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Sylt: Asklepios-Konzern will sich sechs Gynäkologen vom Steuerzahler bezahlen lassen

Der Asklepios-Konzern will die Sylter Geburtshilfe in der Nordseeklinik in Westerland umbauen. Der Konzern will sich von Gemeinde, Kreis und Land sechs Gynäkologen für eine neue Fachabteilung in der Nordseeklinik bezahlen lassen.

Asklepios will statt der bislang vorhandenen Belegabteilung für Geburtshilfe eine "Fachabteilung Geburtshilfe mit pädiatrischer Versorgung" einführen. Dies sei laut Asklepios der einzig gangbare Weg, um die Qualität der Geburtshilfe auf der Insel zu gewährleisten.

Zurzeit sei die Geburtshilfe mit nur einem Gynäkologen als Belegarzt nicht aufrecht zu erhalten und bringe das Sterblichkeitsrisiko für Säuglinge auf Sylt auf das Niveau von Armenien oder Kasachstan.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Konzern, Sylt, Steuerzahler, Gynäkologe, Asklepios, Geburtshilfe
Quelle: www.shz.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2013 19:51 Uhr von Borgir
 
+17 | -1
 
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Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen (klar, es wird die Qualität vorgeschoben, aber es geht nur um Geld): Es ist wettbewerbswidrig, wenn Asklepios die Haftpflichtversicherung für Beleg-Gynäkologen bezahlt. Aber es ist in Ordnung, wenn ein privater Konzern sechs Gynäkologen vom Land bezahlt bekommt. Man möge mir das bitte schlüssig erklären.
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15.12.2013 20:17 Uhr von Borgir
 
+10 | -1
 
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@BastB

Schwachsinn.

Davon abgesehen: Warum soll die Allgemeinheit für die Personalkosten eines so reichen Konzerns aufkommen?
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15.12.2013 23:40 Uhr von hxmbrsel
 
+3 | -1
 
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Warum sagt sich keiner von diesen Konzernen los?
Wenn genug Menschen nein sagen, dann müssen diese Geier sich wieder verpissen!
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16.12.2013 11:40 Uhr von BigMicky
 
+2 | -0
 
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für 21.000 bewohner und nen paar urlaubsgäste will man 6 gynäkologen einstellen und diese von steuergeldern bezahlen?
das ist doch wohl ein witz....
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16.12.2013 19:27 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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@BastB

mit der Privatisierung des Gesundheitswesens wurde der Versorgungsauftrag ganz klar an Private Unternehmen weitergegeben. Noch dazu hat Asklepios auf Sylt einen vertraglich festgeschriebenen Versorgungsauftrag für die Inselbevölkerung.

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