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Insel-Streit mit China: Japan verlässt verfassungsmäßigen Pazifismus

Japans Premierminister Shinzo Abe will sein Land wieder stärker militarisieren und führt damit eine Abkehr seiner pazifistischen Haltung durch. Hintergrund ist die Angst vor China und der gerade eskalierende Insel-Streit im ostchinesischen Meer.

Nachdem Japan seine Militärausgaben in den letzten zehn Jahren zurückgefahren hatte, will Abe in den nächsten fünf Jahren wieder 2,8 Prozent mehr ausgeben. Von den 170 Milliarden Euro Militäretat profitieren vor allem US-Rüstungskonzerne wie Boeing und Lockheed Martin.

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs schrieb Japan in seine Verfassung, sich nicht mehr an Kriegen zu beteiligen und keine Armee und Marine mehr aufzubauen. Ministerpräsident Abe versucht nun eine Verfassungsänderung herbeizuführen, die Militäreinsätze wieder erlaubt.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Japan, Streit, Insel, Verfassung
Quelle: www.n24.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2013 10:37 Uhr von Perisecor
 
+9 | -7
 
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Das aggressive Vorgehen der VR China gegenüber seinen Nachbarstaaten führt nicht nur in Japan zu erhöhten Verteidigungsausgaben, sondern u.a. auch in Südkorea, Vietnam und Indien.
Dass Russland den absoluten Großteil seine kampfkräftigsten Verbände seit dem Ende des Kalten Krieges im Osten des Landes stationiert hat, ist ebenfalls kein Zufall.
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17.12.2013 10:46 Uhr von omar
 
+5 | -1
 
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Seit der Atombombe ist das Ganze doch witzlos.
Nur mal angenommen sie könnten den Chinesen militärisch Paroli bieten => Ein paar Atombomben und Japan ist Geschichte. Ein Konflikt ist hier also auf militärische Weise nicht zu gewinnen.
Wieso also Geld investieren, wenn es eigentlich Verschwendung ist?
Die sollten die Inseln viel lieber unter UN-Mandat stellen, und dann Nutzungsrechte von der UN pachten. Die UN könnte die Einnahmen sinnvoll nutzen, und Japan, Korea und China würden friedlich die Region gemeinsam nutzen.
Aber keiner will teilen... scheiss Egoismus.

[ nachträglich editiert von omar ]
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17.12.2013 11:06 Uhr von maki
 
+0 | -4
 
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"Wieso also Geld investieren, wenn es eigentlich Verschwendung ist?"

Weil das Ami es angesagt hat, um seinem MIK zu Gewinn zu verhelfen.
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17.12.2013 11:17 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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...ist schon witzig, das sich Japan das vorwerfen lassen muss. Scheinbar sollen die sich lieber alles gefallen lassen, inklusive der völkerrechtswidrigen Annektierung ihres Staatsgebietes durch "grössere Fische".

...ist ja nun auch nicht so, das China ausschliesslich japanische Interessen verletzt. Dasselbe gilt auch für Vietnam, Taiwan, Korea und so weiter.
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17.12.2013 11:41 Uhr von Perisecor
 
+4 | -4
 
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@ omar

Die VR China ist für einen nuklear Krieg die nächsten 10-30 Jahre nicht gerüstet, da es an geeigneten Zweitschlagfähigkeiten und umfangreichen Erstschlagfähigkeiten mangelt.

Dazu kommen zwei Dinge:
1) Eine High-Tech-Nation wie Japan (oder aber auch Deutschland) kann innerhalb von 1-3 Monaten Nuklearwaffen herstellen.
2) Die USA halten ihre Verbündeten unter dem nuklearen Regenschirm, Japan ist also de facto jetzt schon eine massiv größere Nuklearmacht als es die VR China jemals sein wird.



Warum sollte Japan außerdem Inseln teilen, die ihm völkerrechtlich unbestritten gehören?
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17.12.2013 11:44 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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@ Chocobo77

Irrelevant für den aktuellen Konflikt.

Des Weiteren habe die USA Japan verziehen und das damalige (echte) China sitzt nun auf Taiwan und wird von der VR China seit Jahrzehnten quasi auf Tagesbasis massiv bedroht.


Dass du aber offensichtlich nicht mal weißt, dass die VR China hier der alleinige Aggressor ist, rundet das Bild nur ab.


@ maki

Tja, im Gegensatz zu deinen Helden hat das Militär im Westen die Staaten nicht endgültig ruiniert.

Einen Nachteil hat der westliche Kapitalismus aber natürlich: Typen wie du haben jetzt mehr als nur vier Stunden am Tag Heizung und Strom.

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