16.12.13 07:17 Uhr
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Verdi: Amazon-Streik wird ausgeweitet

Nachdem bereits die Amazon Logistik-Zentren in Bad Hersfeld und Leipzig bestreikt wurden, ist nun ebenfalls ein Streik für das Zentrum Graben angekündigt.

Hinzukommend wird eine solidarische Streikveranstaltung vor der Hauptzentrale von Amazon im amerikanischen Seattle stattfinden. Vor Ort wird auch eine deutsche Streikgruppe sein.

Vorgeworfen wird dem Unternehmen nach wie vor, dass die Löhne zu gering sind, die Arbeitsbelastung zu hoch ist und die Arbeitsverträge nicht unbefristet sind.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik, Amazon, Ankündigung, Verdi, Graben
Quelle: www.handelsblatt.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2013 07:47 Uhr von smart1985
 
+31 | -8
 
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Wenn man nicht zufrieden ist sollte man sich eine andere Arbeit suchen . Die bedingungen waren doch von anfang an klar.
Ausserdem für ungelernte Kräfte sind knapp 10€ genug + Schicht zu lagen km Geld nachtzuschlag ect ...

Entweder zu frieden sein oder Firma wechseln !
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16.12.2013 08:14 Uhr von Counterfeit
 
+1 | -2
 
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Mir recht, hab meine Geschenke :D
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16.12.2013 08:56 Uhr von brycer
 
+6 | -19
 
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16.12.2013 09:00 Uhr von Rechtschreiber
 
+22 | -5
 
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Die streiken so lange, bis Amazon nurnoch einen Geschäftssitz in Deutschland hat. Der Rest wird dann von Rumänen bewerkstelligt.
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16.12.2013 09:30 Uhr von Xaardas
 
+11 | -3
 
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Also ich kenne viele Menschen, die in ihren Berufen deutlich weniger verdienen und das Gelernt.
Klar haben Menschen Kosten die gedeckt werden wollen und wenn das in keinem Verhältnis zum Einkommen steht darf man sich auch gut und gerne dagegen wehren, aber Es gibt Branchen die deutlich schlechter bezahlen, und vielleicht sollte Verdi da doch bitte erstmal herangehen und für mehr Gleichheit sorgen.
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16.12.2013 09:30 Uhr von smart1985
 
+16 | -4
 
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Hmm ich bin 28 Jahre aber schon seit ich 16 bin voll am arbeiten.
Lebe in der Grenzregion zu den Niederlanden und habe destöfteren wenn ich eine befristete arbeit verloren habe rübergeschwenkt in den Logistik bereich in den Niederlanden.
Dort verdient man 9,5 € + Anfahrt und Gratis Kaffee .
Jetzt Verdien ich in einem hiesigen Elektrounternehmen 11.70
Auch das reicht nicht mit einer frau und 2 Kindern.

Aber streiken würde ich niemals deswegen.
Es geht mir mehr um das Prinzip , wieso sollte ich nach dem ich einen Arbeitsvertrag unterschrieben habe im nächsten moment streiken gehen wobei ich doch im Vorfeld das Gehalt kannte ?
Würde die stelle aber unbesetzt bleiben würde der AG irgendwann mehr Lohn drauf packen solange bis sich jemand findet der für das Geld bereit ist zu arbeiten.

Und wenn man in der eigenen Region nix findet dann kann man auch andere weit entfernte stellen bewerben und ggbfs antreten .
Dann zieht man eben 2-300 km um ist in anderen Ländern gang und gebe.

Aber hier in DE muss alles vor der Haustüre sein der beste Bäcker die Beste Kneipe und der Beste Arbeitgeber sollte auch nciht weiter entfernt sein als 30 min .

Anscheinend sind 1000 Menschen bereit für knapp 10 € bei Amazon zu arbeiten ist doch in Ordnung.
Falls das zuwenig ist könnten sie ja in Polen Spargel stechen gehen ?
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16.12.2013 10:17 Uhr von Yoshi_87
 
+0 | -0
 
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Wie gut das ich meine Weihnachtseinkäufe immer schon Anfang Dezember erledigt habe. :)
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16.12.2013 10:23 Uhr von brycer
 
+7 | -3
 
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@smart1985:
"Hmm ich bin 28 Jahre aber schon seit ich 16 bin voll am arbeiten..." <-- da habe ich dir also 20 Jahre voraus. ;-)

"...Würde die stelle aber unbesetzt bleiben würde der AG irgendwann mehr Lohn drauf packen solange bis sich jemand findet der für das Geld bereit ist zu arbeiten..." <-- Du kennst die Menschen wohl noch nicht gut genug. Es findet sich immer einer der denkt ´lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach."
Wie viele werden da wohl dabei sein, die vom Amt zu solchen Jobs gedrängt werden?
Nein, es sind nicht unbedingt freiwillige, die dort arbeiten - und das weiß Amazon (und viele anderen Arbeitgeber) und nutzt die Lage schamlos aus, indem sie Niedrigstlöhne zahlen.

