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Studium: Bewerbungszeit für Job bis zu sechs Monate

Eine neue Studie hat ergeben, dass Hochschulabsolventen ihre Bewerbung für ihren angestrebten Arbeitgeber ganze sechs Monate vorher verschicken sollten.

Meistens dauert es nämlich bis zu sechs Monate, bis es zur Einstellung des Absolventen kommt.

Laut dieser Studie, welche in der Zeitschrift "Zeit Campus" veröffentlicht wurde führt nur jede zehnte Bewerbung zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, Studium, Bewerbung
Quelle: www.abendblatt.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2013 09:00 Uhr von atrocity
 
+1 | -2
 
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Wenn man es richtig macht schreibt man nach dem Studium keine Bewerbung sondern hat durch Praxissemester und/oder Abschlussarbeit schon direkt einen Fuß in der Firma in die man möchte. Dann kann man sich das alles sparen und direkt nach Abschluss anfangen.
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13.12.2013 09:17 Uhr von Shagg1407
 
+9 | -0
 
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Eine Bekannte von mir hat ihr Studium vor 2 Jahren abgeschlossen, seit dem bewirbt sie sich regelmäßig. Bisher kam nicht einmal eine Einladung. Selbst für Jobs die absolut zum Praxissemester passen bzw. in kombination zum vorher erlernten Job.

Man weiss doch heut zu Tage garnicht mehr warum man nicht die Wahl war. Dir bleibt nichts anderes übrig als deine Bewerbung zu Optimieren bzw. es optimieren zu lassen und dann zu hoffen.

Ich glaube Kräfte gibts gar nicht so wenige wie uns das weiss gemacht wird, der freie Markt ist einfach zu wählerisch.
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13.12.2013 09:23 Uhr von atrocity
 
+1 | -8
 
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Wenn man natürlich Germanistik, Philosophie oder sonst was studiert hat braucht man sich nicht wundern wenn man keinen Job bekommt. Hätte man mal besser nen MINT Beruf studiert. Da hat man oft die Anfragen der Firmen schon auf dem Tisch liegen bevor man mit dem Studium fertig ist.
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13.12.2013 09:39 Uhr von atrocity
 
+1 | -7
 
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Hihi, scheinen ja viele verzweifelte, arbeitslose Germanistikstudenten u.Ä. hier unterwegs zu sein die die Wahrheit nicht ertragen können ;-)
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13.12.2013 09:45 Uhr von Patreo
 
+6 | -1
 
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,,Wenn man natürlich Germanistik, Philosophie oder sonst was studiert hat braucht man sich nicht wundern wenn man keinen Job bekommt."
Atrocity bist du derjenige, der unterscheidet zwischen wichtigen und unwichtigen Studiengängen?
Nicht jeder, der Germanistik oder Philosophie studiert, wird arbeitet direkt in dem Beruf.

Erstens selbst mit Mathematik
Informatik, Wirtschaftsinformatik,Chemie
Physik Astronomie, Erdwissenschaften oder Meteorologie, ist ein Berufseinstieg nicht garantiert.

Zweitens wenn jeder nur MINT Fächers studieren würde, hätten wir keine Deutschlehrer, keine Verleger, keine Übersetzer. Kultur, Theater, Film, Fernsehen, soziale Arbeit etc. wäre so nicht denkbar.

MINT Fächer bieten Vorteile ohne Zweifel, aber sie sind natürlich kein pauschaler Garant für Arbeit

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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13.12.2013 09:54 Uhr von atrocity
 
+0 | -3
 
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@Patreo klar, garantiert ist nix, es liegt auch daran wo man wohnt, was man kann, wie sehr man sich anstrengt etc.

Und klar brauchen wir Germanisten, Philosophen und von mir aus auch ein paar BWLer. Diese Leute sind wichtig Aber halt bei weitem nicht in dem Maß wie es studiert wird. Wir sind nun mal eine Exportnation. Und wir exportieren nun mal Industrieprodukte.

Und klar wenn man einen Job sucht der außerhalb seines Studiums liegt kann es vermehrt passieren das man eben nicht seinen Traumjob bekommt. Aber dann sollte man sich auch Fragen warum man das Fach überhaupt studiert hat wenn man dann was ganz anderes arbeiten will.
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13.12.2013 10:04 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -0
 
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@Patreo
Also sicherlich ist ein Berufsteinstieg nicht immer leicht aber meien Freundin ist zur Zeit im 5 Semester (ihr Studiengang hat 7) und hat jede Woche 3 Stellenangebote in ihrem Xing-Profil und auf Monster

Und ja einige davon sind ganz sicher nur Werbeschwachsinn, aber so schlimm scheint es dann doch nicht zu sein.


