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Uni Bochum: Studenten verzocken 200.000 Euro durch Party

2007 kam es für den Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (Asta) der Universität Bochum zum finanziellen Kollaps. Zwei Studenten, der damalige Vorsitzenden und der Finanzreferent des Asta, veranstalteten eine Party, die zu einem Verlust von 200.000 Euro führte.

Die Veranstalter der Uni-Party hatten "Culcha Candela", "Juli"und "2Raumwohnung" eingeladen. Der erwartete Ansturm auf die Party blieb jedoch aus. Die Kosten für die Gagen der namhaften Bands konnten nicht gedeckt werden.

Zudem stellte sich heraus, dass der Veranstaltungsraum für die geplante Menge an Gäste überhaupt nicht ausgelegt war. Nach einem langjährigem Rechtsstreit verurteilte das Gericht die Angeklagten Studenten wegen "grob fahrlässiger Schädigung der Studierendenschaft" zur Zahlung von 176.000 Euro.


WebReporter: Quality
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Party, Bochum, Uni
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2013 12:52 Uhr von eternalguilty
 
+11 | -0
 
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Aaach du Scheiße.. xD
Na ich hoffe mal für die beiden damaligen Studis, dass die ihr Studium abgeschlossen haben und was anständiges als Job haben. Sonst sitzen die noch lange daran.
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13.12.2013 13:43 Uhr von Suffkopp
 
+9 | -2
 
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Wenn ich jetzt boshaft wäre, dann würde ich sagen:

"Ich denke zumindestens Studenten sollten denken können?"
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13.12.2013 13:57 Uhr von Rechtschreiber
 
+5 | -0
 
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Ja wie jetzt? Zivilrecht oder Strafrecht? Angeklagter ist Strafrecht, Beklagter ist Zivilrecht. Die Höhe der Zahlung von 176.000 Euro klingt aber ganz nach Zivilrecht.
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13.12.2013 14:01 Uhr von Kootebruch
 
+2 | -2
 
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Ziemlich mies für die freiwilligen Organisatoren einer solchen Party.. bzw Vorsitzenden des asta´s. da engagiert man sich mal für die Kommilitonen und erntet dann nur Negatives dafür, wobei da ja eventuell vorhersehbar war, dass es teuer werden würde...
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13.12.2013 14:16 Uhr von Romendacil
 
+5 | -2
 
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Vielleicht sollten sie lieber studieren als ständig dumme Feste zu feiern, es ist traurig, wie dieses BWL-Pack den ganzen Stand nach unten zieht.
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13.12.2013 14:21 Uhr von Oberhenne1980
 
+0 | -0
 
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@ Romendacil

Von BWL lese ich in der News nichts.
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13.12.2013 14:23 Uhr von Boon
 
+2 | -0
 
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hätten sie lieber mal paar metal bands eingeladen
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13.12.2013 14:32 Uhr von Romendacil
 
+2 | -1
 
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@Oberhenne

BWL ist auch nur das Sinnbild für eine Vielzahl von Alibistudiengängen, ich hätte auch Kunst oder Geschlechterstudien dafür schreiben können - Fakt ist, viele Leute, die sich für ein Studium entscheiden, sind strohdoof und nur an der Uni, weil das Abitur heutzutage an jeden verschenkt wird, der seinen Namen sagen und bis drei zählen kann.
Und die meisten dieser Leute entscheiden sich für die scheinbar trivialen und gleichzeitig lukrativen Wirtschaftswissenschaften, wo sie den Dozenten wie den (wenigen) motivierten Studenten gleichermaßen auf die Nerven gehen mit ihrer Unfähigkeit.
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13.12.2013 14:35 Uhr von Oberhenne1980
 
+0 | -1
 
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Ah, jetzt ergibt deine Aussage mehr Sinn, Wobei meine Erfahrung zeigt, dass im Asta selten Mitglieder repressiver oder kapitalistischer Studiengänge wie Jura oder BWL sitzen. ;)
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13.12.2013 15:20 Uhr von perMagna
 
+1 | -0
 
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Richtig so. Wie ein Asta so aussieht von was sich da für Leute engagieren, darf ich so glaube ich nicht sagen.
Jedenfalls erfüllt mich diese Meldung mit Genugtuung.
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13.12.2013 15:38 Uhr von IlIlIlIlIlIlIlIlIlI
 
+5 | -0
 
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Ich habe zu dem Zeitpunkt an besagter Uni studiert und der Asta war im Vorfeld klipp und klar gewarnt worden. Jeder macht mal Fehler und übernimmt sich - aber wenn wie in dem Fall allen Zweifeln und Hinweisen zum Trotze derart mit Geld umgegangen wird, das durch meine Gebühren auch von mir kam, ist es in der Tat grob fahrlässig. Die Typen konnten sich danach auch an der Uni nicht mehr blicken lassen, Spott und Häme an jeder Ecke.
Richtiges Urteil.
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13.12.2013 16:11 Uhr von DEvB
 
+3 | -1
 
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Hab selbst schon ähnliches erlebt. Hab jahrelang ein kleines Rockfestival veranstalten. Als ich das dann aus zeitlichen Gründen nicht mehr machen konnte, hat es ein anderer übernommen, der schon seit Jahren der Meinung war, dass ich das alles ganz falsch angehe.
Er hat dann selbst im Alleingang das Budget verdreifacht (das meiste muss man ja erst nach dem Festival zahlen), den Musikstil komplett verändert (wodurch die Zuschauer der letzten Jahre nicht mehr gekommen sind) und so gut wie keine Werbung gemacht (wodurch dann auch keine neuen Zuschauer gekommen sind). Das Ende vom Lied waren dann ganze 200 Zuschauer über das WE (im Vorjahr 2000) und eine vierstellige Summe Schulden -> d.h. sein schickes Auto war weg...

[ nachträglich editiert von DEvB ]
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13.12.2013 18:45 Uhr von tvpit
 
+0 | -0
 
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@Humpelstilzchen
dachte ich auch eben,die richtigen Anwärter für nen Managerposten.
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07.01.2014 09:18 Uhr von MrMaXiMo
 
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Tja liebe Studenten... Theorie und Praxis...

Ich kenne auch einige ehemalige Veranstalter, die sich nach dem Studium einen Namen machen wollten. Beflügelt durch die ersten Veranstaltungen, wurde immer mehr riskiert und letzten endes sind sie alle mit einem großen Haufen Schulden aus dieser Sache rausgegangen..

Aber um 200.000 gegen die Wand zu fahren, gehört schon eine Menge Wahnsinn, Dummheit und Eier dazu...

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