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Leipzig: "Die kürzeste U-Bahn der Welt" feierlich eröffnet

Nach fast elfjähriger Bauzeit ist am heutigen Samstag der Leipziger Citytunnel feierlich eröffnet worden. Er ist 5,3 Kilometer lang und verbindet den Leipziger Hauptbahnhof mit dem Bayerischen Bahnhof.

Jeder Meter des Tunnels kostete 300.000 Euro, insgesamt schlägt das Projekt damit mit Kosten in Höhe von 960 Millionen Euro zu Buche, ursprünglich war es mit 572 Millionen Euro veranschlagt worden.

"Ich habe das Projekt nicht wie andere zur Chefsache erklärt, ich habe es zur Chefsache gemacht", sagte Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) zur Eröffnung. Mit dem Tunnel geht ab morgen auch die neue S-Bahn Mitteldeutschland mit neuen Linien und 100 Stationen an den Start.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Leipzig, U-Bahn, Eröffnung
Quelle: www.sz-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2013 13:37 Uhr von Schmollschwund
 
+16 | -1
 
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Chefsache....natürlich ist Geld verschwenden Chefsache.
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14.12.2013 13:39 Uhr von SSBenni
 
+0 | -6
 
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Titel passt nicht zu der News

Minus
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14.12.2013 13:43 Uhr von Perisecor
 
+6 | -4
 
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@ benjaminx

Achso, gibt es in der Türkei mittlerweile die gleichen Lohn-, Umwelt-, Sicherheitsstandards etc. wie in Deutschland?
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14.12.2013 14:19 Uhr von Der_Korrigierer
 
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WIe kann ein so kurzer Tunnel SO exorbitant teuer sein? Wenn das 100 km Länge wären, verstünde ich es ja, aber so? Die Bohrmaschinen für solche Projekte existieren schon lange, da muss nicht erst eine neue entwickelt werden. Ist mir unbegreiflich...
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14.12.2013 14:47 Uhr von bigpapa
 
+6 | -1
 
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@Der_Korrigierer

Ganz einfach. Es geht nicht darum ein Loch unter der Erde quer durch zu treiben. Also einfach ein Tunnel zu machen.

Es geht darum das über den Tunnel einige Mio. Tonnen Material sind. Es ist ja ein City-Tunnel. Also einer der unter einer Stadt hergeht. Da sind oben große schwere Häuser. Straßen, etc. Nicht zu vergessen die Kanalisation und Leitungen etc.

Falls du schon mal U-Bahn gefahren bist, dann weiß du vielleicht wie tief du wirklich unter der Erde fährst. Glaub mir einfach, da war vorher eine Menge im Weg.


Hin und wieder ließt man das die Erde einfach weg sackt, und diverse Dinge da reinfallen. Also muss man bei einen solchen Projekt jede Menge Schutzmaßnahmen treffen.

Ich finde es nämlich irgendwie nicht chic wenn mir während ich mit der U-Bahn fahre plötzlich der Supermarkt der oben in auf der Straße ist, auf den Kopf fällt.

@Schmollschwund

Lies die Quelle. Da steht das die Kosten stabil blieben seit der Sven Morlok da Chef ist. Und ich finde im Zeiten eines "Flughafen Berlin" kann der Mann wirklich auf diese Leistung stolz sein. Besonders als Politiker.

Wieso aber 5.7 KM "Die kürzeste U-Bahn der Welt" sind, ist mir noch nicht so klar.

Gruß

BIGPAPA
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14.12.2013 14:49 Uhr von COB-Vyrus
 
+2 | -1
 
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"...insgesamt schlägt das Projekt damit mit Kosten in Höhe von 960 Millionen Euro zu Buche, ursprünglich war es mit 572 Millionen Euro veranschlagt worden."

Wie kann man sich um 400000000 Euro verrechnen bei 5 km?
Welche Leute werden für diese Projekte genommen?
Das ist aber immer so, siehe Berlin. Das kostet ja mittlerweile ja auch schon das Doppelte.
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14.12.2013 15:16 Uhr von Sonny61
 
+1 | -0
 
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"Tiefensee´s Rache" wurde heute schön gesoffen!
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14.12.2013 16:40 Uhr von c0rE
 
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@ german_Schlong

Was sollen wir denn hier im Osten mit Euren Nazis, euren Linken und vorallem euren Undeutschen? Die könnt Ihr mal schön behalten :P Noch ist es hier nicht annährend so schlimm mit den ganzen asozialen wie bei euch im Westen.