Bei mir ar es übrigens ähnlich
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13.12.2013 10:04 Uhr von Patreo
 
+3 | -0
 
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,,Und klar brauchen wir Germanisten, Philosophen und von mir aus auch ein paar BWLer. Diese Leute sind wichtig Aber halt bei weitem nicht in dem Maß wie es studiert wird. Wir sind nun mal eine Exportnation. Und wir exportieren nun mal Industrieprodukte."
Wir haben hier Entscheidungsfreiheit und können nicht die Menschen zu dem Studiengang zwingen, welcher verlangt wird.
Es richtet sich auch oft nach Interesse bzw. Begabung.
Desweiteren sind auch einige Studiengänge nicht für alle zu bewältigen.


,, Aber dann sollte man sich auch Fragen warum man das Fach überhaupt studiert hat wenn man dann was ganz anderes arbeiten will."
Es gibt viele Menschen, die aus ihrem Interessensgebiet studieren. Es wird auch empfohlen das zu studieren, was einen interessiert.
Denn ein 1,0 M.A in Philosophie mit mehreren Praktika und Empfehlungen, Auslandsaufenthalten, durch Stipendien finanzierte Auslandsaufenthalte (bedeutet die Person hat freiwillig mehr geleistet) ist mehr wert als ein schlechter Abschluss einem der MINT Fächer ohne irgendwelcher sonstiger Qualifikationen ohne jegliche Ambitionen.
Desweiteren kann es bei Geisteswissenschaften auch von Vorteil sein keinen spezifischen Arbeitsbereich zu haben, wenn man flexibel ist oder generell einen Beruf anstrebt, der nicht direkt etwas mit dem Fach zu tun hat.
Wenn man eine Sprache studiert kann man Übersetzer, Auslandskorrespondent, Entwicklungshelfer oder Mitarbeiter im Auswärtigen Amt werden beispielsweise.
Wenn man Philosophie studiert hat ist man nicht zwangsläufig Philosoph, der damit sein Geld verdient.
Es obliegt selbstverständlich in der Eigenverantwortung des Studierenden.
Einige Fächer sind sicher mehr gefragt als andere.
Aber dennoch sind Geisteswissenschaften natürlich auch wichtig und ermöglichen eine Arbeitsstelle abhängig von den Ambitionen, der Flexibilität, den Wunschvorstellungen und der Qualifikation des Studierenden.
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13.12.2013 10:16 Uhr von atrocity
 
+1 | -1
 
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> Wir haben hier Entscheidungsfreiheit und können nicht die Menschen zu dem Studiengang zwingen, welcher verlangt wird.

Klar, da ist jeder frei. Und ja, nicht jeder kann/will ein entsprechendes Fach studieren. Aber trotzdem dürfen die Leute sich dann nicht beschweren wenn es ihnen später schwer fällt einen Job zu bekommen. Das hätte man vorher wissen können.
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16.12.2013 12:09 Uhr von 4ZN
 
+0 | -1
 
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Einfach das studieren was einen interessiert ist absolut _nicht_ die richtige Entscheidung. Man studiert hauptsächlich um einen Arbeitsplatz zu bekommen, also muss man sich im Vorfeld klar darüber sein, was einem ein Abschluss bringt. Interesse an einem Fachgebiet ist super, aber dies als ausschließliches Kriterium anzuführen ist realitätsfern.

Letztendlich zeigen solche Studien aber auch das Problem des Zusammenspiels von Studium und Arbeitswelt. Beides ist in vielen Fällen sehr weit voneinander entfernt. Theoretische Grundlagen werden vermittelt, Praxisbezug aber vernachlässigt.

Im Grunde sind hier aber in erster Linie die Unternehmen schuld. Anstatt abzuwarten was für Leute auf den Arbeitsmarkt geschmissen werden und dann in Bewerbungen zu ersticken, sollten diese mit Lehrinstituten kooperieren um die Ausbildung in die passende Richtung zu leiten. Der derzeitige Zustand ist weder für Absolventen noch für Unternehmen schön.

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