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Keilschrift auf Tontafel: War die Arche Noah kein Boot sondern eine Scheibe?

Ob es die Arche Noah wirklich gegeben hat, und wie sie aussah, ist immer noch ein Rätsel der Menschheit. Bisher ging man davon aus, dass sie ein riesiges Schiff mit spitzem Bug und einem normalen Heck war.

Allerdings wirft die Entzifferung der Keilschrift auf einer 3.700 Jahren alten Tontafel, die bereits in den 40er Jahren im Nahen Osten gefunden wurde, ein anderes Bild auf. Auf dieser Tontafel ist, laut dem Sprachexperte Dr. Irving Finkel, von einer Scheibe mit ungefähr 65 Meter Durchmesser die Rede.

Weiter wird von sechs Meter hohen Wänden und zwei Ebenen berichtet. Diese Ebenen sind für die verschiedenen Tiere in mehrere Abschnitte unterteilt. Die Keilschrift ließt sich, laut dem Experten, wie eine Bauanleitung.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Boot, Scheibe, Arche Noah, Keilschrift, Tontafel
Quelle: www.ancient-origins.net

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2013 09:25 Uhr von Hirnfurz
 
+11 | -10
 
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Und wer sagt, dass es wie ein Schiff mit Bug und Heck aussah? Wer sich ein bisschen mit der Bibel beschäftigt weiss, dass es ein Kasten war. Und eine Scheibe ist meiner Meinung nach auch flach wie ne Pizza und hat keine Ebenen mit Abteilen und Wänden...
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16.12.2013 09:48 Uhr von El_kritiko
 
+19 | -5
 
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Und da von jedem Tier nur ein Paar zugelassen worden ist, haben diese sich alle durch Inzest wieder vermehrt. Was dabei herauskommt sieht man an der Colt-Familie aus Australien.

Total Absurd die Idee von der Arche.
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16.12.2013 09:49 Uhr von Ruthle
 
+4 | -1
 
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auf diese Größe passen aber nicht viele Tiere drauf...?
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16.12.2013 10:05 Uhr von gugge01
 
+5 | -1
 
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Zuerst ein Kleiner Scherz: Die Transporter der Haunebu IV Klassen haben ungefähr 65 Meter Durchmesser (oder sollten zumindest diesen laut der alten Entwürfe von Onkel Heinz haben)
Aber wir gesagt das nur als Scherz.

Ernsthaft betrachtet bezweifele ich das die Grammatikalischen Feinheiten des alt sumerisch für nicht Muttersprachler wirklich verständlich ist.

Da kann „Scheibe“ und „Tafel“ im Sinne von flachem Körper durchaus gleich benannt sein.

Somit muss „Scheibe“ nicht wirklich rund bedeuten.
Der Bau einer Stabilen schwimmfähigen Runden Konstruktion mit 65 Metern Durchmesser wäre damals durchaus möglich gewesen. Allerdings wäre eine überdachte Ponton Konstruktion aus mehreren damaligen Schiffsrümpfen sinnvoller und stabiler gewesen.

Die intersande Frage ist ob die Text die wirklich spätere Biblische Arche beschreibt oder eine der anderen!
So wie die vielfältigen Ausführungen der „Götterwagen“ der Asiatischen Geschichtsschreibung
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16.12.2013 10:31 Uhr von brycer
 
+8 | -2
 
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@El_kritiko:
Glaubt man die Schöpfungsgeschichte der Bibel, dann ist die ganze Menscheit ein einziger, riesengroßer Inzuchtverein. ;-P
Absurditäten sind in der Bibel, wenn man sie wörtlich nehmen will, sehr weit verbreitet.

Achja, es waren Amateure die die Arche gebaut haben - Profis haben die Titanic erschaffen. ;-D
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16.12.2013 10:39 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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Ich verweise auf den alten Fehler: "Gott erschuf die Welt in 7 Tagen".
In Wirklichkeit heißt es aber Gott erschuf die Welt wie auf 7 Tontafeln berichtet wird (Tafeln mit Tagen verwechselt). Da die siebte Tafel jedoch kaputt und unlesbar war, wurde daraus, dass Gott am siebten Tage ruhte.
Also Vorsicht mit Übersetzungen.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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16.12.2013 10:59 Uhr von El_kritiko
 
+6 | -0
 
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@Hibbelig
Nicht zu vergessen ist die Überflutung des Mittelmeerraumes an sich. Dort gibt es jede Menge untergegangener Städte auf dem Meeresboden. Das war mal eine richtige Sintflut!

Interessanterweise gibt es auch im Golf von Mexiko untergegangene Städte - und nicht an Küstennähe, nein ziemlich weit rein ins offene Meer.
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16.12.2013 11:08 Uhr von Sarkast
 
+0 | -2
 
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Ach ja, Archäologie und Religion.....

Wenn man lange genug sucht, findet man demnächst auch den Fluxkompensator.
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16.12.2013 11:14 Uhr von maxyking