"...Und wenn man in der eigenen Region nix findet dann kann man auch andere weit entfernte stellen bewerben und ggbfs antreten .
Dann zieht man eben 2-300 km um ist in anderen Ländern gang und gebe..." <-- Du hast Frau und Kinder - dein Verdienst reicht auch nicht aus - also arbeitet deine Frau auch.
Wo liegt nun der Fehler, wenn du wegen eines Jobs 300 Kilometer weg ziehen müsstest?
Richtig, deine Frau müsste ihren Job aufgeben und ´die Katze kommt auf den alten Füßen wieder auf.´ Gewonnen hast du dadurch also nichts - vielleicht sogar eher was verloren.

"...Arbeitgeber sollte auch nciht weiter entfernt sein als 30 min..." <-- Ja, weil Benzin oder auch Bahn natürlich soooo billig sind und es überhaupt keine Rolle spielt wieviel Kohle man von einem kleinen Berg noch fürs Pendeln ´wegschaufeln´ muss. ;-P
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16.12.2013 10:25 Uhr von Kamimaze
 
+5 | -14
 
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Kein Mensch braucht amazon, es gibt mehr als genug Geschäfte in der Stadt, die haben den Vorteil, dass man die Sachen vor Kauf richtig anfassen kann und auch sofort mitnehmen kann... :-))
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16.12.2013 10:32 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -9
 
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Das Zeug soll so billig wie möglich sein, Porto und eventuelle Rücksendung sollen ebenfalls billig sein oder sogar umsonst sein - und dann wundern sich alle, dass die Mitarbeiter schlecht bezahlt werden.
Billige Ware und hohe Löhne geht nicht gleichzeitig. Das Internet wird zur Lohn-Dumping-Maschine, wenn man nur beim Billigsten kauft.
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16.12.2013 10:40 Uhr von brycer
 
+5 | -0
 
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@Kamimaze:
Ums Brauchen geht es hier auch weniger. ;-)
Es ist für viel halt bequem sich in aller Ruhe die Waren daheim auf der Couch aussuchen zu können - zu bestellen und nur weiter auf der Couch warten zu müssen bis der Paketbote klingelt.
Man muss nicht von Geschäft zu Geschäft laufen um sich erst das 7-teilige Topfset, dann den Flachbildferseher und dann den neuen Jogginganzug zu besorgen. Bei Amazon bekommt man alles auf einmal. ;-)
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16.12.2013 10:43 Uhr von Maedy
 
+3 | -0
 
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*Vorgeworfen wird dem Unternehmen nach wie vor, dass die Löhne zu gering sind, die Arbeitsbelastung zu hoch ist und die Arbeitsverträge nicht unbefristet sind.*

...eigentlich müsste dann jeder 2. in der deutschen Arbeitswelt streiken...
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16.12.2013 10:55 Uhr von brycer
 
+6 | -1
 
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@ThomasHambrecht:
Vollkommen richtig!
Jeder will alles möglichst billig, am besten umsonst ;-P, haben. Auch die, die nicht unbedingt aufs Geld schauen müssten.
Also boomen solche Discounter wie Aldi, Lidl und Co.
Auch das Internet boomt, da man die Ware dort billiger anbieten kann. Man muss keinen Laden haben und viel Ausstellungsfläche und Beratungspersonal bezahlen.
Personalkosten sind aber der Kostenpunkt, der am liebsten gedrückt wird - also macht man es hier auch.
Klar steht man dann gut da, nach außen. Man ist billig ´wie die Sau´, aber keiner denkt daran auf welchen Rücken das ausgetragen wird.
Da fällt mir wieder die Geschichte von Wal-Mart ein (ich glaub die warens), die um Spenden für diejenigen ihrer Mitarbeiter gebeten haben, die sich von dem Lohn, denen ihnen der Milliarden-Umsatz-Konzern gezahlt hat, nicht einmal ein vernünftiges Thanks-Giving-Essen (Einmal im Jahr einen Truthahn!) leisten konnten.
Darauf dass sie selber ´in der Pflicht wären´, darauf kamen die dickbäuchigen Vorstände des Ladens natürlich nicht.
Da läuft gehörig was schief in unserer Welt. Das hat aber auch seine Gründe im immer stärker werdenden Egoismus jedes einzelnen.
´Soziales Denken? Was ist das? Wir sind unseren Aktionären verpflichtet und nebenbei noch selber unsere größten Aktinäre.´ :-P
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16.12.2013 11:11 Uhr von Kamimaze
 
+0 | -8
 
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@brycer

> "Man muss nicht von Geschäft zu Geschäft laufen um sich erst das 7-teilige Topfset, dann den Flachbildferseher"

Genau, weil ich mir ja mindestens wöchentlich ein 7-teiliges Topfset und einen neuen Flachbildferseher kaufe.

