziellen Mittel in Augenschein nehmen sollen und ihm, dann keine Revision gestatten sollen, als sein Geld alle war.
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18.12.2013 09:23 Uhr von Koehler08
 
+2 | -1
 
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Immer diese Doppelmoral! Ich denke dem Schaf ging es besser als vielen seiner Art/Leidensgenossen die in der Massentierhaltung in Ställen ohne Tageslicht dicht an dicht stehen und darauf warten irgendwann geschlachtet zu werden. Aber da kräht wieder kein Hahn nach.....

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