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Einzelhändler startet Aktion gegen Amazon und Zalando

Viele Berufstätige wissen es zu schätzen, dass man Abends gemütlich im Internet stöbern, vergleichen und bestellen kann. Aber was ist, wenn Niemand das Paket annimmt, wenn man am nächsten Tag nicht Zuhause ist?

Der Einzelhändler Jimmy Blum und Besitzer eines Second-Hand-Laden hat genau diese Pakete für seine Nachbarn aus dem Viertel angenommen und pro Tag bis zu zehn Pakete im Verkaufsraum gelagert. Damit ist nun Schluss.

Da er allein nicht viel erreicht, möchte er zusammen mit weiteren Geschäften im Viertel die Annahme der Pakete von Versandmaschinen aus dem Internet entgegenwirken, zudem werden die Schaufenster beklebt damit das Viertel karg aussieht. "Support your local dealer!" ist der Name der Aktion.


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WebReporter: TamTamNews
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Amazon, Aktion, Zalando, Einzelhändler
Quelle: www.stern.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2013 06:42 Uhr von polyphem
 
+26 | -5
 
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Es wäre sinnvoller sich schlichtweg für die Ausweitung des Netzwerkes für Paketstationen der DHL einzusetzen anstatt sich gegen den Zeitgeist zu stemmen.

[ nachträglich editiert von polyphem ]
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13.12.2013 07:01 Uhr von Borgir
 
+36 | -6
 
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Ich gehe natürlich immer gerne in ein Geschäft einkaufen, das seine Fenster beklebt und so ein ganzes Viertel aussehen lässt, wie Slums. Eine wirklich geniale Idee...
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13.12.2013 08:58 Uhr von HorstPingel
 
+7 | -4
 
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Laden läuft nicht?
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13.12.2013 09:12 Uhr von Airstream
 
+14 | -6
 
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Der Sinn hinter der Aktion ist eigentlich das man dass Aussterben der Innenstädte und generell der Vielfallt der Einkaufsmöglichkeiten im Ort verhindern will.
Mehr und mehr Händler machen in vielen Innenstädten dicht da sie sich der Konkurrenz aus dem Internet natürlich nicht entgegenstellen können. Resultat sind leerstehende Geschäfte, das Stadtbild wird trister...

Ich kanns also durchaus verstehen wenn sich da nun einige Händler zusammenschließen um darauf aufmerksam zu machen.

Bei uns z.B. gibt es neben einigen Klamottenläden fast ausschließlich nur noch Handyläden oder gleich nur noch leere Schaufenster... Schon traurig sowas
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13.12.2013 09:18 Uhr von Steel_Lynx
 
+13 | -4
 
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Alle brüllen immer nach "Freie Marktwirtschaft", Angebot und Nachfrage und wenn es dann so kommt, dass die Kunden da Kaufen wo es für sie am günstigsten ist (damit meine ich nicht nur den Preis), wird wieder gemeckert.

Gut ich in dieser Situation, würde auch keine Pakete von Amazon, Zalando o.ä. annehmen, aber da gleich so eine Aktion zu machen...unverständlich.

Soll er doch seine Preise und seine Öffnungszeiten anpassen oder einen eigenen Onlineshop eröffnen. Entweder er schafft es oder er geht pleite.....freier Markt halt.....ist er zu stark, bist du zu schwach.

Edit:
@Airstream
Ist schon richtig....sieht bei uns nicht anders aus. Das ist es aber was die Kunden wollen, denn so verhalten sie sich ja.
Das leben ist hart, nicht fair!

[ nachträglich editiert von Steel_Lynx ]
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13.12.2013 09:23 Uhr von Airstream
 
+2 | -4
 
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@Steel_Lynx

Schon richtig, andererseits ist es schon traurig zu sehen das dadurch die Innenstädte mehr und mehr aussterben. Und bei aller Liebe zur freien Marktwirtschaft aber ein Einzelhändler kann nie bei den Preisen von Amazon und Co mithalten. Von daher ist das Gemeckere aus meiner Sicht schon verständlich.
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13.12.2013 09:31 Uhr von El_Caron
 
+21 | -1
 
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Ich weiß nicht, ob jetzt gerade ein Second-Hand-Laden d so bedroht iast.

Tatsache ist aber: Bevor ich angefangen habe, praktisch ausschließlich im Internet (und dort wieder zu 80-90% bei Amazon) zu kaufen war es üblich, im Einzelhandel
1) völlig unsinnig beraten zu werden, vor allem in den großen Märkten,
2) vor allem bei Kleinteilen wie Kabeln Fantasiepreise zu zahlen,
3) extrem kleine Auswahl zu haben und
4) gerne mal das Vorgängermodell verkauft zu kriegen.

Bei der Gewährleistung hieß es dann die ersten 6 Monate "schicken wir ein, dauert 3 Wochen" und dann Beweislastumkehr.

Gerade wieder bei einem Luftgewehr erfahren. Das Modell, das ich wollte, war gar nciht da und ich konnte nichtmal einen Preis bei bestellung erfahren, das nächsthöhere war ein Drittel teurer als bei renommierten Internethändlern.

Da lese ich lieber Foren, Tests und Bewertungen im Internet und kaufe auch dort.
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13.12.2013 09:45 Uhr von Steel_Lynx
 
+11 | -0
 
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@Airstream
Wie gesagt, ich sehe die Situation genauso.
Die Innenstädte sehen überall gleich aus:
Handyladen, C&A, Handyladen, Bäcker, Handyladen, Apotheke, Handyladen, H&M, Handyladen, Apotheke, Handyladen, Handyladen, Dönerbude.
Egal ob Düsseldorf, Gelsenkirchen, Bochum, Hamburg, Berlin.

Natürlich ist das Gemecker verständlich. Doch in einer Gesellschaft, in der du mit einem Vollzeitjob gerade mal knapp über dem HarzIV-Niveau liegst, bestimmt der Preis und nicht "wo ich gerne einkaufe"
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13.12.2013 10:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+18 | -3
 
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