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Reichskriegsflagge am Volkstrauertag: Marinekameradschaft Bünde in der Kritik

Die alljährliche Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Ehrenmal in Bünde sorgte in diesem Jahr erneut für Kritik. Grund für die Aufregung ist die Präsentation einer Reichskriegsflagge auf dem Friedhof am Nordring.

"Es handelt sich um eine Reichskriegsflagge. Die halten wir bei einer solchen Gedenkfeier für unangemessen. Viele Bürger haben mich darauf angesprochen, weshalb wir so etwas in Bünde zulassen", sagte Heinrich Möntmann (SPD).

Besitzer der Flagge ist die Marinekameradschaft Bünde. Diese sieht in der Fahne eine Wahrung der Tradition und soll zudem an alte Kaiserzeiten erinnern.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Flagge, Volkstrauertag
Quelle: www.westfalen-blatt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2013 10:37 Uhr von Seravan
 
+2 | -14
 
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13.12.2013 10:38 Uhr von grotesK
 
+23 | -3
 
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Ich halte die bundesrepublikanische Bückerpolitik der stetigen Selbstgeisselung auch für unangemessen...uvm.
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13.12.2013 10:50 Uhr von mat123
 
+13 | -1
 
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wir sind ein Land ohne Traditionen, obwohl es vor dem unsäglichen Krieg durchaus auch schon ein Deutschland gab.
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13.12.2013 10:56 Uhr von fuxxa
 
+13 | -1
 
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Es gibt auch heute noch ne Sektsteuer, die eingeführt wurde um die kaiserliche Kriegsflotte zu unterstützen. Wenn wir dafür zahlen müssen, sollte man auch die Symbolik nicht verbannen ;)

Bei Amazon regt sich auch niemand drüber auf
http://www.amazon.de/...
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13.12.2013 11:04 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -7
 
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"Diese sieht in der Fahne eine Wahrung der Tradition und soll zudem an alte Kaiserzeiten erinnern."

Achso an die Meuterei und Befehlsverweigerung wollen sie erinnern und anknüpfen?
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13.12.2013 11:04 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -3
 
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@mat123

Mehr oder minder. Schau dir Deutschland mal vor dem zweiten Weltkrieg an. Davor gab es das deutsche Kaiserreich, was man eventuell noch am ehesten als Deutschland bezeichnen könnte. Aber selbst dort war das, was wir heute Deutschland nennen in viele Gebiete unterteilt, vom Königreich Bayern bis zum Fürstentum Hohenzollern. von Einigkeit kann man da bestimmt nicht reden. Selbst während der Weimarer Republik war das noch so.

Das Deutschland, wie man es heute kennt, gibt es eigentlich erst seit dem Ende des zweiten Weltkriegs. Davor war es maximal ein Name, der aber nicht für ein einiges Land stand.

Das soll nicht bedeuten, dass es keine Traditionen gibt und geben soll. Oftmals gibt es sie ja auch. Ob dazu nun die Flagge des Kaiserreichs dazu gehört wage ich zu bezweifeln, weil dieses Kaiserreich eben wenig mit dem heutigen Deutschland zu tun hat.

Am Ende ist es aber der Deutsche selbst in Schuld. Es gibt kaum ein Land, das so viel Angst davor hat ein wenig Selbstbewusstsein zu zeigen. Das hat sich zwar etwas gebessert, aber im Grunde zucken die Deutschen immer noch unter den Fehlern ihrer Vergangenheit zusammen. Das Ausland ist da mittlerweile viel liberaler, und würde den Deutschen durchaus auch so etwas wie Nationalstolz- und Bewusstsein zugestehen. Nur wollen es die Deutschen eben nicht.
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13.12.2013 11:18 Uhr von _Marduk_
 
+9 | -2
 
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@ Bildungsminister

das Problem an der ganzen sache ist doch, das alles was vor und während des 2. WK geschah als schlecht und unmenschlich Jahre lang in Schulen gelehrt wurde um die nachfolgenden Generationen im Keim zuvergiften , damit sie ihren Stolz verlieren auf ein Land was eines der Liberalsten und schönsten dieser Erde ist

man achtet uns in der ganzen WELT, und nur ein paar kleine Staaten reiten immer noch auf unserer Vergangenheit herum.
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13.12.2013 13:00 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -2
 
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"Das Deutschland, wie man es heute kennt, gibt es eigentlich erst seit dem Ende des zweiten Weltkriegs. Davor war es maximal ein Name, der aber nicht für ein einiges Land stand."

Deutschland war davor auch ein Staatenbund. Davon mal abgesehen spielt es keine Rolle ob Monarchie, Diktatur oder Demokratie oder wie du das Land nennst ob nun Deutsches Reich oder Deutschland, es ist das Land des deutschen Volkes. Und das deutsche Volk existiert doch etwas länger.

"Am Ende ist es aber der Deutsche selbst in Schuld. Es gibt kaum ein Land, das so viel Angst davor hat ein wenig Selbstbewusstsein zu zeigen."

Ich denke das betrifft nur die Politiker und alle Leute die irgendwie mit Öffentlichkeitsarbeit ihr Geld verdienen. Um gut Geld zu verdienen kriechen halt so manche Leute anderen in den Arsch. Das Volk ist dieses Getue schon längst satt.
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13.12.2013 13:32 Uhr von langweiler48
 
+3 | -1
 
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@Bildungsminister ....

Ich denke alles was mit Deutsch und Landesbezeichnung zu tun hat, sollte man als den Ursprung und die Entwicklung zu dem heutigen Deutschland zählen. Es wäre ja schlimm, wenn es da keine Entwicklung gäbe. Als gehört auch die Flagge zur Tradition und die sollte man wahren dürfen.

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