13.12.13 06:06 Uhr
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Ausbildung adé - Deutsche Unternehmen bilden immer weniger aus

Die berufliche Ausbildung ist in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Dabei herrscht schon ein Fachkräftemangel, trotzdem wird so wenig ausgebildet.

Ende September 2013 waren 530.700 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen worden. Das sind 3,7 Prozent weniger als 2012. Vor sechs Jahren waren es noch 626.000 Verträge.

Bildungsministerin Johanna Wanka forderte die Wirtschaft nun auf, ihren Beitrag für eine positive Konjunktur auch auf der Ebene der Ausbildung zu leisten. Der Gewerkschaftsbund äußerte, dass nur jeder fünfte Betrieb in Deutschland ausbilden würde.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsche, Unternehmen, Ausbildung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2013 06:06 Uhr von Borgir
 
+14 | -1
 
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Wenn man sich als Unternehmen mit politischer Unterstützung fertig ausgebildete Arbeiter aus dem Ausland holen kann, braucht man nicht mehr ausbilden. Das hat rein gar nichts mit irgendeiner wirtschaftlichen Entwicklung zu tun sondern mit Geld sparen. Ausbilden kostet halt Geld.
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13.12.2013 08:55 Uhr von White-Tiger
 
+6 | -0
 
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Ich bin selber Ausbilder und habe den Anspruch jedes Jahr auszubilden.
Es ist jedoch nicht einfach Azubi´s zu finden...
Ich verlang keine 1,0 wenn einer nen 3,5er Schnitt hat und Interesse hat bin ich gern bereit.

Wenn ich jedoch Bewerbungen kriege die schmutzig sind, nach altem Rauch stinken, Zerknittert oder zerrissen sind, dann fallen diese Leute gleich raus!
Es ist nicht zu viel verlangt eine Ordentliche Bewerbung abzugeben.

Des Weiteren sind viele nicht mal in der Lage Pünktlich auf Arbeit zu sein(bis 9Uhr bei uns…), solche müssen dann eben entlassen werden und daher sind nicht nur die Firmen schuld.
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13.12.2013 09:32 Uhr von Steel_Lynx
 
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@White-Tiger
Da bist du aber einer von wenigen, die das so halten mit der 3,5.
Die meisten wollen einen 16 Jährigen mit Abitur, abgeschlossenem Studium, welcher für 200 Euro (oder kostenlos), 45 Stunden Arbeitet und auf seinen Urlaub verzichtet und nebenbei seine Berufsschule macht.

Sie z.B. den "Abfallbeseitigungs-Techniker" (Müllmann). 1980 - 1985 reichte ein Hauptschulabschluss. Heute ist die Mindestvorraussetzung Realschulabschluss.
Und genau das Gleiche gilt für viele Handwerkerberufe.
Vielen Chefs ist es inzwischen vollkommen egal was ein Angestellter wirklich kann, wichtig ist was auf dem Papier steht.
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13.12.2013 10:00 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Steel_Lynx

"Sie z.B. den "Abfallbeseitigungs-Techniker" (Müllmann). 1980 - 1985 reichte ein Hauptschulabschluss. Heute ist die Mindestvorraussetzung Realschulabschluss."

...aber das sagt doch nur etwas über die heutigen Hauptschulabsolventen aus.

"Vielen Chefs ist es inzwischen vollkommen egal was ein Angestellter wirklich kann, wichtig ist was auf dem Papier steht."

Klar, das Papier macht ja auch die Arbeit Gerade im Handwerk stimmt dies nicht, aber natürlich haben die Betriebe den Unterrichtsstoff im Blick der für den Azubi leistbar sein muss, denn es ist niemanden geholfen wenn nach einem Halbjahr aufgrund der Schulleistungen schluss ist.
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13.12.2013 10:03 Uhr von Steel_Lynx
 
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@benjaminx
Die Ausbildung nennt sich:
"Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft" früher "Ver- und Entsorger"
Für den eigentlichen Müllmann (der mit dem großem Auto und den Tonnen) ist diese Ausbildung nicht zwingend erforderlich, möchte man jedoch aufsteigen und nicht ewig Tonnen schleppen, sollte man diese schon haben.

Edit:
@Bud_Bundyy
Wir haben hier bei uns eine Azubi zum Fachinformatiker. Dieser hat ein Abitur (nicht unbedigt notwendig für den Beruf, aber hilfreich). Nach jemdem Berufsschultag könnte der Knochen kotzen bei dem was die Lernen: Deutsch und Mathe auf Hauptschulniveau. Religion....warum???

Ausserdem sagt ein Zeugniss nichts über das können einer Person aus, da es auch heute noch, sehr von der Schüler-Lehrer Sympathie und von der Motivation der Lehrer ein Fach zu unterrichten, abhängt welche Note man bekommt.

[ nachträglich editiert von Steel_Lynx ]
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15.12.2013 03:35 Uhr von AMB
 
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Ist doch klar, wenn man nicht weiß, ob man den Lehrling später wirklich brauchen wird, kann man ihn nicht mehr ausbilden, da man ja gezwungen ist ihn zu übernehmen. So zumindest sind doch die letzten Gewerkschaftsabschlüsse gewesen. Denn wer will sich schon für mehrere Jahre Risiko aufhalsen, daß er nicht so einfach los werden kann.

Für mich ist dies ganz einfach eine Folge der Absoluten Dummheit oder Volksvernichtenden Maßnahmen einiger Gewerkschaftsbosse, die um gut da zu stehen in kauf Nehmen unserm Volk den größten möglichen Schaden überhaupt zuzufügen, Ihm seine Bildung zu rauben.
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15.12.2013 19:17 Uhr von hexenwahn
 
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Das was so manche Betriebe mit Bewerbern abzieht ist schon das letzte. Mein Bruder hatte nach sehr vielen Bewerbungen endlich einen Ausbildungsplatz zum 01.11.13 gefunden. Ausbildungsvertrag wurde ihm per Email zugesandt und er sollte den Vertrag dann am 01. Tag unterschrieben mitbringen. Was er auch getan hat.

Eine Woche lang durfte er Lager aufräumen und mit einem Kollegen Ware ausliefern fahren. Nach der Woche wurde er gekündigt mit der Begründung, dass er keine Erfahrung im Umgang mit Kunden hat.

Der Chef hat meinem Bruder erst letzte Woche seine Unterlagen für die Arge zugeschickt, mit einem Schreiben, dass er meinem Bruder den unterschriebenen Vertrag nicht aushändigen kann, da es ja nur ein Praktikumsplatz war, mit Aussicht auf Ausbildung.

Das Amt sagte meinem Bruder nur, dass es mittlerweile normal ist, dass die Betriebe erst sagen, dass es Ausbildung ist und die Azubis nach 1 - 4 Wochen wieder rausschmeißen, da es für den AG günstiger ist. Aber dagegen kann man nichts tun, da das im Rahmen der Probezeit stattfindet.

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