> "nur weiter auf der Couch warten zu müssen bis der Paketbote klingelt"

Tja, nur zu dumm, dass ich 40 Stunden die Woche arbeiten bin und daher fast immer, wenn Paketbote klingelt, ich nicht zu Hause bin. Dann gibt der´s meist beim Nachbarn ab, und wenn ich dann bein Nachbarn klingle, ist der dann gerade nicht da.
Ja, und dann passt oder gefällt das Zeug nicht, was der Versandhädler geschickt hat, dann packe ich das alles wieder ein und trabe zur nächsten Annahmestelle.

Nee nee du, die Zeit ist mir einfach zu schade, da ich ich doch lieber gleich in die City (10 Minuten mit der Straßenbahn oder von Arbeit 5 Minuten zu Fuß) und kauf´s mir gleich, was mir gefällt, ohne lästiges dem Paket Hinterhergerenne und Zurückgeschicke...
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16.12.2013 11:52 Uhr von Perisecor
 
+6 | -3
 
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@ Kamimaze

"...es gibt mehr als genug Geschäfte in der Stadt, die haben den Vorteil, dass man die Sachen vor Kauf richtig anfassen kann und auch sofort mitnehmen kann... ..."

Ich muss also in die Stadt stauen, einen der wenigen aber dafür teuren und engen Parkplätze suchen und dann, bei 30°C im Schatten oder bei -15°C und 30cm Schnee, von Geschäft zu Geschäft laufen - und mich mit der (nachvollziehbar) beschränkten Auswahl zufriedenstellen?



"Genau, weil ich mir ja mindestens wöchentlich ein 7-teiliges Topfset und einen neuen Flachbildferseher kaufe."

Das Problem hierbei ist, dass der örtliche Laden eben nicht alle 5500 verfügbaren Topfsets zum Anschauen und Anfassen hat. Nicht mal zum direkt kaufen. Es gibt, wenn überhaupt, ein paar Sets. Und die nimmt man - oder lässt es bleiben.



"Nee nee du, die Zeit ist mir einfach zu schade, da ich ich doch lieber gleich in die City (10 Minuten mit der Straßenbahn oder von Arbeit 5 Minuten zu Fuß) und kauf´s mir gleich, was mir gefällt, ohne lästiges dem Paket Hinterhergerenne und Zurückgeschicke..."

Meine Packstation und die nächste Pakteannahmestelle sind zu Fuß aber z.B. nur 3 Minuten entfernt. Und nun?
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16.12.2013 11:53 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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@ bryce

Wie hoch sollte denn deiner Meinung nach der Lohn für Picker und Packer bei Amazon sein?
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16.12.2013 11:57 Uhr von 4ZN
 
+6 | -1
 
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Schön wie beliebt sich Verdi mit solchen Aktionen vor Weihnachten bei der Bevölkerung macht. Streiken ist ja schön und gut, eventuell auch angebracht, aber der Zeitpunkt ist unpassend.

Hier wird versucht Druck auf Amazon auszuüben, mit der Annahme dass man wegen des Weihnachtsgeschäfts leichter einknickt. Damit spielt man aber mit der Zufriedenheit aller Kunden, die sicherlich nicht Amazon, sondern Verdi dafür verantwortlich machen, falls Amazon es drauf ankommen lässt.
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16.12.2013 19:33 Uhr von Stabi
 
+1 | -3
 
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Ein Streik außerhalb der Zeit, wo es dem Unternehmen am meisten GELD und AUFMERKSAMKEIT kostet, bringt nix. Die Streikenden von Amazon haben mein vollstes Verständnis.

Wer nicht für seine Rechte kämpft hat verloren...und lässt sich drangsalieren. In anderen Ländern ist das Streiken gang und gebe, nur hier ist der Deutsche Michel zu bequem seinen Arsch zu bewegen UM etwas zu bewegen!!

Ich schreibe das als jemand der die Streiks der Luftsicherheitsassistenten in NRW mit organisiert hat.
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16.12.2013 21:04 Uhr von evil1
 
+2 | -0
 
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an alle die hier über Amazon meckern. Ihr geht doch sicher gern zu Mediamarkt und co?
Schon mal nachgedacht, was die Verkäufer dort verdienen? Die Leute sind oft richtig mies bezahlt und müssen zumindest grundlegend über ihren Bereich bescheid wissen...
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17.12.2013 09:26 Uhr von Stabi
 
+0 | -3
 
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An alle die mir ein Minus gegeben haben: Ihr seit alles looser die sich aufgegeben haben!!!

Ihr werdet niemals dieses tolle Gefühl spüren wenn man was erreicht hat.

Ich jedenfalls freue mich wenn meine Kollegen und ich zusammen etwas bewegen. Der nächste Streik kommt auf jedenfall.....

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