13.12.13 18:27 Uhr
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Ukraine: Medien behaupten, Kämpfe mit Polizei wären nur gespielt

Während die europafreundliche, ukrainische Opposition weiter den Unabhängigkeitsplatz in Kiew besetzt hält, machte ein Video der "FAZ" insbesondere in regierungsfreundlichen ukrainischen und russischen Medien die Runde. Der Kommentar: die Gewalt der Polizei gegen die Demonstranten sei nur gespielt.

In dem Video verhandelt Boxweltmeister Wladimir Klitschko, der Bruder des Oppositionsführers Vitali, mit Offizieren der Sonderpolizei Berkut und fordert sie auf eine Barrikade friedlich zu räumen. Etwas "schubsen" werde es geben, er könne jedoch Gewaltlosigkeit gegenüber den Beamten versprechen.

Der ukrainische Sender "1+1" nahm Ausschnitte aus dieser Verhandlung als Beweis, dass willige Polizeibeamte hier nur einen Konflikt vorspielen würden. Als Antwort veröffentlichte die "FAZ" nun das vollständige Video. Hier sieht man auch, wie Klitschko die Demonstranten auffordert, friedlich zu sein.


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WebReporter: cheetah181
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Spiel, Ukraine, Opposition, Wladimir Klitschko, Behauptung
Quelle: www.faz.net

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2013 18:27 Uhr von cheetah181
 
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Ein besonnenes Verhalten sowohl von Demonstranten als auch von Polizei, das man sich auch woanders wünschen würde. Bezeichnend, dass einigen Medien sowas nicht gefällt.
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13.12.2013 18:31 Uhr von higher
 
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ach, alles nur geträumt?
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13.12.2013 18:34 Uhr von COB-Vyrus
 
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Darf ich mitspielen?
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13.12.2013 18:35 Uhr von Gnarf456
 
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Liebe Ukraine, hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen um den in kürze aufgrund eines unerwarteten Unfalls freiwerdenden Posten als Propagandaminister. Auch wenn ich keine Berufserfahrung vorweisen kann, kann ich mir immer noch bessere Ausreden einfallen lassen, als mein Amtsvorgänger. Zum beispiel könnten die Demonstranten auf der Kellertreppe ausgerutscht sein, oder es sind gar keine Polizisten zu sehen, sondern außerirdische Invasoren, welche vorübergehend die Macht im Land an sich gerissen haben...
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15.12.2013 09:29 Uhr von Ahira
 
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Es geht bei der Ukraine um brutale Geopolitik. Durch das Wegbrechen der Ukraine von Rußland, mit dem es durch vielfältige wirtschaftliche Verflechtungen verbunden ist, soll eine wirtschaftliche Erholung Rußlands verhindert werden. Die Ukraine, die über beträchtliche industrielle und landwirtschaftliche Kapazitäten verfügt, soll zum Nutzen der Großkonzerne den gleichen Freihandelsmethoden unterworfen werden, wie dies auch für die geplante TAFTA anvisiert ist, d.h. die weitgehende Ausschaltung jeglicher Rolle des Staates beim Schutz des Gemeinwohls seiner Bürger zugunsten des maximalen Profits der großen Player der Kasino-Wirtschaft.

Die bisherigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Ukraine und der EU haben diesen Trend bereits verdeutlicht: Nicht als gleichberechtigter Partner ist die Ukraine im Umfeld der EU erwünscht, sondern als Rohstofflieferant auf Dritte-Welt-Niveau und als neues Terrain für die Heuschrecken. Und nicht nur für die französische Landwirtschaft wäre die Assoziierung der Ukraine ein Desaster.

Diese Erfahrung dürfte in die Entscheidung der Ukraine, auf dem EU-Osteuropa-Gipfel in Vilnius am 28./29. November dem Assoziierungsabkommen mit der EU nicht beizutreten, ebenso eingeflossen sein, wie das marode Bild, das die EU und vor allem die Opfer ihrer Politik in Griechenland, Zypern, Italien, Spanien und Portugal heute abgeben, in denen die Politik der Troika die Lebenserwartung der Menschen dramatisch reduziert. Für diese Politik hat Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium die treffenden Worte gefunden: Das ist eine Wirtschaftspolitik, die tötet.

Wenn die ukrainische Regierung nun dem massiven Druck seitens der schon wieder einmal mit Sanktionen drohenden EU und USA nachgeben und doch noch dem Assoziierungsabkommen mit der EU beitreten sollte, dann bedeutete dies, daß es zu einem neuen Griechenland an der russischen Grenze zu werden droht und zusätzlich in einen internen Krieg - und zwar nicht in einen Bürgerkrieg, sondern in irreguläre Kriegsszenarien - gestürzt werden könnte.

Denn wer sind diese pro-europäischen Kräfte in der Ukraine? Seit über zehn Jahren haben diverse Neokon-Kreise aus Großbritannien, den USA und der EU buchstäblich Hunderte von Millionen investiert, um nach den Techniken des Gene Sharp die personelle und logistische Infrastruktur aufzubauen, die 2004 zur „Orangenen Revolution“ geführt hat. George Soros’ Open Society Foundation, das National Endowment for Democracy, das Carnegy Endowment, die Smith Richardson Foundation, das IRI, aber natürlich auch die Universitäten Oxford und Cambridge und diverse andere Denkfabriken finanzieren seit Jahren 2200 (!) NGOs in der Ukraine, die die Aufgabe haben, einen „Regime-Wechsel“ herbeizuführen, wie gegenüber jeder anderen, legitim gewählten Regierung, die nicht bereit ist, sich dem globalen Kasino-Empire zu unterwerfen.

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