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Erzbischof Müller geißelt unchristliches Verhalten gegenüber Limburger Bischof

Erzbischof Gerhard Ludwig Müller aus Regensburg findet, die Öffentlichkeit habe sich unfair gegenüber dem Limburger Skandal-Bischof verhalten.

Auch teile der Kirche hätten sich in dem Fall Franz-Peter Tebartz-van Elst "unchristlich" verhalten.

"Es gilt als klug und besonders mutig, mit den Wölfen zu heulen. Christlich ist es nicht, wenn man sich bei einer der schmutzigsten und menschenverachtenden Kampagnen gegen einen Menschen, Mitchristen, Seelsorger und Bischof wegduckt", präzisiert Müller.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kritik, Erzbischof, Müller
Quelle: www.wochenblatt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2013 12:10 Uhr von Niels Bohr
 
+9 | -0
 
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Na sicher Kollege....
Der Typ hat die Kohle mit beiden Händen rausgeworfen um sich nach dem Vorbild der Päpste aus dem Mittelalter eine "angemesse" Residenz zu schaffen.
sorry...aber die Kohle, die der "christliche" Herr Bischof da rausgehauen hat, gehört nicht ihm! Das sind Steuergelder!
Und jetzt kommt eine andere Krähe...ähmmm...Erzbischof und jammert sowas wäre unchristlich. Unchristlich ist es wenn jemand, der sich finanziell keine Sorgen machen muß Kohle raushaut die ihm nicht gehört und die für andere christliche Dinge hätte verwendet werden müssen.
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12.12.2013 12:29 Uhr von bpd_oliver
 
+9 | -0
 
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Berechtigte Kritik ist also unchristliches Verhalten? Interessante Geisteshaltung, Herr Müller...
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12.12.2013 13:36 Uhr von jschling
 
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daraus schliesse ich also: die Kirche steht in vollem Umfang hinter ihrem Bischof und seinem Verhalten :-((
gut das ich schon vor 18 Jahren ausgetreten bin
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12.12.2013 13:38 Uhr von maxyking
 
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Pfffff Christliches verhalten mein Arsch
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12.12.2013 21:30 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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" ´Es gilt als klug und besonders mutig, mit den Wölfen zu heulen. Christlich ist es nicht, wenn man sich bei einer der schmutzigsten und menschenverachtenden Kampagnen gegen einen Menschen, Mitchristen, Seelsorger und Bischof wegduckt´, präzisiert Müller."
Wie war das noch mit Jesus Christus? Hat er nicht gegen die Geldwirtschaft gewettert? Das war mutig von ihm. Er hat sich eine Menge Feinde damit gemacht, die ihn u.a. auch ans Kreuz brachten.
Wenn Tebartz-van Elst auf die "Werthaltigkeit" der Badewanne in der Wohnung des Bischöflichen Stuhls geachtet hat, stellt sich schon die Frage, ob dies nicht indirekt eine Verneigung vor der Geldwirtschaft ist, die jedoch von Jesus Christus bekämpft wurde.
Es macht auch kaum Sinn, diese Badewanne wieder herauszureißen, weil dies ja wiederum Geld kosten würde.
Richtig ist, daß Tebartz-van-Elst jetzt eine Menge Streß verspürt und nicht weiß, wie ihm geschieht. Und das alles wegen der Werthaltigkeit des Limburger Bischöflichen Stuhls.

Ist es nicht so, daß es Teile in der Katholischen Kirche gibt, die die "Wahrheit" vor der Moderne schützen möchte und sich zurückziehen möchten, bis die Moderne vorüber ist? (So jedenfalls ein Artikel in der ZEIT in der Rubrik "Glauben und Zweifeln".)

Diese Strategie könnte schief gehen, wenn man sich die Bestrebungen des Transhumanismus anschaut. Dieser will die Vergesellschaftung nämlich weiter vorantreiben, so daß der Mensch selbst überflüssig wird. Da wird dann keine Rückkehr mehr möglich sein.

Wenn Tebartz-van Elst bereits in seinem Vorgängeramt in Münster materiell "auffällig" geworden ist, dann zeigt dies, daß Kritik durchaus angesagt ist. Wer sollte denn die Kritik äußern?

Eine andere Sache ist es, wenn die Besitzer staatlicher Anleihen diese Angelegenheit dazu instrumentalisieren, um sich aus Verpflichtungen zu stehlen, die der Kauf staatlicher Anleihen mit sich bringt. Das ist keinen Deut besser.

Die Effizienzsucht dieser Anleihenbesitzer ist schon derart pathologisch geworden, daß sie systemisch bedrohlich geworden ist.

Aber ob Franz-Peter Tebartz-van Elst aus der Angelegenheit etwas gelernt hat, kann man bezweifeln. Während der eine Bischof im Fahrrad daherkommt, fährt der andere mit dem dicken BMW o.ä. vor. Seine Grundstruktur stülpt er nicht um 180 Grad um. Man mag das Fahrradfahren eines Bischofs für populistisch halten, eines bewirkt das Fahrradfahren jedoch: er ist näher an den Menschen. Das muß man nämlich als Bischof aushalten können: Menschen. Und es gibt eben Menschen, die mögen andere Menschen, und es gibt eben ebenfalls Menschen, die mögen andere Menschen nicht.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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