[ nachträglich editiert von c0rE ]
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14.12.2013 18:46 Uhr von Shagg1407
 
+0 | -0
 
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Die U-Bahn in karlsruhe wird noch kürzer und verschling Unmengen Geld. Mal davon abgesehe, das die Staudte eine reine Baustelle ist. Da kommt man mit dem Auto kaum noch durch
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14.12.2013 19:57 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Ob es die gleiche Chefsache gewesen wäre, wenn ihm sein Haus statt für 250.000 für 500.000 Euro gebaut worden wäre? Dann wäre es das eigene Geld gewesen. Hier nur Steuern, interessiert also keine Sau, dass es doppelt so teuer wurde. Wer rechnet nur immer die Kosten aus und verrechnet sich dermaßen heftig?
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14.12.2013 20:19 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
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@bigpapa_

Lies die Quelle. Da steht das die Kosten stabil blieben seit der Sven Morlok da Chef ist. Und ich finde im Zeiten eines "Flughafen Berlin" kann der Mann wirklich auf diese Leistung stolz sein. Besonders als Politiker.
---
Wo ist das Problem, wenn man doppelt so viel Geld zur Verfügung hatte als am Anfang eingeplant wurde?

Oder wie wär´s: BER kostet nicht 5 Milliarden, sondern jetzt 10. Wenn am Ende die Kosten stabil bleiben, ist dann alles OK?
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14.12.2013 20:40 Uhr von Werner_Otto
 
+1 | -0
 
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So recht verstehe ich Artikel und Kommentare nicht. Die dpa vermeldete, dass die Mitteldeutsche S-Bahn -zu der der Leipziger Citytunnel gehört- ein Streckennetz von 1555 Kilometern und eine Fläche von 5744 Quadratkilometern in Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen umfasst. In Zukunft könnte auch Hof in Bayern über das Mitteldeutsche S-Bahnnetz erreichbar sein.
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14.12.2013 21:30 Uhr von Schmollschwund
 
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Offiziell heißt es ja, dass mit diesem Projekt die Innenstadt belebt, und der Einzelhandel unterstützt werden soll.

Meiner Meinung nach geht´s mal wieder nur um Fördergelder. Hauptsache man kriegt sie und baut irgendwas. Je größer, desto mehr Leuchtturm.

Das Internet ist heute eine große Konkurenz für den Einzelhandel. Internet ist nicht schlimm, nur wenn ein Monopol entsteht. Internet ist eine Ergänzung und auch OK. Auch Einzelhändler machen ihre Geschäfte im Internet.

Ich gehe davon aus, dass der Einzelhandel im Laufe der nächsten Jahre stark rückläufig sein wird. Wenn, dann werden wohl nur noch bestimmte Waren in Geschäften angeboten werden. Hochpreisige oder vielleicht auch Lebensmittel.

Warum muss man dann eine Milliarde ausgeben um den Einzelhandel zu "fördern"? Wenn man sich ansieht, mit welcher Konkurenz die zu kämpfen haben, wenn man sieht, dass die steuerlichen (höheren, als internet) Belastungen ausgesetzt sind und noch dazu bei baulichen Veränderungen hohe Hürden haben, wäre es da nicht sinnvoller meinetwegen 600 Millionen steuerliche Entlastungen für den Einzelhandel zu verabscheiden und den Rest des Geldes in die Verbesserung (Aufwertung) der Innenstadt zu stecken (es gibt mehr Möglichkeiten als nur Infrastruktur und Stadtmöbelierung.

Und mal abgesehen davon; Wie viele Jahrzehnte müssen die Einzelhändler Gewinne machen, bis bei der Stadt durch Steuern dieses Geld wieder drin ist? Dazu muss man in Zukunft ja auch Instandhaltungskosten rechnen.

Ich glaub nicht, dass das ein Projekt ist, dass in Zukunft sinnvoll sein wird. Ist halt wie immer: Hauptsache der Bürger sieht das was geschieht. Geld muss raus.
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14.12.2013 21:30 Uhr von Schmollschwund
 
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Offiziell heißt es ja, dass mit diesem Projekt die Innenstadt belebt, und der Einzelhandel unterstützt werden soll.

Meiner Meinung nach geht´s mal wieder nur um Fördergelder. Hauptsache man kriegt sie und baut irgendwas. Je größer, desto mehr Leuchtturm.

