17.12.13 13:14 Uhr
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Jemen: Parlament verabschiedet Gesetz gegen US-Drohneneinsätze

Das jemenitische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, welches den USA den Einsatz von Drohnen im Jemen verbietet.

Das Parlament möchte mit dem Gesetz nach eigenen Angaben "alle Bürger vor Angriffen zu schützen" und die Souveränität der Lufthoheit Jemens wieder herstellen.

Hintergrund ist der Beschuss einer US-Drohne auf eine Hochzeitsgesellschaft vor einigen Tagen, bei der 17 Menschen ums Leben kamen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Gesetz, Parlament, Drohne, Jemen
Quelle: www.taz.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2013 13:30 Uhr von Boron2011
 
+8 | -2
 
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Wie war das doch gleich?

News vom 13.12.2013: Jemen: Irrtümlicher US-Drohnenangriff traf Hochzeitsgesellschaft und fordert viele Tote

ElChefos Kommentar:
----------------------------
Schade ist, das wieder mal ausschliesslich auf die Rolle der Amerikaner verwiesen wird, nicht aber darauf, das sie auf Einladung der jemenitischen Regierung zur Unterstützung ihrer Streitkräfte im Land sind. Ebenfalls fehlt der Hinweis, wer die Ziele für die amerikanischen Drohnen markiert. Aber das würde ja am Ende bedeuten, das Jemeniten da Fehler gemacht hätten.

Wenn die jemenitische Regierung nun sogar ein Gesetz dagegen verabschiedet, kann die ganze Aktion nicht auf Wunsch und Einladung der Regierung geschehen sein. Ansonsten fordere ich dich auf, deine Aussagen zu untermauern und seriöse Quellen hierfür zu liefern.
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17.12.2013 13:40 Uhr von maki
 
+1 | -3
 
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:-DDDDDDDDDDD
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17.12.2013 13:47 Uhr von usambara
 
+4 | -3
 
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das hört man auch aus den Mündern pakistanischer, afghanischer, somalischer Politiker.
Nur eine Frage der Höhe des Schmiergeldes.
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17.12.2013 16:48 Uhr von Perisecor
 
+0 | -7
 
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Tjo, erst die Jagd auf Terroristen an andere Nationen outsourcen und wenn dann etwas schief geht, ganz empört tun.


Boron2011 hat das System noch nicht verstanden - und maki ist wohl mal wieder im roten Volldelirium.
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17.12.2013 21:07 Uhr von ElChefo
 
+0 | -6
 
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Boron

Es ist ja durchaus schmeichelhaft, das meine Kommentare hängen bleiben. Kommen wir mal zum Eingemachten, den Spass gönne ich mir:

- 2010:

"The far-reaching U.S. role could prove politically challenging for Yemen´s president, Ali Abdullah Saleh, who must balance his desire for American support against the possibility of a backlash by tribal, political and religious groups whose members resent what they see as U.S. interference in Yemen."

"A Yemeni official briefed on security matters said Tuesday that the two countries maintained a "steadfast cooperation in combating AQAP, but there are clear limits to the U.S. involvement on the ground. Information sharing has been a key in carrying out recent successful counterterrorism operations.""
http://www.washingtonpost.com/...

-2011

“The American aid is very limited,” said Gen. Yahya Saleh, a nephew of the president, who heads Yemen’s U.S.-trained counterterrorism units and its powerful Central Security Forces. “Unfortunately, the American side has been paying more attention to the political situation than fighting terrorism.”
http://articles.washingtonpost.com/...
(Anmerkung: Zu diesem Zeitpunkt wurde JSOC- und CIA-Personal kurzzeitig abgezogen, da sich ein Einsatz des jemenitischen Militärs gegen die Revolution abzeichnete.)

- 2012

"Once the U.S. forces arrived, however, Hadi was more willing than Saleh to let the Americans work directly with Yemeni military forces outside the capital, Sana, officials said."

"The AP’s Yemen correspondent first reported Tuesday that U.S. special operations forces were assisting Yemeni military forces, citing Yemeni military officials."
http://latimesblogs.latimes.com/...

...so, und jetzt nochmal von Vorne:
Die Amerikaner sind "einfach so" da? Nicht etwa, weil die jemenitische Regierung es so wünscht, weil ihr bewusst ist, keine Kontrolle mehr ausserhalb von Sanaa zu üben?

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