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Homberg/Efze: Schulverweigerer-Paar geht gegen Landgerichts-Urteil in Berufung

Seit 20 Jahren kämpft ein Elternpaar aus Homberg-Efze dafür, dass man seine Kinder auch zu Hause unterrichten kann. Das Amtsgericht Fritzlar hatte die Eltern zu jeweils 700 Euro Geldstrafe verurteilt, weil sie ihre drei schulpflichtigen Kinder nicht in die Schule schickten.

Nun scheiterte auch die Berufung vor dem Landgericht Kassel. Der Anwalt des Paares hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Der Fall geht jetzt vor das Oberlandesgericht Frankfurt.

Der Vater hatte sofort nach dem Urteil angekündigt, seine Kinder weiterhin in den eigenen vier Wänden zu unterrichten.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Urteil, Paar, Unterricht, Berufung
Quelle: www.arcor.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2013 12:49 Uhr von kleefisch
 
+13 | -4
 
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Die Eltern gehören doch bestimmt einer Sekte oder einer anderen weltfremden Glaubensgemeinschaft an.
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16.12.2013 13:18 Uhr von jeanny112
 
+7 | -10
 
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ganz ehrlich verstehe ich dieses Theater nicht, was seit so langer Zeit um diese Familie gemacht wird. Wenn doch ganz klar ist, das die Kinder eine gute Bildung erhalten und vernünftige Werte fürs Leben mit auf den Weg bekommen, dann ist doch alles ok. Komischerweise ist es in anderen Ländern dieser Welt möglich, die Kinder privat zu unterrichten, warum also nicht bei uns ? Diese Kinder genießen durch ihre Eltern offensichtlich eine sehr gute Ausbildung und sind wohl alle sehr intelligent, wo also liegt das Problem? Über dieses Thema sollte von Seiten der Verantwortlichen mal nachgedacht werden. Muss die Schulpflicht überhaupt sein, wenn es auch anders geht?
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16.12.2013 13:32 Uhr von Samsara
 
+12 | -1
 
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Bei den heutigen Zuständen an öffentlichen Schulen kann ich die Entscheidung, die Kinder daheim (selbst) zu unterrichten, vollkommen nachvollziehen, wobei das "Ein streng religiöses Schulverweigerer-Paar" aus der Quelle mir irgendwie doch ein Dorn im Auge ist.
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16.12.2013 13:51 Uhr von El_Caron
 
+9 | -2
 
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@jeanny112
Du meinst Länder, in denen die Hälfte der Bevölkerung glaubt, dass die Erde vor 6000 Jahren erschaffen wurde?
Andere Länder, in denen das erlaubt ist, sind das beste Beispiel, warum es das bei uns nicht ist.
Unser Schulsystem hat Macken, aber so mies ist es nicht, dass man derart dagegen stemmen müsste. Wer das macht, führt mehr im Schilde, sei das nun Abschottung von Sexualaufklärung, Abschottung von der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse o.ä.
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16.12.2013 14:32 Uhr von EIKATG
 
+3 | -2
 
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Erst mal ganz einfach gesagt, ich bin für die Schulpflicht!
Sicherlich ist unser heutiges Schulsystem nicht perfekt, und die Zustände an den öff. Schulen werden auch nicht unbedingt besser.
Allerdings halte ich den "Heimunterricht" für die noch schlechtere Wahl. Man kann eben nie wissen welches "verblendete" Wissen die Eltern den Kindern beibringen.
Bei "normalen" Leuten mag evtl. nichts dagegensprechen, nur kann man eben dies nicht nachprüfen. Und gerade wenn ich schon lese "streng religiös", gehen bei mir alle Warnlampen an.

Ich weiß auch nicht wo die Eltern sich darüber aufregen. Sie können ja mit Ihren Kindern dann den restlichen Nachmittag oder Abends weiterlernen.
Oder geht es nur darum das ggf. die Kinder keine andere Sichtweise auf bestimmte Dinge bekommen sollen?
Ich finde ja!
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16.12.2013 14:33 Uhr von raterZ
 
+2 | -2
 
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doch unser schulsystem ist sehr mies.. es ist eines der schlechtesten in europa. vielleicht sogar DAS schlechteste.
ich kann absolut verstehen, wenn man die kinder nicht auf schulen stecken will, wo ihre kreativität & lust am lernen vergeht, und wo statt echtes wissen nur auswendig lernen wichtig ist. ein schulsystem, wo nur die begabtesten von den schlechteren aussortiert werden sollen.

[ nachträglich editiert von raterZ ]
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16.12.2013 14:46 Uhr von maxyking
 
+2 | -2
 
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Keinen Schritt darf von der Schulpflicht abgewichen werden. Wir haben eine einigermaßen gute Allgemeinbildung in Deutschland weil es nicht erlaubt ist das jeder Wirrkopf seinen Kindern verbieten kann sich Wissen anzueignen.
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16.12.2013 14:48 Uhr von VT87
 
+3 | -0
 
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Ich finde man sollte seine Kinder privat unterrichten dürfen, aber es sollte regelmäßig (z.B. alle 3-6 Monate) eine Lernstandserhebung stattfinden, um zu sehen, ob die Eltern sich an den Lehrplan halten und das Kind auf dem gleichen Stand ist, wie ein Schulkind gleichen Alters, um ggf. den Wechsel ins Schulsystem zu ermöglichen.

[ nachträglich editiert von VT87 ]
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16.12.2013 17:12 Uhr von schlammungeheuer
 
+3 | -0
 
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@sManuela "Was viele vielleicht nicht wussten ist, dass die Schulpflicht von den Nazis eingeführt wurde. Man konnte es damals nicht dulden, dass Kinder nicht der NS Ideologie zugeführt wurden."
Blödsinn !
In Weima gab es auch schon die die Schulpflicht.
Vorher war es Ländersache und da war Sachsen 1835 das Letzte Land welches sie einführte.
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17.12.2013 07:21 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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Die Eltern könnten doch eine Privatschule gründen oder eine Stiftung für alternative Schulbildung vorantreiben. Es gibt bestimmt noch viel mehr Eltern mit ähnlichen Ansichten und Konkurrenz zur normalen Schulbildung wäre mal interessant.
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17.12.2013 09:10 Uhr von schlammungeheuer
 
+1 | -0
 
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@weimargg "Im ganzen Regierungsbezirk erhielten im Laufe des vergangenen Schuljahres 30 Eltern Bußgeldbescheide, wegen Schulschwänzens. Auch Andrea Kramer, als Schulrätin im städtischen Schulamt für die Hauptschulen in Münster zuständig, hat mitunter von diesem Instrument Gebrauch gemacht. Auf eigene Faust verlängerte Ferien kosten pro Elternteil, Kind und versäumten Schultag rund 80 Euro. Wer also glaubt, beim Urlaub durch einen Flugtermin jenseits der Sommerferien die Kosten zu senken, spart womöglich am falschen Ende. Drei Ferientage zusätzlich können für eine vierköpfige Familie somit über 1000 Euro an Geldstrafe kosten."
http://www.wn.de/...
Dagegen ist jetzt die 11 köpfige Familie bilig weck gekommen.

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