Das Internet ist heute eine große Konkurenz für den Einzelhandel. Internet ist nicht schlimm, nur wenn ein Monopol entsteht. Internet ist eine Ergänzung und auch OK. Auch Einzelhändler machen ihre Geschäfte im Internet.

Ich gehe davon aus, dass der Einzelhandel im Laufe der nächsten Jahre stark rückläufig sein wird. Wenn, dann werden wohl nur noch bestimmte Waren in Geschäften angeboten werden. Hochpreisige oder vielleicht auch Lebensmittel.

Warum muss man dann eine Milliarde ausgeben um den Einzelhandel zu "fördern"? Wenn man sich ansieht, mit welcher Konkurenz die zu kämpfen haben, wenn man sieht, dass die steuerlichen (höheren, als internet) Belastungen ausgesetzt sind und noch dazu bei baulichen Veränderungen hohe Hürden haben, wäre es da nicht sinnvoller meinetwegen 600 Millionen steuerliche Entlastungen für den Einzelhandel zu verabscheiden und den Rest des Geldes in die Verbesserung (Aufwertung) der Innenstadt zu stecken (es gibt mehr Möglichkeiten als nur Infrastruktur und Stadtmöbelierung.

Und mal abgesehen davon; Wie viele Jahrzehnte müssen die Einzelhändler Gewinne machen, bis bei der Stadt durch Steuern dieses Geld wieder drin ist? Dazu muss man in Zukunft ja auch Instandhaltungskosten rechnen.

Ich glaub nicht, dass das ein Projekt ist, dass in Zukunft sinnvoll sein wird. Ist halt wie immer: Hauptsache der Bürger sieht das was geschieht. Geld muss raus.
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17.12.2013 15:40 Uhr von bigpapa
 
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@Schmollschwund

Gar kein Problem. Aber wieso hat er es dann zu den "nur doppelten" Preis gebaut. ?

Er hätte ja sicher noch ein paar "Freunde" an ein paar "dringenden Änderungen die übersehen wurden" verdienen lassen können. Dann wäre es halt 3 x so teuer geworden.

Er hat aber sein "Erbe" zu der Planung der Vorgänger gebaut. Und nicht noch extra Kohle reingesteckt um mit sein Erbe zu profilieren.

Oder was meinst du, wieso die üblichen Projekte so aus den Ruder laufen.

Die "vergessen" die Hälfte bei der Planung, merken es zu spät, müssen dann teuer gebautes Abreisen und alle verdienen sich dumm und dämlich.

Siehe Berlin Flughafen . In einen Land das der Meinung ist, seine Ingenieure seien die besten der Welt, ist das ganze doch entweder eine mehr als peinliche Lach-Nr. oder .....

Klar macht man bei so ein Projekt kleinere Fehler. Und 5-10% für so Sachen die man wirklich übersehen hat, würde ich von vorne rein einplanen.

Ach ja. Ich schreibe hin und wieder Software im Auftrag. Wenn ich nach der Zeit gefragt werde, kalkuliere ich was ich kann und lege 25 % drauf für Probleme.

Die Preiskalkulationen bei Großprojekten funktionieren aber anders. KLEINE Startsumme. Genehmigung bekommen, nach kalkulieren, bisschen mauscheln. Staatsaufschlag berechnen, Geld Nachfordern oder Bauen einstellen.

Ergebnis. : Die Projekte schießen aus der geplanten Summe.

Denn kann man entgegenwirken wenn man Eier hat. Und einfach sagt, "Ihr habt es zu der Summe angeboten, seht zu wie ihr es dafür baut" . Und deshalb hab ich auch im ersten Beitrag geschrieben das der Politiker da mein vollen Respekt hat. Der hat nämlich vermutlich genau DAS den Leuten klar gemacht.

Gruß

BIGPAPA
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17.12.2013 15:44 Uhr von bigpapa
 
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U-Bahnen beleben weniger den Geschäftlichen Einzelhandel sondern vielmehr die Kultur der Stadt. Wichtig ist dabei nur das die Teile auch Nachts fahren.

Viele Leute möchten in einer Stadt fahren, und gemütlich feiern, Altstadtbummel oder Kino / Theater etc.

Alkohol und Co. sind dann nicht so der Bringer. Also fährt man mit der Bahn in die Nähe !! seiner Wohnung und den Rest mit ein Taxi.

Ich war oft nachts in Köln und da merkt man das besonders.

Die Bahnen fahren da nachts bis 3:00 und mehr. Und sicher rentable sonst wären die längst weg aus den Fahrplan.

Gruß

BIGPAPA

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